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5. Januar 2016 | Experten-Interview mit BDSV-Präsidiumsmitglied Peter Jung

Stahlbranche 2016: Abbau der Überkapazitäten notwendig

Vor rund einem Jahr hoffte die Stahlbranche noch auf eine fortschreitende Erholung des deutschen Stahlmarkts. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) schätzte auch die Lage der Recyclingindustrie als stabil ein. Nun zeichnet sich jedoch eine deutliche Zuspitzung für das kommende Jahr ab. Eine Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Stahl- und Metallrecycler für 2016 mit einer schlechteren Geschäftslage rechnen. Peter Jung, Präsidiumsmitglied des BDSV und Geschäftsführer der ALBA Ferrous Trading GmbH, einer Tochter der ALBA Group, sieht die Gründe dafür vor allem in der chinesischen Stahl-Überproduktion sowie Überkapazitäten am deutschen Schrottmarkt. Der Experte erklärt, was die Industrie zur Erholung benötigt – und wie die Recyclingbranche der Herausforderung begegnet. 

Herr Jung, Anfang des Jahres 2015 hoffte die Stahlbranche auf eine Trendwende und zeigte sich „vorsichtig optimistisch“. War dieser Optimismus rückblickend gerechtfertigt?
Peter Jung: Nun, die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat für Deutschland eine Rohstahlproduktion von 43,3 Millionen Tonnen prognostiziert. Diese Zahl wird wohl auch annähernd erreicht werden. Die Auslastung der deutschen Werke liegt bei 88 Prozent gegenüber 68 Prozent weltweit – also ein Spitzenplatz. Verändert hat sich allerdings der Produktionsanteil der Elektrostahlwerke von ehemals 32 Prozent auf jetzt 27 Prozent.

Elektrostahl wird zu 100 Prozent aus Schrott hergestellt und ist damit für unsere Branche entscheidend. Die Stahlherstellung der Oxygenstahlwerke auf Eisenerzbasis über die Erschmelzung im Hochofen benötigt jedoch nur einen geringen Anteil Schrott. Die Preise für Eisenerz sind weltweit von 160 US Dollar pro Tonne kommend auf mittlerweile unter 40 US Dollar pro Tonne gefallen. Das hat auch die Schrottpreise enorm unter Druck gebracht.

So hat der Schrottpreis allein in den Monaten Juli bis Oktober über 80 Euro pro Tonne eingebüßt und das Preisniveau rutschte auf den niedrigsten Stand seit dem Krisenjahr 2009. Ein solch rascher Preisverfall kann in den Ergebnissen der Betriebe nicht komplett aufgefangen werden.

Gedämpfte Stimmung für 2016 also. Mit welcher Entwicklung müssen wir konkret rechnen und welche Bedeutung kommt China dabei zu?
Peter Jung: China spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der gesamten Stahl- und Metallwelt, nicht nur in Deutschland. In China wird Stahl zu 90 Prozent aus günstig gewonnenem Erz hergestellt. Der Anteil Chinas an der Weltproduktion liegt bei knapp 50 Prozent, und der nicht mehr so stark steigende Verbrauch in China führt zu einer enormen Überproduktion an billigem Stahl. Man spricht von bis zu 400 Millionen Tonnen im Jahr, die zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt fließen. Die Stahlpreise rutschen in der Folge in den Keller und lassen auch keine Schrottpreiserhöhung zu. Zwar bemüht sich der Staat um den Abbau von Kapazitäten, aber das ist ein mühsamer, langsamer Prozess.

Wie stellt sich die Recyclingindustrie auf, um sich auch unter den schwierigen Bedingungen am Markt zu behaupten?
Peter Jung: Das ist zurzeit gar nicht so leicht zu beantworten. Denn abgesehen von Billigerz und der „Chinastahlschwemme“ liegt eine weitere Herausforderung in den eigenen Überkapazitäten des deutschen Schrotthandels. Die guten Jahre vor 2009 haben zu ausufernden Investitionen an Plätzen, Aggregaten wie Shreddern und Scheren, Umschlags- und Transporteinheiten geführt. Diese können heute vielfach nicht mehr ausgelastet werden, wodurch es zu einem Wettstreit um das Vormaterial kommt und so zu einem weiteren Verlust an Margen. Mangelnde Ergebnisse wiederum verhindern eine vernünftige Instandhaltung und Modernisierung. Eine Bereinigung des Marktes ist zwingend notwendig. Nur wer bleibt schon gern auf der Strecke?

Die ALBA Group hat in den letzten Jahren bereits strukturelle Anpassungen vorgenommen und ihre Hausaufgaben gemacht. Deshalb sind wir besser vorbereitet als manch andere. So haben wir zum Beispiel auch verschiedene Projekte entwickelt, um aus den Reststoffen des Schredders das Optimum zu gewinnen und unsere Wertschöpfung weiter zu vertiefen.

Welche politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen sind nötig, um den Markt für Schrottrecycling in Deutschland und Europa zu stärken bzw. die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen?
Peter Jung: Deutschland ist Exportweltmeister. Deshalb ist es für uns zweischneidig, nach Einfuhrbeschränkungen, Importzöllen und dergleichen zu rufen. Wir müssen den Fokus weiter auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit lenken. Für Deutschland gilt es, die überbordende Bürokratie einzudämmen. Denn immer noch mehr Umweltgesetze und langwierige Genehmigungsverfahren belasten die Branche zusätzlich.

Herr Jung, vielen Dank für das Gespräch. (KR)

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(Foto: ALBA Group)

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