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19. Juli 2016 | Reportage vor Ort

Von wegen Stillstand: Entsorgung in der Raffinerie

Vier Wochen lang wurde die PCK-Raffinerie in Schwedt TÜV-geprüft und in Stand gesetzt. Für das Entsorgungsteam von ALBA ein Auftrag der Superlative.
Reportage vor Ort

Von wegen Stillstand: Entsorgung in der Raffinerie

Vier Wochen lang wurde die PCK-Raffinerie in Schwedt an der Oder rundum TÜV-geprüft und in Stand gesetzt. Für die Entsorgung der entstehenden Abfälle war das Team der ALBA Uckermark bis zu 24 Stunden am Tag im Einsatz. Ein Auftrag der Superlative.

Turmhohe Destillationskolonnen, dampfende Kühlwerke und verschlungene Rohrleitungen, so weit das Auge reicht – das zehn Quadratkilometer große Gelände der PCK-Raffinerie in Schwedt mutet an wie eine futuristische Hochhaussiedlung. „Wenn man vor den Maschinen steht, merkt man erst, wie winzig der Mensch ist“, findet Dirk Schmidt, stellvertretender Fuhrparkleiter der ALBA Uckermark GmbH, die zum Recyclingspezialisten ALBA Group gehört. Seit 38 Jahren ist der gelernte Kfz-Schlosser bereits bei ALBA tätig.

Ganzjährige Entsorgung für PCK

Die PCK-Raffinerie ist die fünftgrößte Erdöl-Raffinerie in Deutschland und mit rund 1.200 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Alljährlich verarbeitet die Anlage rund zwölf Millionen Tonnen Rohöl zu Mineralöl- und petrochemischen Produkten. 95 Prozent aller Kraftstoffe in Berlin – wie Benzin, Diesel oder Heizöl – stammen aus Schwedt. Aus seiner Begeisterung für die Raffinerie, die zu DDR-Zeiten für Petrolchemisches Kombinat stand, macht Dirk Schmidt keinen Hehl: „Da wird das Kind im Mann angesprochen.“ Zwölf Monate im Jahr ist der Disponent hier mit seinem Team für die Entsorgung von Hausmüll, Papier, Leichtverpackungen sowie unterschiedlichsten Industrieabfällen und sämtlichen anfallenden Schrotten und Metallen zuständig.

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Stillstand: TÜV-Prüfung alle drei Jahre

Highlight ist der alle drei Jahre stattfindende „Stillstand“ der PCK-Raffinerie im Rahmen der nötigen TÜV-Prüfungen. Dreimal hat Schmidt bei der Stilllegung bereits als Disponent die Fäden der Entsorgungsarbeit straff zusammengehalten. „Das ist jedes Mal ein Kraftakt“, so Schmidt. Obwohl dabei rund 50 Prozent der Anlagen heruntergefahren wurden, herrscht auf dem Gelände alles andere als Ruhe: Vom 4. bis zum 30. April 2016 waren unter anderem 85 Kräne, darunter ein 1.300-Tonnen-Kran, im Einsatz. Die TÜV-Experten prüften die Raffinerie auf Herz und Nieren, und 2.500 zusätzliche Monteure führten umfangreiche Erneuerungs- und Austauscharbeiten durch – so musste etwa die Rohöl-I-Anlage mit kilometerlangen Rohren erneuert werden.

Ein Entsorgungsplan für jede Abfallfraktion

Das zusätzliche Abfallaufkommen ist enorm: Neben Hausmüll und Speiseresten der Arbeiter fallen vor allen Dingen Metallschrotte und Bauschutt an, hinzu kommen Dämmmaterialien wie Mineralwollen, Holz und Folien, Styropor und mit Öl belastete Materialien. Für jede Fraktion gibt es einen eigenen Entsorgungsplan. Um diesem gerecht zu werden, haben die Experten von ALBA bereits zwei Wochen vor Beginn der Arbeiten die Container zu den geplanten Baustellen im Werk gebracht sowie zwei Absetzfahrzeuge und ein Abrollfahrzeug für die Arbeiten bereitgestellt.

Schließlich kommt der Entsorgung stets eine gesonderte Bedeutung zu, weiß Peter Keller, Geschäftsführer der ALBA Uckermark GmbH: „Wenn wir nicht permanent den anfallenden Schutt und Schrott wegräumen, hätten die Monteure gar keinen Platz zum Arbeiten.“ Umso wichtiger, so Keller, ist ein Entsorger-Team, auf das man sich voll und ganz verlassen kann: „Bei einem Großprojekt dieser Art muss man sich voll und ganz aufeinander verlassen können. Die Vertrauensbasis hat sich bei uns noch jedes Mal bewährt.“

24 Stunden Bereitschaft

Während des Stillstands gilt für die für das ALBA-Team 24 Stunden Bereitschaftsdienst – und dazu viel Eigeninitiative. Morgens wisse man schließlich nie genau, was mittags anfällt, wie Dirk Schmidt erklärt. Deshalb fahren seine Leute täglich über das Gelände, um genau dort Hand anlegen zu können, wo neue Container gebraucht werden. Die 24-Stunden-Bereitschaft ist auch deshalb nötig, damit der eng gesteckte Zeitplan der PCK-Raffinerie eingehalten werden kann. Mitunter klingelt um 23 Uhr abends das Diensthandy des Fuhrparkleiters. „Und egal was ist, eine Stunde später sind wir vor Ort“, so Schmidt.

Sicherheit wird in der PCK-Raffinerie groß geschrieben: 64 Posten sorgen dafür, dass alle Arbeitskräfte im Werk stets ihre Sicherheitskleidung, Handschuhe und Schutzbrille tragen. Die Werksleitung achtet selbst auf den bis zu acht Kilometer langen Wegstrecken akribisch darauf, dass die Richtlinien eingehalten werden: „Auf dem Gelände sind Blitzer aufgestellt. Kein Witz“, sagt Schmidt. Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 10 bis 30 km/h überschreitet, kann mit einem Fahrverbot im Werk rechnen.

1.000 Tonnen Schrott recycelt

Planmäßig konnte die PCK den Stillstand der Raffinerie bis zum 30. April abschließen – nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes der Fachleute von ALBA. Noch bis Mitte Mai war Schmidt mit den Arbeiten beschäftigt, allen voran dem Abtransport von Bauschutt und Aschen. Die Dimensionen des Auftrags sind gewaltig: Im April konnte die ALBA Uckermark GmbH rund 1.000 Tonnen Schrott von der PCK-Raffinerie zum Recyclingplatz der ALBA Group transportieren, wo sie aufbereitet und anschließend dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Zudem sammelte, transportierte und leerte Schmidts Team 490 Container voll Mineralwolle, Holz und Folien und führte 20 Ferntransporte mit belasteten Abfällen durch.

So anstrengend die Zeit des Stillstands immer wieder ist – wenn alles glatt läuft, will Dirk Schmidt auch bei der nächsten TÜV-Prüfung im Jahr 2019 wieder die Fäden in der Hand halten. Danach, findet er, hat er sich seinen Ruhestand redlich verdient. (KR)

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(Fotos: ALBA Group)

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