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7. September 2016 | Berufe in der Abfallwirtschaft: Betriebsleiter der ALBA Electronics Recycling in Eppingen

„Wir haben eine wichtige Umweltaufgabe“

In seinem früheren Leben war Ingolf Weber Feuerwehrmann. Heute ist er einer von zwei Betriebsleitern der ALBA Electronics Recycling in Eppingen.
Berufe in der Abfallwirtschaft: Betriebsleiter der ALBA Electronics Recycling in Eppingen

„Wir haben eine wichtige Umweltaufgabe“

07.09.2016 • 08:58 Uhr – Ingolf Weber ist einer von zwei Betriebsleitern der ALBA Electronics Recycling GmbH in Eppingen, Baden-Württemberg. Gemeinsam mit seinem Kollegen trägt er die Verantwortung für 53 Mitarbeiter in den Bereichen Kabelzerlegung, Autoshredder, Metallhandel, Kühlschrankzerlegung und Schredderleichtfraktion. Seine Tage beginnen früh – und „sind zu Ende, wenn die Arbeit zu Ende ist“.

Es ist meist noch dunkel, wenn bei Ingolf Weber um 4:45 Uhr der Wecker klingelt. „Aber das ist reine Gewöhnungssache“, sagt der gebürtige Havelländer. Nach einer Stunde Frühsport geht es für ihn auf den Recyclinghof der ALBA Electronics Recycling GmbH in Eppingen. Seit 15 Jahren ist er hier tätig, seit 2013 in der Betriebsleitung der Recyclinganlage für elektronische Geräte. Zu Webers Hauptaufgaben gehört die Entwicklung neuer Projekte, die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, die Organisation des Personals und das Prüfen der Betriebstagebücher, also aller Zahlen, Daten und Fakten der vorangegangen Tag- und Nachtschicht.

Zum Kerngeschäft der ALBA Electronics Recycling gehören die Zerlegung alter Kühlschränke und Kabel, das Schreddern von Autowracks und der Handel mit Altmetallen. „Aber wir haben hier nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine wichtige Umweltaufgabe“, sagt Weber, der findet, dass es der Recyclingbranche heute noch immer an Anerkennung fehlt. Wertvolle Metalle werden aus Autos und ausgedienten Handys gezogen, ozonschädliche Chemikalien aus alten Kühlschränken entfernt, Kunststoffe recycelt. „Das Recyceln ist nicht schlechter, als das Herstellen – im Gegenteil!“, sagt Weber, der vor der Wende eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur absolviert hat.

Einmal Feuerwehmann und zurück

Webers Weg bis zum Betriebsleiter war lang, ist aber vor allem auf eins zurückzuführen: Fleiß. Nach sechs Jahren im Beruf des Maschinen- und Anlagenmonteurs hat ihm nicht mehr gereicht, was er tat: „Ich kam nicht weiter, stieß überall an Grenzen“, so der heutige Betriebsleiter, der Stillstand schlecht aushalten kann. Bei der Berufsfeuerwehr fand er eine neue Karriere, stieg bis zum Einsatzleiter auf – und blieb 15 Jahre. Genervt vom ständigen Personalabbau suchte er schließlich eine neue Herausforderung. „Ich hab mich einfach beworben… und Glück gehabt“, sagt Weber, der als Abteilungsleiter 2001 bei der ALBA Electronics Recycling anfing. Dazu verholfen hat ihm vor allem seine Führungserfahrung aus der Zeit bei der Feuerwehr. Heute liebt er an seinem Job besonders die Vielfältigkeit: „Ich lerne seit 15 Jahren jeden Tag dazu.“ Bei ALBA hätte er noch einmal die Chance bekommen, sich zu verwirklichen. Konzepte entwickeln für neue Arten des Recyclings, neue Anlagen planen – das sei das wirklich Aufregende an seiner Arbeit. So entsteht aktuell auch unter Beteiligung seines Teams eine E-Schrott-, TV- und Kühlschrankrecyclinganlage in Honkong. „Da steckt unser Know-how drin“, erzählt Weber begeistert und sagt: „Ich gehe gern arbeiten.“

Eine Branche mit Zukunftspotenzial

Wie in vielen Betrieben der Branche, mangelt es Weber an geeignetem Nachwuchs. Das habe vor allem zwei Gründe, sagte er. Zum einen könnten sich viele Leute unter der Recyclingbranche nicht viel vorstellen. Was an Technik und Wissen dahintersteckt, sei den meisten gar nicht bewusst: „Wer weiß schon, dass quasi ein ‚Roboter‘ Fernseher zerlegt, so dass daraus wertvolle Metalle aber auch schädliches Quecksilber entfernt werden? Das ist eine Branche, die wichtig ist für die Zukunft!“

Zum anderen liegt die 21.000 Einwohner zählende Stadt Eppingen nur etwa 20 Kilometer westlich von Heilbronn. In einer Gegend, in der die Arbeitslosenquote gegen Null geht, mangelt es an Nachwuchs. Fehlende Fachkräfte und die Einführung immer neuer Technologien (und mit ihr entsprechender Maschinen) erfordern somit die ständige Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter.

„Mit Mitte 50 ist man doch kein altes Eisen!“

Für die Position als Betriebsleiter müsse man vor allem Wissen und Kommunikationsfähigkeit mitbringen, zudem sei ein guter Umgang mit den Mitarbeitern wichtig. „Jeder sollte den Betrieb stets als Ganzes sehen und die persönlichen Befindlichkeiten auch mal zurückstellen können“, so Webers Ratschlag. Gar nicht leiden kann er Faulheit – oder wenn jemand Fehler macht und die Schuld auf andere schiebt. Das Wichtigste sei bei jeder Herausforderung die Kommunikation: „Von oben nach unten und von unten nach oben.“ Außerdem verstehe er nicht, warum Leute sich vor Neuerungen in den Arbeitsabläufen scheuen: „Mit Mitte 50 ist man doch kein altes Eisen!“, so Weber, der von sich sagt, dass er jede Schwierigkeit als Abenteuer betrachte. Von seiner Zeit bei der Feuerwehr zehrt der zweifache Vater bis heute: „Ich habe eine Eigenschaft mitbekommen, die ich bei vielen heute vermisse: Entscheidungen treffen zu können.“ Schnelle, bewusste Entscheidungen, Flexibilität und Improvisationsvermögen seien auch in seinem heutigen Berufsleben enorm wichtig. (MW)

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(Foto: ALBA Group)

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