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2. August 2016 | Verfahrenstechnik aktuell

Kraftvolles Papiersackrecycling: einmalig in Europa

In Oberhausen betreibt die REPASACK GmbH eine einzigartige Recyclinganlage für Kraftsackpapier – mit ausgefeiltem Reinigungs- und Aufbereitungsverfahren.
Verfahrenstechnik aktuell

Kraftvolles Papiersackrecycling: einmalig in Europa

Ob für den Transport von Zement oder Kunststoffgranulaten – Kraftpapiersäcke sind unentbehrlich für die Bau- und die chemische Industrie. In den meisten Ländern landen die Säcke nach Gebrauch einfach im Müll. Nicht so in Deutschland. Hier betreibt die REPASACK GmbH, ein Tochterunternehmen der ALBA Group, ein europaweit einzigartiges Rücknahme- und Recyclingsystem für Kraftpapiersäcke. Mit einem speziellen Trockenreinigungsverfahren wird das Material so aufbereitet, dass die Papierindustrie es als hochwertigen Sekundärrohstoff erneut einsetzen kann.

Bis zu 1.200 Kilogramm wiegen die fest gepressten Ballen aus alten Kraftpapiersäcken, die von überall aus Deutschland nach Oberhausen geliefert werden – zur Recyclinganlage der REPASACK GmbH. Gegründet 1992 von Vertretern europäischer und deutscher Papiersackhersteller, sollte Repasack anfangs vor allem das deutsche Verpackungsrecycling ergänzen. Inzwischen ist das zur ALBA Group gehörende Unternehmen ein eigenständiger, international renommierter Spezialist für das Recycling gebrauchter Papiersäcke. Vor allem die Baubranche, aber auch die Agrar- und die Chemie-Industrie sammeln und liefern ihre Säcke regelmäßig an Repasack. So kommt es vor, dass in der Recyclinganlage der Geruch nach frischem Beton in der Luft liegt.

Uwe Lauf ist Betriebsstättenleiter in Oberhausen. Zusammen mit drei Mitarbeitern sorgt er dafür, dass die Repasack-Anlage im Zweischichtbetrieb einwandfrei läuft. „Unsere Anlage ist die einzige in Europa, die fast vollständig die Störstoffe aus den Papiersäcken herausfiltert“, erklärt er. Gesetzlich erlaubt sind bis zu 17 Prozent Reststoffe, zum Beispiel mineralische Reste. „Aber wir reinigen das Kraftsackpapier zu rund 95 Prozent.“

Klicken Sie auf ein Foto, um die Bildstrecke zu starten. (7 Fotos)


Zerkleinerer mit 24 Schneidkronen

Zunächst werden die angelieferten Papiersack-Ballen einer optischen Qualitätskontrolle unterzogen: Befinden sich große Störstoffe darin? Sind alle Säcke frei von Gefahrgutsymbolen? „Gefahrgut-Säcke gehören nicht hierhin, sondern in einen gesonderten Entsorgungsweg. Aber das wissen unsere Sammelstellen natürlich“, sagt der Betriebsstättenleiter. Nach der Kontrolle hievt ein Gabelstapler die Ballen auf ein Zuführband. Und hier endet bereits der von außen sichtbare Teil des Papiersack-Recyclings.

Das Band befördert die Ballen in eine 15 Meter lange, geschlossene Verwertungsstraße, zum Herzstück der Anlage: dem Einwellen-Wertstoffzerkleinerer. Ein mit 24 Schneidkronen bestückter Rotor schraubt sich mit rund 130 Kilowatt in das Papier hinein und zerreißt es in Stücke, bis die Fetzen so klein sind, dass sie durch ein Sieb passen. Etwa 23 Zentimeter groß ist der Durchlass.

Schäden durch Metallreste vermeiden

Obwohl die Säcke restentleert und zu Ballen gepresst angeliefert werden sollen, kommt es vor, dass auch feste Reststoffe enthalten sind und in den Zerkleinerer gelangen: Stücke von Holzpaletten, Metallteile, Steine – mitunter auch schon mal ein Hammer von einer Baustelle. „Das gibt dann einen ziemlichen Knall“, sagt Lauf. Gerade Metallstücke können große Schäden an der Maschine verursachen, deshalb ist das nachgelagerte Sieb- und Abscheidesystem für Störstoffe nötig.

Ein Spannwellensieb sortiert die kleineren Reststoffe von bis zu zehn Millimetern Größe aus. Die größeren Papierteile gelangen in einen Materialabscheider. Und hier trennt sich der Weg von Hammer und Papier. Während ersterer zusammen mit anderem Schwergut wie Paletten- oder Metallteilen in einen Kasten landet, wird das Papier von einem Luftstrom weitergeblasen und die übrigen Stäube nochmals abgesiebt. Zuletzt fällt das gereinigte Material in einen Schacht, wo es mit 75 bis 150 Kilowatt zu Ballen verpresst wird. Durchschnittlich sechs Tonnen Papier verwertet das Aggregat so in der Stunde.

Hochwertiger Sekundärrohstoff

Einzig Folien befinden sich nun noch in dem recycelten Werkstoff. „Und die filtert die Papierfabrik bei der Weiterverarbeitung selbst heraus“, erklärt Uwe Lauf. Da sich Folien – anders als Papier – beim Mischen mit Wasser nicht auflösen, können sie im Pulper ganz einfach abgeschöpft werden.

Der Betriebsstättenleiter ist überzeugt, dass sich der komplexe Recyclingprozess lohnt: „Wir stellen einen neuen Rohstoff für die Papierindustrie her. Längst verwerten wir hier auch schon Säcke, in denen unser gereinigtes Kraftsackpapier bereits enthalten ist.“

Internationales Vorbild

Das internationale Interesse an dem Repasack-System wächst. Mehrere Delegationen aus dem Ausland – jüngst aus Brasilien – waren bereits zu Gast in Oberhausen, um sich über das Kraftsackpapier-Recycling zu informieren. Vielfach fehlt es jedoch in den Ländern noch an gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine geregelte Kreislaufführung von Verpackungen. Das dafür notwendige Recycling-Know-how jedenfalls existiert bereits, so Uwe Lauf: „Wir demonstrieren gerne, dass Kraftsackpapierrecycling funktioniert und wie es geht. Man muss es eigentlich nur noch wollen.“ (KR)

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(Fotos: ALBA Group)

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