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24. April 2008 |

„Ring-Kampf“ um Metallpreise

Leadenhall Street, City of London: Das bedeutet Banker und Broker, Gourmet-Tempel und Lloyd’s, alle überragt von Norman Fosters "Gurke", dem eleganten, gläsernen Büroturm - der Swiss Re. Die Hausnummer 56, Sitz der London Metal Exchange (LME) wirkt dagegen eher unscheinbar. Dabei handelt es sich um den weltweit wichtigsten Handelsplatz für Industriemetalle. Seit 130 Jahren gehen von hier aus täglich Preissignale für Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Zinn und andere Metalle in alle Welt.
Von der London Metal Exchange in die ganze Welt

24.04.2008 – Leadenhall Street, City of London: Das bedeutet Banker und Broker, Gourmet-Tempel und Lloyd’s, alle überragt von Norman Fosters „Gurke“, dem eleganten, gläsernen Büroturm der Swiss Re. Die Hausnummer 56, Sitz der London Metal Exchange (LME) wirkt dagegen eher unscheinbar. Dabei handelt es sich um den weltweit wichtigsten Handelsplatz für Industriemetalle. Seit 130 Jahren gehen von hier aus täglich Preissignale für Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Zinn und andere Metalle in alle Welt.

Es scheint, als wäre die Zeit an der Londoner Metallbörse stehen geblieben. Mag an anderen Börsen der Handel auf dem Parkett längst in den Hintergrund gedrängt worden sein – an der LME wechselt nach wie vor die überwiegende Mehrheit der Kontrakte durch „open outcry“, also bloßen Zuruf, den Besitzer. Offenbar folgen Kassa- und Termingeschäfte in Metallen anderen Gesetzmäßigkeiten als Geschäfte mit Aktien oder Anleihen.

Das Haus in der Leadenhall Street beherbergt einen großen Saal, in dem rote Sofabänke einen Kreis bilden. Der Handel wird per Zuruf von Maklern abgewickelt, die währenddessen auf den Sofas sitzen. Lediglich elf Maklergesellschaften haben eine Zulassung, exklusiv in diesem „Ring“ zu handeln. Diese „Ring Dealing Members“ gelten als Mittler oder Broker für rund 100 weitere Gesellschaften, die indirekt an der LME agieren. Die Handelszeiten für die Metalle sind extrem kurz. Jeder Wert kommt viermal täglich für je fünf Minuten zum Zug. In diesen kurzen, aber höchst liquiden Perioden des Handels bilden sich repräsentative Preise für Angebot und Nachfrage.

Mitarbeiter der LME beobachten das Treiben im „Ring“ und setzen die offiziellen Preise aufgrund der letzten Angebote und Nachfragen für Kassageschäfte, Drei- und 15-Monats-Terminkontrakte fest, bevor eine Glocke das Ende des Handels einläutet. Diese Preise werden unmittelbar rund um die Welt gesendet. Die Marktteilnehmer vertrauen darauf, dass die Ergebnisse ein korrektes Bild der aktuellen Lage bei Angebot und Nachfrage ergeben.

Aufgrund des Rohstoffbooms prosperiert die London Metal Exchange wie nie zuvor. An einem durchschnittlichen Handelstag werden 35 bis 45 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Im Jahr 2006 summierten sich 87 Millionen Kontrakte zu einem Jahresumsatz von 8,1 Billionen US-Dollar (2003: 2,0 Billionen Dollar). Deutlicher können Zahlen kaum belegen, wie sich der weltweite Bedarf an Rohstoffen in wenigen Jahren entwickelt hat.

Die Botschaften von der Londoner Metallbörse kommen auch im Büro von Stefan Kaiser an. Er ist Metallhändler und Geschäftsführer der RHS Rohstoffhandel GmbH, einer Tochtergesellschaft der Interseroh-Gruppe mit Sitz in Stuttgart. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist der Handel mit Metallschrott. „Wir erwerben die Schrotte von mittelständischen und großen Händlern und vermarkten international“, erklärt Kaiser. „Die Preise aus London sind auch für Geschäfte mit Sekundärmetallen ein Indikator, eine Art Leitfaden.“ Verbindlich sind die LME-Preise für ihn jedoch nicht, je nach Qualität des Materials gibt es Auf- oder Abschläge.

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