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8. März 2012 | Prof. Dr. Jochen Pampel, Head of Sustainability Services der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, im Interview

„Nachhaltigkeit ist profitabler, als man glaubt“

Um zukunftsfähig zu sein, müssen Unternehmen heute mehr denn je ressourceneffizient planen, nachhaltig wirtschaften und ihre Anstrengungen transparent kommunizieren. Wie gut deutsche Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt sind und was ihnen ein „grünes Image“ nutzt, erläutert Professor Dr. Jochen Pampel, Head of Sustainability Services der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Herr Professor Pampel, als Head of Sustainability Services der KPMG haben Sie tiefe Einblicke in die Wirtschaft. Ihre Expertenmeinung: Wie nachhaltig sind Unternehmen in Deutschland heute?
Deutsche Unternehmen haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Ihnen wird immer klarer, dass Nachhaltigkeit ein relevanter Business Case ist und sie sich auf neue Herausforderungen einstellen müssen. Daraus ergeben sich zahlreiche Chancen: etwa, dass man mit der Verfolgung von CO2-Zielen auch die Energiekosten senken kann und dementsprechende Einsparungen hat, oder dass man mit neuen Verfahren Kosten senken und mit innovativen Produkten neue Märkte erschließen kann.

Trifft das auch auf die Recyclingbranche zu?
Dadurch, dass aus Abfall Wertstoffe wieder herausgezogen werden, trägt die Recyclingbranche in ganz besonderer Weise dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung: Einerseits spart sie die erneute Schürfung und Gewinnung sowie den erneuten Transport von Rohstoffen ein. Andererseits löst sie ein Stück weit das Abfallproblem und stellt zudem einen höheren Grad an Rohstoff-Eigenversorgung sicher.

Gerade in einem von Import abhängigen Land wie Deutschland müssen Unternehmen energie- und ressourceneffizient wirtschaften, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu sein. Wie geht die Wirtschaft Ihrer Ansicht nach mit dieser Herausforderung um?
Die westlichen Industrienationen haben die Rohstoffversorgung ein Stück weit aus der Hand gegeben. Unter dieser großen Abhängigkeit leiden sie heute. Natürlich spielt Ressourceneffizienz dann eine sehr große Rolle. Im Energieversorgungsbereich geht in Deutschland der Trend dahin, die Effizienz signifikant zu steigern, Stichwort Energiewende. Das gleiche Prinzip gilt hierzulande für den Rohstoffbereich.

Besonders wichtig ist Ihnen der Anteil von Recyclingmaterialien am gesamten Materialeinsatz. Welchen Nutzen haben Unternehmen davon, diesen Anteil zu erhöhen? Und wie können sie das schaffen?
Der Anteil von Recyclingmaterialien bildet einen großen Schwerpunkt im spezifischen Produktdesign der Industrien, um in Sachen Nachhaltigkeit voranzukommen. Ganz gleich ob das die Textilindustrie ist, die Möbelbauindustrie oder die Automobilindustrie. Sie alle müssen bereits beim Design eines Produkts an die gesamte Wertschöpfungskette denken – mit dem Ziel, ein späteres Entsorgungsproblem deutlich zu reduzieren. Hier gibt es immer wieder überraschende, sehr kreative Lösungen. Zum Beispiel habe ich kürzlich gelernt, dass es einen Teppichhersteller für Büros und den öffentlichen Bereich gibt, dem es gelungen ist, Bodenbelag zu 100 Prozent aus recyceltem Material herzustellen. Dieser Bodenbelag wiederum ist selbst zu einem großen Teil recycelfähig und trägt gleichzeitig durch Entstaubung zur Luftverbesserung in den Räumlichkeiten bei. Ich glaube, da liegt noch ganz großes Potenzial.

Lässt sich daraus bereits eine Trendwende in der Ausrichtung der Unternehmenspolitik von der Produkt- hin zur Rohstoffverantwortung ableiten?
Das ist pauschal relativ schwer zu beantworten. Ohne Zweifel sind Unternehmen bereit, schnell zu handeln, wenn sie erkennen, dass sie mit neuen Maßnahmen energieeffizienter arbeiten können – schon allein wegen des Kostendrucks. Doch um Rohstoffverantwortung zu übernehmen, müssen alle Mitglieder einer Rohstoffkette zusammenwirken: Sie müssen Produkte gemeinsam so konstruieren, dass recyceltes Material eingesetzt werden kann, sie müssen das entsprechende Recycling organisieren und so weiter. Hier sehen wir bereits deutliche Fortschritte. Der beste Gradmesser ist meiner Meinung nach das starke Wachstum der Entsorgungswirtschaft: Hier kommen immer ausgefeiltere Methoden, technische Apparate und wirtschaftliche Aktivitäten zum Einsatz, wodurch die Quote wiedergewonnener Rohstoffe ständig erhöht wird.

Um rohstoffeffizient zu sein, müssen Konsumgüter lange halten. Dennoch werden Produkte oftmals besonders kurzlebig konstruiert, um den Absatz zu steigern. Was muss geschehen, damit Unternehmen ihre Produktion mehr auf Langlebigkeit ausrichten?
Hier stecken wir in einem kleinen Dilemma. Schließlich machen Unternehmen stärker als je zuvor in kurzer Zeit große technische Fortschritte. Das Beispiel des Kühlschranks verdeutlicht, dass in wenigen Jahren eine erhebliche Steigerung der Effizienz möglich ist. Und so stellt sich die Frage, ob man daheim einen 30 Jahre alten Kühlschrank wirklich weiterhin einsetzen sollte, nur weil er noch funktioniert. Sicherlich muss sorgfältig ausbalanciert werden, was im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens das Richtige ist.

Diesen Zusammenhang im Blick: Für wie realistisch halten Sie die Vision eines vollständig geschlossenen Wertstoffkreislaufs, wie sie der Rat für nachhaltige Entwicklung entwirft?
Wir können davon ausgehen, dass großes Potenzial besteht, die Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen. Zurzeit stößt sie noch irgendwann an eine obere Grenze, beispielsweise bedingt durch wirtschaftliche oder technische Faktoren. Mit technologischen oder wirtschaftspolitischen Fortschritten dürfte diese Grenze jedoch immer weiter nach oben verschoben werden.

Welche Faktoren bestimmen Ihrer Ansicht nach maßgeblich, ob Unternehmen ihren Beitrag zur Realisierung dieser Vision leisten können?
Ein ganz großer wirtschaftlicher Faktor sind die Materialkosten. Wenn sie hoch sind, schafft das unmittelbar einen Anreiz für die Wiederverwendung. Nicht zu unterschätzen sind auch die Aspekte Sicherheit der Rohstoffversorgung und Komplementarität von Geschäftsmodellen. Ein Industrieunternehmen, das zu wirtschaftlichen Bedingungen eine sichere Rohstoffversorgung anstrebt, passt beispielsweise sehr gut zu einem Recyclingunternehmen, das relativ sicher sagen kann, welche Rohstoffe es in welchem Maß wiedergewinnen wird. Wenn dies zusammenkommt, dürften sich solche Wertschöpfungskooperationen weiterhin prächtig entwickeln.

Was wäre Ihr wichtigster Rat für Unternehmen?
Ich habe eine starke Überzeugung gewonnen, seit ich mich mit Sustainability auseinandersetze: nämlich dass Unternehmen primär analysieren sollten, wo genau ihr Business Case für nachhaltiges Wirtschaften liegt. Unter Betrachtung aller Gesichtspunkte ist Nachhaltigkeit wahrscheinlich sogar noch profitabler, als man glaubt. Das heißt, es ist noch viel Einsatz möglich, der sich auch wirtschaftlich rechnet.

Als Head of Sustainability Services der KPMG AG müssen Sie stets das „große Ganze“ im Blick behalten. Können Sie sich an einen Aha-Effekt erinnern, der Sie bis nach Hause „begleitet“ hat bzw. der Ihr privates Umweltmanagement prägt?
Mein Hintergrund liegt im Controlling und Financial Management. Damit habe ich mich zehn Jahre akademisch und zehn Jahre in der Unternehmensberatungspraxis befasst. Insofern ist es für mich sehr naheliegend, danach zu fragen, ob sich etwas rechnet und wie der Business Case dafür aussieht. Unter diesem Gesichtspunkt komme ich schnell auch privat zu der Erkenntnis, dass etwa die Modernisierung einer Wohnung hochgradig sinnvoll sein kann, um die Energieeffizienz zu steigern. Sehr interessant finde ich auch das Thema CO2-Ausgleich, etwa durch Aufforstung. Es macht mir persönlich große Freude, den einen oder anderen Baum selbst zu pflanzen.

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