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5. Oktober 2017 | ALBA Group legt 10. Ressourcenstudie vor

Im Vorfeld der COP23: Recycling entscheidend für UN-Klimaziele

ALBA Group legt 10. Ressourcenstudie vor

Im Vorfeld der COP23: Recycling entscheidend für UN-Klimaziele

In seiner heute vorgelegten Studie bestätigt das Fraunhofer-Institut UMSICHT zum zehnten Mal den positiven Umwelteffekt von Recycling. Den Wissenschaftlern zufolge schont die Kreislaufführung von Wertstoffen in entscheidendem Maße die natürlichen Rohstoffe und reduziert wirksam die Treibhausgasemissionen. Die Untersuchung im Auftrag der ALBA Group zeigt, dass Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik ist. Denn: Recycling bietet die Chance, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu realisieren, die – wie von Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert – innerhalb der Grenzen der globalen Ressourcenverfügbarkeit bleibt und dabei alle zu Gewinnern macht.

Im Jubiläumsjahr der Studie wurden durch die Geschäftstätigkeit des Rohstoffversorgers und Umweltdienstleisters Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 4,3 Millionen Tonnen vermieden. Das entspricht den durchschnittlichen jährlichen Emissionen einer Stadt mit 375.000 Einwohnern, etwa Wuppertal oder Bochum. Ein Mischwald müsste 428.000 Hektar Fläche besitzen, um die gleiche Menge an Treibhausgasen zu binden. Zugleich schonte die ALBA Group vergangenes Jahr durch die Kreislaufführung von rund 4,3 Millionen Tonnen Wertstoffen rund 36,2 Millionen Tonnen Primärressourcen.

„Klima- und Ressourcenschutz erlauben keinen Aufschub. Das zeigen uns die aktuellen globalen Entwicklungen mehr als deutlich“, so Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group. „Gerade im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn im November dieses Jahres ist es zentral, das enorme Potenzial von Recycling aufzuzeigen. Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft besitzen das Know-how und die Technologien, um gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Logistik immer mehr Kreisläufe vollständig zu schließen – und damit unbürokratisch und effektiv Treibhausgase und Ressourcen einzusparen. Wenn jetzt alle Parteien an einem Strang ziehen, lassen sich die UN-Klimaziele noch erreichen.“

„Kreislaufwirtschaft, konsequent zu Ende gedacht, führt letztlich zu einem deutlich veränderten Wirtschaftsmodell“, so Dr.-Ing. Markus Hiebel, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement im Fraunhofer-Institut UMSICHT. „Wir haben bereits in vielen Studien nachgewiesen, dass die ALBA Group nicht nur durch ‚klassisches’ Recycling die Umwelt messbar entlastet. Auch Projekte zur Herstellung hochwertiger Recyclingkunststoffe, zu innovativen Sammelsystemen und zur Wiederverwendung von IT-Geräten treiben die notwendige Abkehr von der Wegwerfgesellschaft voran.“

Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT untersucht seit mittlerweile zehn Jahren, wie sich die Recyclingaktivitäten der ALBA Group auf die Umwelt – konkret auf das Klima und die natürlichen Ressourcen – auswirken. Veröffentlicht werden die Ergebnisse alljährlich in der Broschüre „resources SAVED by recycling“. In der diesjährigen Studie nahmen die Wissenschaftler die Stoffströme Metalle, Elektroaltgeräte, Papier/Pappe/Karton, Glas, Leichtverpackungen, Kunststoffe und Holz unter die Lupe. Die aktuelle Broschüre dokumentiert zudem anhand von Fallbeispielen aus den einzelnen Stoffströmen, wie sich eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft konkret umsetzen lässt.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie auf dem ALBA Group-Informationsportal www.resources-saved.com. (KR)

Verwandte Links

1. Reich an Rohstoffen – dank Recycling
2. Erste Fachtagung von dvi und Interseroh zum Thema Recyclingfähigkeit von Verpackungen
3. Zypries: „Recyclingwirtschaft ein wichtiger Rohstofflieferant für Deutschland“

(Foto: ALBA Group)

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