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10. Dezember 2009 |

Gesetzliche Sammelquoten sollen Batterierecycling vorantreiben

Ohne Batterien läuft (fast) gar nichts: In Deutschland werden pro Jahr rund 1,5 Milliarden Gerätebatterien und Akkus in Verkehr gebracht. Zählt man Industrie- und Fahrzeugbatterien dazu, füllt die jährlich verkaufte Menge über 20.000 18-Tonner-Lkw - aneinandergereiht eine Lkw-Schlange von 250 Kilometern.
Neues Batteriegesetz will die Produktverantwortung stärken

10.12.2009 – Ohne Batterien läuft (fast) gar nichts: In Deutschland werden pro Jahr rund 1,5 Milliarden Gerätebatterien und Akkus in Verkehr gebracht. Zählt man Industrie- und Fahrzeugbatterien dazu, füllt die jährlich verkaufte Menge über 20.000 18-Tonner-Lkw – aneinandergereiht eine Lkw-Schlange von 250 Kilometern.

Das neue Batteriegesetz will den lukrativen Markt und vor allem Rücknahme und Recycling alter Batterien für Hersteller und Händler, aber auch für Verwerter und Verbraucher transparenter machen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Umweltbundesamt in Dessau: Das UBA übernimmt die Dokumentation und die Erfolgskontrolle der Rücknahme, Sortierung, Verwertung und Beseitigung ausgedienter Batterien und Akkus.

Anmeldung ist Pflicht

Kern der neuen Transparenz: Batteriehersteller und -importeure sind verpflichtet, bis zum 28. Februar 2010 ihre Marktteilnahme im so genannten Batteriegesetz-Melderegister (BattG-Melderegister) anzuzeigen. Das Register ist ab sofort über die Internetseite des UBA zu erreichen und wird ausschließlich elektronisch geführt. Hersteller, die ihre Mengen nicht bis Ende Februar anmelden, droht ein Bußgeld. Wer ein eigenes Rücknahmesystem betreibt, braucht dafür eine behördliche Genehmigung. Damit wird laut Umweltbundesamt die „Entsorgung alter Batterien in der Produktverantwortung der Batteriehersteller und des Handels sichergestellt“. Zu mehr Transparenz gehört auch, dass bestimmte Teile des Registers öffentlich zugänglich sein werden. So können auch Verbraucher nachvollziehen, ob der Hersteller der von ihnen genutzten Batterien seine Mengen angemeldet hat.

Batterien enthalten wertvolle Ressourcen

Batterien enthalten Schadstoffe – und zwar je mehr, desto älter der Batterietyp. Daher gehören sie nicht in den normalen Abfall, sondern in einen geschlossenen Stoffkreislauf. „Neben den Schwermetallen dürfen auch Nickel, Zink und Lithium nicht in den Hausmüll gelangen“, mahnt das UBA. Erstens könne von diesen Stoffen eine Gefährdung der Umwelt ausgehen. Zweitens handelt es sich um wertvolle Ressourcen, die nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen.

Einen freiwilligen Recyclingkreislauf für Batterien gibt es in Deutschland seit über zehn Jahren. Mit Inkrafttreten der Batterieverordnung im Oktober 1998 übernahm die von Batterieherstellern gegründete Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) bundesweit unentgeltlich Rücknahme und Verwertung alter Batterien und Akkus. Rund 170.000 grüne Boxen stehen für eine Rücknahme bereit – in allen Geschäften, die Batterien im Sortiment führen, bei vielen kommunalen Sammelstellen, in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

Interseroh stattet in Deutschland als größter Sublieferant der GRS zahlreiche Rücknahmestellen mit Sammelbehältern aus und koordiniert auch deren Austausch, Abholung und Transport zu Zwischenlagern und Sortieranlagen. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen ALBA deckt Interseroh 14 der 16 Bundesländer ab. 2008 fertigte Interseroh so rund 4.200 Tonnen Batterien ab. Laut GRS können heute fast 100 Prozent der gesammelten Menge – vor allem in Hochöfen, Elektrostahlöfen und Stahlwerken – wiederverwertet werden.

Erstmals konkrete Sammelquoten

Dennoch: 2008 wurden laut GRS nur rund 42 Prozent der Altbatterien getrennt gesammelt und recycelt, der Rest schlummert ungenutzt in alten Geräten, Kellern und Schubladen oder landet womöglich sogar im Hausmüll. Wie hoch die Sammelquote tatsächlich ist, ist allerdings unklar, denn die GRS ermittelt die Quote auf Basis der jährlichen Verkaufszahlen für neue Batterien.

Unabhängig davon will das Batteriegesetz die Sammelquote in Deutschland erhöhen. Für Gerätebatterien setzt es erstmals verbindliche Ziele fest. GRS und die herstellereigenen Rücknahmesysteme müssen bis 2012 eine Quote von mindestens 35 Prozent und bis 2016 von mindestens 45 Prozent sicherstellen. Für Fahrzeug- und Industriebatterien gibt es keine Quoten, hier müssen die Vertreiber die Sammlung, Rücknahme und Verwertung lediglich dokumentieren.

Das Batteriegesetz schreibt zudem erstmals Verwertungseffizienzen vor. Ab 2011 muss ein bestimmter Mindestanteil der Batterien verwertet werden: 65 Prozent des durchschnittlichen Gewichts von Bleiakkus, 75 Prozent von Nickel-Cadmium- Akkus und 50 Prozent des durchschnittlichen Gewichts aller anderen Batterien. Zusätzlich zum bereits geltenden Verbot für quecksilberhaltige Batterien dürfen künftig auch cadmiumhaltige Batterien nicht mehr auf den Markt gebracht werden – ausgenommen davon sind Not- oder Alarmsysteme, medizinische Ausrüstung oder schnurlose Elektrowerkzeuge. „Ziel ist es, den Eintrag von Schadstoffen in Abfällen durch Batterien zu verringern“, betont das UBA.

Sammeldisziplin könnte besser sein

Ob das gelingt, hängt nicht zuletzt von den Verbrauchern ab. Sie sind gehalten, ihre alten Akkus und leeren Batterien in die bereitstehenden Sammelbehälter zu werfen. Genau hier aber liegt die Crux. Die Sammeldisziplin der Deutschen könnte besser sein, die Quote stagniert seit 2007. Jeder Bundesbürger gab 2008 im Durchschnitt nur acht Batterien zurück, schätzungsweise rund jede zweite landet im Abfall oder wird zu Hause gehortet.

GRS und UBA sind sich einig: Es braucht eine effektive Öffentlichkeitsarbeit, die mehr Bürger dazu bewegt, Akkus und Batterien zu den Sammelstellen zu bringen. „Gerade bei den alten Typen mit hohem Schadstoffgehalt ist ein Recycling unabdingbar“, sagt GRS-Sprecherin Ines Iwersen. Vor allem aber: Mit den bisher erzielten Sammelmengen wird Deutschland die gesetzliche Quote für 2016 nicht erfüllen.

Weitere Informationen:
Batterierecycling durch Interseroh

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