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24. April 2008 |

Klüngelskerle haben Hochkonjunktur

Seit etwa fünf Jahren befinden sich die Preise für Stahl- und Metallschrott auf einem Höhenflug. Und auf einmal sind die Klüngelskerle wieder da. Sie sammeln ein, was Haushalte und kleine Gewerbebetriebe an Eisen und Stahl, Aluminium und Kupfer hergeben. Mehr als tausend solcher Ein- oder Zweimann-Betriebe gibt es in Deutschland, schätzen Branchenkenner. Ein solcher Klüngelskerl ist Tommi. Sein Revier ist das Bergische Land, die Region zwischen den Flüssen Sieg und Wupper.
Tausende Schrottsammler versorgen die Metallbranche mit Nachschub

24.04.2008 – Seit etwa fünf Jahren befinden sich die Preise für Stahl- und Metallschrott auf einem Höhenflug. Und auf einmal sind die Klüngelskerle wieder da. Sie sammeln ein, was Haushalte und kleine Gewerbebetriebe an Eisen und Stahl, Aluminium und Kupfer hergeben. Mehr als tausend solcher Ein- oder Zweimann-Betriebe gibt es in Deutschland, schätzen Branchenkenner. Ein solcher Klüngelskerl ist Tommi. Sein Revier ist das Bergische Land, die Region zwischen den Flüssen Sieg und Wupper.

Vor ein paar Wochen habe ich Tommi kennengelernt. Ich wollte das schwere, rostige Gartentor loswerden, das einem hölzernen hatte weichen müssen. Es war mir zu mühsam, das Tor zum Straßenrand zu schleppen. Aber ich wusste ja: Irgendwann in den nächsten Tagen wird das Gedudel von Flöten erklingen und dann wird der orangefarbene Kleinlaster auftauchen. Raus aus dem Haus, winken. Das Gefährt hält an. Der quäkende Lautsprecher auf dem Führerhaus verstummt.

„Wat jibt et?“, fragt der Mann im schmuddeligen Pullover beim Aussteigen. Sein Kumpel ist vom Beifahrersitz gerutscht und steht neben ihm. „Ein Gartentor“, sage ich. Die beiden packen an, schleppen das Tor zum Lkw und wuchten es auf die Ladefläche. Tommi schiebt die Ärmel seines Pullovers hoch und zeigt seine kräftigen, tätowierten Unterarme. „Das wär’s.“ Ein gestrickter blau-weißer Wollschal baumelt am oberen Rand der Windschutzscheibe. Ein Fußballfan – also eine gute Gelegenheit, mit Tommi ins Gespräch zu kommen.

Tommi duzt mich und erzählt von seinem Geschäft. Bis vor einigen Jahren gab es viel Schrott, aber wenig Geld. Heute ist es umgekehrt. Früher konnte er wählerisch sein. Da fuhr er kleine Werkstätten an, Kfz-Betriebe, Klempner, Bauunternehmen. Die riefen an und waren froh, wenn der Schrottsammler vorbeikam. Das sei heute anders, erklärt Tommi, „die wissen, dass sie auf den Schrottplätzen bares Geld bekommen, und bringen ihren Abfall selbst dorthin.“

Leute wie Tommi stehen am Anfang einer langen Verwertungskette. Über eine Vielzahl von kleinen und mittleren Sammel- und Sortierbetrieben setzt sich die Kette fort bis zu den 20 oder 30 Händlern, die direkt an Stahlhütten und die Gießereiindustrie liefern. Der weite Transport zu den Anlagen wird erst bei großen Mengen rentabel. Rohstoffhändler wie die Interseroh-Tochter RuP Rohstoffhandelsgesellschaft mbH im Düsseldorfer Hafen bündeln deshalb die kleineren Mengen. Auch bei ihnen sind Sammler wie Tommi willkommen.

Torsten Rehberg, Geschäftsführer der RuP, betont: „Da der Schrottbedarf nach wie vor sehr hoch ist, würde ich mir noch mehr Lieferanten wünschen. Wir kaufen auch Altmetall von kleinen Händlern oder jedem Bürger, der seinen Keller ausgeräumt hat. Das lohnt sich, denn wir bezahlen stets faire Preise.“

Deshalb fahren wieder fliegende Schrottsammler mit lauter Musik über die Dörfer. Früher hatten die Klüngelskerle Blockflöten bei sich und spielten eine Melodie, um auf sich aufmerksam zu machen. So ähnlich klingt auch Tommis Musik, aber heute kommt sie vom Kassettenrekorder. Er hält die Augen offen, um nichts von dem zu übersehen, was am Straßenrand für ihn bereitgestellt ist.

Die Maloche gehe auf die Knochen, räumt Tommi ein, aber die Arbeit habe sich gelohnt, wenn er seinen Laster am Abend voll beladen zum Schrotthändler lenken kann. Auf der Ladefläche findet sich ein wahres Sammelsurium an metallenen Abfällen, mittendrin ein alter Gartenzaun, der Draht ist mit grünem Kunststoff ummantelt. Ja, sagt Tommi, auch den nimmt sein Händler ihm ab. Früher wäre so etwas auf einer Deponie gelandet.

Tommi ist klar, dass es in seinem Gewerbe auch schwarze Schafe gibt. Er schätzt an seinem Händler, dass dieser sich zum Schutz vor Diebesware grundsätzlich eine Ausweiskopie macht und bei größeren Zahlungen auch die Steuernummer verlangt. Schließlich ist Tommi ein ehrlicher Schrottsammler. „Und weißt du, ich bin mein eigener Chef“, sagt er und lässt den Motor an.

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