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22. September 2014 | Serie: Nachhaltigkeit ist Chefsache

„Ziel ist die ‚In-Wert-Setzung’ von Abfällen“

Von Natur aus unkonventionell – nach dieser Devise hat die Bionade GmbH im vergangenen Jahrzehnt einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Ostheim in der Rhön hat sich auf die Fahnen geschrieben, verantwortungsvoll und fair gegenüber Mensch und Natur zu wirtschaften. Aber wie gelingt es dem Getränkehersteller, dieses Selbstverständnis im Geschäftsalltag umzusetzen – gerade im Umgang mit knappen Ressourcen. Recyclingnews hat beim langjährigen Bionade-Betriebsleiter und Geschäftsführer Wolfgang Bufe nachgehakt.

Herr Bufe, welche Rolle spielt Nachhaltigkeit – insbesondere das Recycling von Wertstoffen – für Ihr Unternehmen?

Wolfgang Bufe: Bionade steht ja von Anfang an für einen verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Wir engagieren uns gleichermaßen für den Erhalt der biologischen Vielfalt, für die Förderung unserer Mitarbeiter und der Region und nicht zuletzt für einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. Unser Ziel ist es, ökologisch, sozial verantwortlich und zugleich ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften. Die praktische Integration dieser Werte in unsere unternehmensweiten Prozesse geschieht durch unser Integriertes Management-System (IMS). Es umfasst unter anderem die Standards ISO 14001, ISO 50001 (Umwelt- und Energiemanagement), IFS (International Featured Standard – Food) sowie den im Aufbau befindlichen Nachhaltigkeits-Standard ISO 26000. Des Weiteren haben wir ein Qualitätsmanagement und ein Biodiversitätsmanagement integriert.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte ressourcenschonend und energieeffizient produziert und in recyclingfähigen Flaschen abgefüllt werden?

Wolfgang Bufe: Wir arbeiten daran, den Einsatz von Ressourcen schon in der Produkt- und Prozessplanung so zu optimieren, dass wir am Ende weniger zu entsorgen haben. Die wichtigsten Wertstoff-Fraktionen bei Bionade sind Weißglas, Nassetiketten und Abfälle zur Verwertung – umgangssprachlich auch Restmüll oder Restabfall genannt. 2013 haben wir insgesamt 37 verschiedene Wertstoff-Fraktionen getrennt – von Altholz über Styropor bis zu Verpackungsfolien. Mit der feineren Wertstofftrennung geht die bessere Auslastung der Sammelcontainer einher, um so die Anzahl der Abholfahrten zu reduzieren. Ziel ist es, die Recyclingkreisläufe für Betriebsmittel und Verpackungen weiterzuentwickeln.

Verpackung im Allgemeinen ist für uns heute und in der Zukunft eines der bedeutendsten Umweltthemen, bei dem wir stets nach Optimierungswegen suchen. Als Verpackungsmaterial für Bionade kommen Mehrweg-Glas, PET im Ein- und Mehrwegsystem, Mehrweg-Getränkekisten sowie im Versand auch Kartonagen zum Einsatz. Bionade wird größtenteils in Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt. Darüber hinaus setzen wir für Orte, an denen Glasflaschen verboten sind, PET-Flaschen ein – beispielsweise in Schwimmbädern, in Sportstätten oder in Schulen. Bei den PET-Flaschen kommen zwei Arten, eine Mehrweg- und eine Einweg-Flasche, zum Einsatz. Beide Flaschenarten sind frei von Bisphenol-A.

Die PET-Einwegflaschen können dem Recyclingkreislauf ohne besondere Sortierung zugeführt werden. Und natürlich versuchen wir, in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern der PET-Rohlinge, den Recyclinganteil in unseren Flaschen stetig zu erhöhen.

Im Verwaltungsbereich setzen wir bereits seit einigen Jahren zu 100 Prozent Recyclingpapier ein. Die eingesetzten Flaschenetiketten weisen einen 30-prozentigen Anteil an Recyclingpapier auf. Nächstes Ziel ist es nun, auch bei unseren Printerzeugnissen und Werbemitteln den Recyclingpapieranteil deutlich zu erhöhen.

Im Jahr 2010 wurde die Einführung eines Energiemanagementsystems auf den Weg gebracht, um so einen optimalen Ressourceneinsatz und eine effiziente Nutzung der Energie zu gewährleisten. Um genaue Kenntnis über die eingesetzten Ressourcen zu erhalten, haben wir eine engmaschige Erfassung des Verbrauchs aufgebaut. Parallel dazu wurden die entstehenden Emissionen ermittelt und systematisch erfasst. Mittlerweile besteht dieses System aus rund 70 Messstellen. Im Dezember 2013 wurde mit Erfolg das eingeführte Energiemanagement nach der ISO 50.001 durch eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft geprüft.

Ein Blick voraus auf das Jahr 2020: Welchen Meilenstein wird Bionade in puncto Recycling und Ressourceneffizienz erreicht haben?

Wolfgang Bufe: Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist bei Bionade immer auch eine Frage der Prozessoptimierung und der bestmöglichen Gestaltung neuer Prozesse. Hier hat Bionade ein kontinuierliches Verbesserungssystem auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit Anlagenbauern geht Bionade den Weg, Pilot-Anlagen zu entwickeln. Die Anlagen zeichnen sich durch eine lange Lebenszeit aus und liegen deutlich unter dem durchschnittlichen Energieeinsatz des jeweiligen Anlagensegments.

Aufgrund seiner geografischen Lage, fernab der Ballungszentren, entstehen für die Entsorgung von Abfällen erhöhte Preise. Daher behandelt Bionade Abfälle als Wertstoffe. Ziel ist die In-Wert-Setzung von Materialien, für die wir im Produktionskreislauf keine Verwendung mehr haben. Die 2014 erfassten Wertstoff-Fraktionen werden kontinuierlich weiter ausgebaut. Parallel dazu haben wir das Gewerbeabfall-Aufkommen von 2010 bis 2013 um mehr als 700 Prozent gesenkt. Mit Lieferanten hat Bionade ein Wertstoffkonzept entwickelt, welches in allen Bereichen den Anteil an eingesetztem Recyclingmaterial erhöht, und umgekehrt, die Wiederverwertung von anfallenden Wertstoffen fördert. Voraussichtlich ab 2020 entstehen Bionade darüber hinaus keine zusätzlichen Kosten für „Abfälle“.

Herr Bufe, vielen Dank für das Gespräch.
(KR)

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