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20. November 2007 |

Ende der Müllgebühren in Sicht?

 Müll wird immer wertvoller. Mit der Verknappung der Rohstoffe auf dem Weltmarkt sind auch die Erlöse für Sekundärrohstoffe wie Kunststoff und Metall, die aus dem Abfall gewonnen werden, deutlich gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung werden die Entsorger wahrscheinlich eines Tages auf Müllgebühren verzichten können. Das sagte Peter Hoffmeyer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), im Gespräch mit Petra Sigge, Bremer Nachrichten, voraus.
Interview mit Peter Hoffmeyer, BDE

20.11.2007 – Müll wird immer wertvoller. Mit der Verknappung der Rohstoffe auf dem Weltmarkt sind auch die Erlöse für Sekundärrohstoffe wie Kunststoff und Metall, die aus dem Abfall gewonnen werden, deutlich gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung werden die Entsorger wahrscheinlich eines Tages auf Müllgebühren verzichten können. Das sagte Peter Hoffmeyer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), im Gespräch mit Petra Sigge, Bremer Nachrichten, voraus.

Bremer Nachrichten: Wie viele Abfalltonnen haben Sie vor dem Haus stehen?
Peter Hoffmeyer: Vier Stück: blau, gelb, grau und braun.

Das heißt, auch Ihr Verpackungsmüll landet nicht im Gelben Sack, sondern in der Tonne?
Ja.

Die hat sich bei den Haushalten in Bremen aber nicht flächendeckend durchgesetzt. Im Stadtbild jedenfalls fällt sie bisher kaum auf.
Vielleicht hat sich ja noch nicht überall herumgesprochen, dass jeder ein Anrecht auf eine Gelbe Tonne hat. Aber für manche ist es womöglich auch ein Platzproblem. Am meisten verbreitet ist die Gelbe Tonne bisher da, wo Gärten oder Garagen am Haus vorhanden sind. Und wo das nicht der Fall ist, ist der Sack sicher einfacher zu handhaben.

Zumal man ihn auch anderweitig gebrauchen kann?
Das ist ja das Schlimme. Wir wissen, dass mindestens 50 Prozent aller Gelben Säcke zweckentfremdet werden. Es ist eben unglaublich praktisch, bei Regen den Fahrradsattel damit zu schützen. Auch bei Umzügen werden die Säcke immer gerne genommen. Man kann jede Menge Dinge damit machen.

Mittlerweile nicht mehr so gut, weil jetzt dünnere Folie verwendet wird, die leichter reißt.
Das reicht aber offenbar noch nicht. Wir würden die Säcke ja gerne lochen, damit sie sich für andere Zwecke nicht mehr eignen.

Dann fangen sie aber an zu stinken.
Wenn man die Verpackung vorher ausgespült hat, nicht. Aber im Sommer bei wärmeren Temperaturen könnte das tatsächlich ein Problem werden. Bei einer Tonne gibt es dagegen kein Geruchsproblem.

Wie hoch ist denn bisher der Anteil der Gelbe-Tonne-Nutzer in Bremen?
Grob umrissen sind das zurzeit um die 20 Prozent, rund 80 Prozent sind bislang noch beim Sack geblieben.

Und stopfen da oft Abfall rein, der Ihrer Ansicht nach nicht hineingehört?
Ja. Aber das ist ja zum Teil auch wirklich schwer zu vermitteln, warum stoffgleiche Produkte wie etwa eine Alukanne oder eine Waschschüssel aus Kunststoff nicht in den Gelben Sack gehören. Jeder weiß doch, dass es haarklein dasselbe Material ist wie bei den Verpackungen. Und natürlich gehört die Waschschüssel morgen da auch mit rein. Wir haben es politisch nur noch nicht geschafft, zu regeln, wie die Bezahlung für diese Sachen aussehen soll. Aber es ist klar, dass sich da was tun wird. In einigen Städten laufen bereits Pilotprojekte zu einer umfassenderen stofflichen Verwertung. Auch in Bremen denkt man in diese Richtung.

Aber Sie lassen doch auch heute schon keinen Sack stehen, nur weil da ein ausgedienter Plastikeimer drin ist?
Nein, machen wir nicht. Nur sollte der Eimer nicht halb voll mit Farbe sein.

Das Müllaufkommen war in den ersten Jahren nach der Einführung des Gelben Sacks 1998 ganz erheblich gestiegen. Setzt sich dieser Trend weiter fort?
Das Müllaufkommen ist jetzt seit fünf Jahren annähernd konstant. Verschoben hat sich lediglich, dass der Anteil von Restmüll etwas zurückgegangen und der von Papier aufgrund der Einführung der blauen Tonne größer geworden ist. Darin landen jetzt zum Beispiel auch die Papierumschläge, die früher in den Restmüll gewandert sind. Auch beim Biomüll ist der Anteil ein wenig gestiegen, aber wirklich nur in ganz homöopathischen Dosen. Ansonsten haben sich die Zahlen kaum verändert.

Wie viel des Verpackungsabfalls wird denn überhaupt wiederverwertet?
Da muss man unterscheiden. Der Prozentsatz ist insgesamt unheimlich hoch, weil zu den Verpackungen auch Glas und Papier gezählt werden. Da liegt der Anteil bei 90 Prozent. Wenn man nur den Inhalt der Gelben Säcke nimmt, dürften wir heute bei einer stofflichen Verwertung von etwa 70 Prozent liegen.

Was sind derzeit die wertvollsten Bestandteile, die Sie als Entsorger wieder aus dem Müll fischen?
Das sind zum einen die hochwertigen Kunststoffe und natürlich hochwertige Metalle wie Aluminium, die angesichts der Rohstoffverknappung immer interessanter werden. Mit dem Anziehen der Preise für die Rohstoffe sind auch die Erlöse für die Sekundärrohstoffe gestiegen. Beim Kunststoff muss man sich ja nur den Preis für ein Barrel Rohöl angucken, dann weiß man, dass Kunststoff zurzeit immer wertvoller wird.

Wenn sich der Müll immer lukrativer verwerten lässt, können Sie da nicht eines Tages auf die Müllabfuhr-Gebühr verzichten?
Dass das irgendwann eintreten wird, ist wahrscheinlich. Möglicherweise aber auch erst in zehn bis 20 Jahren. Das hängt von den Preisschwankungen an den Rohstoff-Märkten ab. Wir haben bei manchen Sorten innerhalb von zwei Jahren eine hundert- bis zweihundertprozentige Steigerung der Erlöse gehabt. Und es sieht nicht aus, als würden diese Märkte zusammenbrechen. Wenn man heute schon sagen könnte, wo in zwei Jahren der Preis für Papier oder Altpapier liegt, könnten wir vielleicht schon bald mit den Gebühren Schluss machen.

Also könnte eine solche sich selbst tragende Müllentsorgung womöglich doch schneller kommen als gedacht?
Das in den Haushalten anfallende Müllgemisch wäre in der Summe schon heute kostenneutral. Nur: In der Praxis gibt es diese Mischung nicht, sondern die wertvollen Bestandteile werden schon vorab rausgesucht.

Nämlich?
Wir haben heute im Sperrmüll kaum noch eine Waschmaschine drin. Die findet wegen der hohen Schrottpreise vorher andere Abnehmer. Und wir kriegen bei der Rücknahme von Elektronikschrott auch keine Kabel mehr mit. Die werden abgeknipst, weil da das Kupfer drin ist. Und Kupfer bringt derzeit immerhin acht Euro das Kilo. Wir sammeln da nur noch die Reste ein.

Wertstoffe gibt es ja auch vielfach in der grauen Tonne. Wird der Restmüll nicht danach durchsucht?
Nein. Dieser Müll wird zurzeit komplett verbrannt.

Ist das nicht eine Verschwendung von Ressourcen? Nach Expertenaussagen enthält der Restmüll sogar 30 Prozent Wertstoffe, die man mit moderner Technik ohne weiteres aussortieren könnte.
Da ist schon noch was drin. Das Problem ist, dass das, was wir da herausbekommen, heute noch nicht die Qualität hat, die sich am Rohstoffmarkt verkaufen lässt.

© Alle Rechte vorbehalten. Bremer Tageszeitungen AG (BTAG), Bremen.

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