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27. Juni 2017 |

„Ich programmiere für mehr Recycling“

Ausbildung in der ALBA Group: Stefan Fenzel will Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung werden und etwas für die Umwelt tun. Bei ecoservice24 geht das.
Ausbildung in der ALBA Group: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

„Ich programmiere für mehr Recycling“

Was Stefan Fenzel beruflich fasziniert, ist für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln: Der 21-Jährige aus der Eifel will Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung werden. Seit 2016 macht er seine Ausbildung bei der ALBA Group-Tochter Interseroh in Köln, genauer: bei dem Interseroh-Startup ecoservice24, einem Online-Mietservice für Abfallcontainer. Zusammen mit drei Entwicklern und in enger Abstimmung mit den Kundenbetreuern arbeitet Stefan Fenzel täglich daran, die Website auf dem neusten Stand der IT-Technik zu halten. Und das bereitet ihm große Freude.

Herr Fenzel, wie würden Sie die folgenden Sätze beenden?

Auf die Idee mit der Ausbildung brachte mich …
… ein Programmierkurs in meiner Realschule in der Eifel. Ich fand das so spannend, dass ich anschließend noch mein Fachabitur im Bereich Anwendungsentwicklung gemacht habe.

Meine Ausbildung wollte ich dann in einem zukunftsorientierten Unternehmen starten. Das Angebot für Informatiker in der Eifel hält sich allerdings in Grenzen. Deshalb habe ich im Internet recherchiert und bin auf Interseroh gestoßen, die für mich beste Wahl. Hier kann ich mich vom Schreibtisch aus für die Umwelt einsetzen, ohne auf dem Müllwagen fahren zu müssen. Ich programmiere sozusagen für mehr Recycling.

Mein Traumberuf ist …
… als Kind einmal Fußballprofi gewesen. Ich bin sogar noch immer im Fußballverein, aber hobbymäßig zu spielen, reicht mir heute. Und das ist vielleicht auch besser so ;-). Ich bin jedenfalls jetzt sehr froh über meine Entscheidung, diese Ausbildung zu machen.

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich in meiner Ausbildung …
… schon im ersten Ausbildungsjahr viele eigenverantwortliche Aufgaben übernehmen darf. Ich arbeite auch mit Datenbanken, auf denen sensible Daten gespeichert sind. Dass man mir vertraut, mit diesen Informationen verantwortungsvoll umzugehen, darauf bin ich stolz.

Komplett anders, als ich es mir vorgestellt hatte, ist an meiner Arbeit …
… der tolle Zusammenhalt im Team. Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns so offen austauschen würden und dass man in den regelmäßigen Meetings auch eigene Ideen einbringen kann, selbst wenn man nur der Azubi ist. Außerdem finden immer wieder Teamevents statt, bei denen wir uns zum Grillen treffen, zusammen Wasserski fahren oder sogar ins Jumphouse gehen. Kollegen, mit denen man gemeinsam etwas erlebt hat, fühlt man sich einfach viel verbundener.

Die meisten Freunde, denen ich von meiner Ausbildung in der Abfallwirtschaft erzähle, …
… können sich nicht vorstellen, was ein Anwendungsentwickler bei einem Recyclingunternehmen macht. ‚Kochst du da Kaffee?‘ Diese Frage höre ich öfters. Dann erkläre ich erstmal, was wir hier alles machen. Meist folgt großes Erstaunen, wie breit gefächert das Angebot von Interseroh ist und wie viele Berufe es hier gibt.

Am besten gefällt mir an meinem Alltag …
… die tägliche Herausforderung. Ich bekomme immer neue komplexe Aufgaben, sodass es nie langweilig wird. Ich lerne jeden Tag etwas dazu. Das ist in der Programmierung auch nötig, denn nur wer sich ständig weiterentwickelt, kann mit den Fortschritten in der IT Schritt halten.

Recycling bedeutet für mich, …
… bereits im Alltag damit anzufangen, zum Beispiel indem ich den Müll richtig trenne. Es geht schließlich darum, die Umwelt zu schonen und ein Stück schöner zu machen, und das betrifft uns alle.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir, …
… weiterhin so viel Spaß an der Arbeit zu haben wie im ersten Ausbildungsjahr. Und natürlich möchte ich auch meine Ausbildung erfolgreich absolvieren und im Anschluss noch weiter lernen. Aber im Moment steht erstmal die Freude an der Arbeit für mich an erster Stelle.

Herr Fenzel, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute. (KR)

Verwandte Links

1. Azubi-Porträt: „Recycling ist die Zukunft“
2. Ausbildung zur Industriekauffrau: Mein kleiner Beitrag zum Umweltschutz
3. Heute Azubi, morgen Fachkraft für Umwelt- und Kreislaufwirtschaft

(Foto: ALBA Group)

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