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24. Mai 2016 | Neue Prognos-Studie vorgestellt

Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zur Schlüsselindustrie

Die Kreislaufwirtschaft hat eine deutlich größere Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft als bislang angenommen. Das ist das Ergebnis einer Prognos-Studie im Auftrag des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. und weiterer Partner, die heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Um dieser Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland gerecht zu werden und die Unternehmen der Branche sowie deren Verdienste weiter zu fördern, sieht BDE-Präsident Kurth die Politik in der Pflicht, einen klaren gesetzlichen Rahmen zu schaffen sowie einen funktionierenden Vollzug zu gewährleisten.

Seit rund 30 Jahren gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Rahmen für die Kreislaufwirtschaft. Diese hat sich seitdem, ausgehend vom Abfallgesetz 1986, das erstmals den Vorrang für die Vermeidung und für die Verwertung von Abfällen vor deren Beseitigung einführte, über die Verpackungsverordnung von 1991, das Deponierungsverbot für unbehandelte Siedlungsabfälle von 1993/2005 und das Kreislaufwirtschaftsgesetz von 2012, von der klassischen „Müllabfuhr“ hin zu einer Versorgungswirtschaft für die deutsche und internationale produzierende Industrie entwickelt. Anders jedoch als bei etablierten klassischen Schlüsselindustrien wie der Automobilwirtschaft oder der chemischen Industrie, deren Bedeutung beispielsweise hinsichtlich Beschäftigung und Umsatz klar umrissen ist, fehlt es der Kreislaufwirtschaft oft an einer klaren Kontur – ihre Bedeutung im gesamtgesellschaftlichen Kontext wird insbesondere hierzulande noch stark unterschätzt.

Diesen Umstand nahm der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. mit weiteren Partnern zum Anlass, die Prognos AG mit einer Studie zur klareren Konturdefinition der deutschen Kreislaufwirtschaft zu beauftragen. Das Ergebnis ist beeindruckend und überraschend zugleich: Denn laut der Studie mit dem Titel „Branchenbild der deutschen Kreislaufwirtschaft“ erzielen die 11.000 Unternehmen der Branche rund 70 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr bei einer Bruttowertschöpfung von fast 25 Milliarden Euro. Mehr als 250.000 Menschen arbeiten in der Kreislaufwirtschaft. Damit sind dort genau so viele Menschen beschäftigt wie in der Energieversorgung und fast viermal so viele Personen wie in der Wasser- und Abwasserwirtschaft. „Zugleich entwickelt sich die deutsche Kreislaufwirtschaft mit einem Weltmarktanteil von 10 Prozent deutlich stärker als die deutsche Gesamtwirtschaft mit einem Anteil von 6 Prozent“, so Dr. Jochen Hoffmeister, Partner und Direktor der Prognos AG, im Rahmen der Vorstellung der Studie in Berlin. Dies sei dem Vorsprung Deutschlands in Sachen Technik und Know-how zu verdanken.

Überraschend hoch ist der von den Wissenschaftlern ermittelte Anteil der Rohstoffexporte durch die deutsche Kreislaufwirtschaft, der bei einem Wert von rund 8 Milliarden Euro liegt. Dabei seien die Vereinigten Staaten 2015 Deutschlands Haupthandelspartner gewesen, mit einem Exportvolumen von fast 1 Milliarde Euro. Exportgüter seien hier Anlagentechnik (636 Millionen Euro) und Sekundärmaterialien (359 Euro). Danach folgten auf Platz 2 und 3 Frankreich und Großbritannien, gefolgt von China mit einem Exportvolumen von 700 Millionen Euro. Und auch für die Energiewende leistet die Kreislaufwirtschaft nach Angabe der Prognos-Experten einen wichtigen Beitrag: So werden circa 3 Prozent des Stroms in Deutschland (19 Millionen Megawattstunden pro Jahr) aus Abfällen erzeugt.

Im Rahmen der Studie wurden erstmals alle Wertschöpfungsstufen der Kreislaufwirtschaft betrachtet und ausgewertet. Bisher konzentrierte sich die Statistik nur auf Abfallsammlung, -behandlung und -rückgewinnung. Außer Acht blieben bei dieser eingeschränkten Betrachtung zum Beispiel die für die Branche gebauten Maschinen sowie der Handel mit Sekundärrohstoffen.

BDE-Präsident Peter Kurth wertet die Ergebnisse der Studie als positives Signal für den Green-Tech-Standort Deutschland und sieht die deutsche Kreislaufwirtschaft als Impuls- und Ideengeber für andere Staaten: „Die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft übernehmen eine Vorreiterrolle beim Wissenstransfer in andere EU-Länder und andere Teile der Welt. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Ressourcenschonung, der Energiewende und beim Klimaschutz.“

„Mehr als 10 Prozent der europäischen CO2-Reduktionsziele bis zum Jahr 2030 könnten allein durch eine konsequent durchgeführte Kreislaufwirtschaft erreicht werden“, konkretisierte Hoffmeister. „Um die Potenziale der Kreislaufwirtschaft für den Klima- und Ressourcenschutz und die Energiewende in Europa realisieren zu können, muss allerdings der Anteil der Deponierung schnell reduziert werden.“ Eine funktionierende Arbeitsteilung zwischen den Ländern in Europa sei hier eine mögliche Alternative. So könnten beispielsweise Länder, die mit ihrem technischen Know-how bereits weiter vorne lägen, die Abfälle der Länder verarbeiten, die zunächst noch mit dem Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur beschäftigt seien. „Diese Notwendigkeit ist allerdings noch nicht in der politischen Realitiät angkeommen“, so Hoffmeister weiter.

„Die Branche der Kreislaufwirtschaft braucht, um ihrer Bedeutung weiter gerecht zu werden, einen klaren gesetzlichen Rahmen, der auch vollzogen werden muss“, stellte Kurth klar. „Hierzu ist ein Verständnis erforderlich, dass Kreislaufwirtschaft ein europäischer Markt ist. Wenn Energiewirtschaft und Treibhausgasemissionen Themen sind, die grenzübergreifend stattfinden, wieso sollte Abfall an der Grenze halt machen?“ Kurth begrüßte in dem Zusammenhang die bereits eingeleiteten europäischen Maßnahmen zu einer geänderten Förderpolitik. Nun müssten jedoch weitere Instrumente geschaffen werden, wie beispielsweise Produktverantwortung oder auch eine flächendeckende haushaltsnahe Erfassung, ebenso wie ein funktionierender Vollzug. Denn Unternehmen der Kreislaufwirtschaft benötigten einen rechtlichen Rahmen, auf den sie vertrauen können, so dass Investitionen möglich seien. „Wir brauchen hierzu auch ein weiter gefasstes Verständnis von Produktion, so dass Wiederverwendung und ein erleichtertes Recycling bereits bei der Konzeption eines Produktes mitgedacht werden“, so Kurth weiter.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Branche mahnte Kurth Zurückhaltung bei der Verstaatlichung der Entsorgungsbranche an: „Wer Kreislaufwirtschaft lediglich als Fortsetzung der Daseinsvorsorge versteht, der denkt zu kurz. Die privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen sind der Innovationsmotor der Branche. Wer ihnen durch Rekommunalisierung die Lebensgrundlage entzieht, setzt Deutschlands internationale Technologieführerschaft in der Kreislaufwirtschaft aufs Spiel.“ (SJ)

Kreislaufwirtschaft in Deutschland

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(Foto: ALBA Group)

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