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16. Februar 2015 | BDE-Expertin Sandra Giern im Interview

„Im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich“

Auch wenn nach wie vor viele Altbatterien in Deutschlands Schubladen lagern, so steigt die Sammelquote jährlich leicht an. Trotz Verbesserungsbedarfs sind die Recycler mit dem Aufkommen weitgehend zufrieden. Probleme bereiten die immer beliebteren Lithiumbatterien – bei falscher Handhabung können sie explodieren. recyclingnews hat mit Sandra Giern, Fachreferentin im Entsorgerverband BDE, über das Sammelaufkommen, die explosiven Batterien und mögliche Lösungswege gesprochen.

Frau Giern, das Umweltbundesamt beklagt, dass fünf Jahre nach Inkrafttreten des Batteriegesetzes bundesweit nur jede zweite Altbatterie einer ordnungsgemäßen Verwertung zugeführt wird. Woran liegt das?

Sandra Giern: Zum einen: Viele Batterien liegen in den Schubladen. Oder sind auch noch in den Altgeräten verbaut, die in den Schubladen und Kisten lagern. Zum anderen landen leider auch noch viel zu viele Altgeräte mitsamt den Batterien im Hausmüll. Und dort werden nur sehr selten die Batterien noch extra entfernt – sie enden dann in der Müllverbrennung.

Wie kann die Batteriesammlung in Deutschland denn verbessert werden?

Sandra Giern: Auf der einen Seite mit noch mehr Aufklärung und mit noch mehr bürgernaher Sammlung. Auf der anderen Seite sollten wir nicht vergessen, dass Deutschland mit einer Sammelquote von 45,2 Prozent im Jahr 2013 europaweit einen Spitzenplatz einnimmt.

Wie hat sich das Sammelaufkommen in den vergangen Jahren entwickelt?

Sandra Giern: In den vergangen Jahren ist es nur noch minimal angestiegen. Das kann man sicherlich verbessern, auch wenn momentan nur eine Sammelquote von 35 Prozent zu erfüllen ist. Deutschland erfüllt schon heute die Vorgaben für 2016 und ich denke, dass wir auch im kommenden Jahr über den dann geforderten 45 Prozent liegen werden.

Sind die Batterierecycler mit diesem Aufkommen zufrieden?

Sandra Giern: Die Recycler, die im BDE organisiert sind, kümmern sich um zwei Drittel der anfallenden Altbatterien in ganz Europa. In Deutschland werden rund 16.000 Tonnen Batterien gesammelt und der Verwertung zugeführt, europaweit sind es etwa 30.000 Tonnen. Unsere Mitglieder verwerten davon 22.000 Tonnen. Das heißt, wir haben gute Mengenströme in unseren Anlagen und es gibt auch keine Überkapazitäten.

Ein Fünftel aller in Verkehr gebrachten Batterien sind inzwischen Lithium-Ionen-Batterien. Die Sammelmengen steigen ständig. Über die Sammlung wird derzeit in Zusammenhang mit der Gefahrgutvorschrift ADR heftig diskutiert. Warum?

Sandra Giern: Zur Einordnung ein paar Zahlen: 2011 wurden 6.500 Tonnen in Verkehr gebracht – das sind doppelt so viele wie 2009. Im Batterieabfallstrom machen sie derzeit etwa 2,8 Prozent aus, an den kommunalen Sammelstellen kommen inklusive Altgeräten etwa 1 Prozent Lithiumbatterien an. Diese Zahl wird sicherlich steigen, da die Lithiumbatterien leistungsstarke Energiespeicher sind und deshalb immer mehr Marktanteile gewinnen. Aber gerade aufgrund ihrer hohen Energie sind sie im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich. Bei Knopfzellen, die beispielsweise in den Behältern an der Supermarktkasse gesammelt werden, ist das in kleinen Mengen ggf. noch ein zu bewerkstelligendes Problem. Aber gerade bei der E-Schrottsammlung, durch die lose Schüttung und mehrmaliges Umschütten werden Geräte und darin enthaltene Batterien beschädigt, es kommt zu Kurzschlüssen und zu Bränden – teilweise schon auf den Wertstoffhöfen, wo das Material ankommt und oftmals unsachgemäß in den Container geworfen wird.

Um das zu verhindern, gibt es die Gefahrgutvorschrift. Was besagt diese genau?

Sandra Giern: Im Prinzip soll dafür gesorgt werden, dass mit dem Material vernünftig umgegangen wird, dass es nicht kaputt geht und Kurzschlüsse vermieden werden. Das heißt: in kleinen Mengen verpackt, ordentlich eingestapelt, entsprechend gekennzeichnet, nicht durcheinander geworfen und unter Vorsichtsmaßnahmen transportiert. Das wird natürlich heiß diskutiert, weil damit auch an jeder Sammelstelle für Elektroaltgeräte genau geschaut werden muss, was darin verbaut ist und dann separat gesammelt werden muss.

Was steht denn bezüglich der Sammlung im neuen Elektro- und Elektronikgesetz?

Sandra Giern: Da ist bereits einiges vorgesehen. Bei der Sammelgruppe 1 müssen Nachtspeicherheizgeräte von den Haushaltsgroßgeräten getrennt erfasst werden. Das geht schon mal in die richtige Richtung, denn in Haushaltsgroßgeräten sind immer häufiger Lithium-Knopfzellen verbaut, die dann beschädigt werden, wenn schwere Nachtspeichergeräte in den Containern zerbrechliche Gerätegehäuse zerdrücken.

Außerdem können nun schon direkt an der Sammelstelle Batterien aus dem Gerät entnommen werden, wenn sie leicht vom Gerät zu trennen sind – früher galt das schon als Erstbehandlung. Bedingt kann diese Vorgabe helfen. Wir sollten aber auch sehen, dass die Batterien in den Elektroaltgeräten vermehrt fest verbaut sind und somit nicht ohne Einsatz von Werkzeug und Fachwissen entnommen werden können. Aus Sicht des BDE wäre in diesem Zusammenhang eine Formulierung im ElektroG zur ADR-konformen Erfassung wünschenswert. Diese fehlt im Gesetz bisher. Es gibt lediglich einen Verweis auf eine Verordnungsermächtigung des Bundes. Aber ob und wann der Bund eine Verordnung erlässt, ist ein anderes Thema. Sinnvoll wäre auch eine Kennzeichnung direkt auf dem Gerät, die auf die eingesetzten Batterien und deren chemische Zusammensetzung hinweist, so dass bereits an der Erfassungsstelle im Handel oder bei der Kommune intelligent getrennt werden kann.

Ist es für eine Änderung des Gesetzestextes nicht schon zu spät?

Sandra Giern: Nein. Um in der Zukunft eine dem Stoffstrom angemessene Erfassung zu gewährleisten, ist es dafür nie zu spät.

Sie haben eingangs erwähnt, dass der Rücklauf von Lithiumbatterien derzeit noch recht gering ist. Das Recycling von Lithium ist nicht ganz einfach. Sind die Recycler denn darauf überhaupt eingestellt?

Sandra Giern: Die Unternehmen sind bedingt auf den neuen Stoffstrom eingestellt. Lithium als Sekundärrohstoff hat bis heute keinen Marktpreis entwickelt. Es gibt zwar bereits Recycler, die sich mit der Aufbereitung und dem Recycling von lithiumhaltigen Batteriesystemen beschäftigen, der Markt ist jedoch mit Blick auf die Zukunft und die ansteigenden Mengen im Recycling noch nicht gedeckt.

Über fehlende Altbatterien können sich die Recycler nicht beklagen, dennoch haben manche Probleme, warum?

Sandra Giern: Das Brandrisiko ist für viele Unternehmen ein Problem. Ähnlich wie bei Haubesitzern, die keine Police gegen Hochwasser erhalten, weil sie in einem Überschwemmungsgebiet wohnen, ist es für die Batterierecycler oft schwer, eine adäquate Versicherung zu bekommen. Hinzu kommt, dass die Kosten für den Schutz teilweise sehr hoch sind.

Wie kann ein Recycler trotz des hohen Brandrisikos eine sinnvolle Versicherung abschließen?

Sandra Giern: Indem er ein gutes Managementkonzept nachweist. Beispielsweise, indem unbekanntes Inputmaterial bereits außerhalb der Behandlungsanlagen und der Lagerhallen gesichtet und kontrolliert wird. Weiterhin können an geeigneten Stellen ausreichend Löschmittel für Entstehungsbrände (z.B. Sand) bereitgehalten werden und eine entsprechende Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter hilfreich sein. Je mehr dem Versicherer gezeigt wird, dass die Behandlung engmaschig kontrolliert wird, desto besser wird die Police ausfallen.

Frau Giern, vielen Dank für das Gespräch. (EK)

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(Foto: Сake78/fotolia.com)

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