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5. Juni 2014 |

Mut zum Umdenken gefragt

Und wieder ist Weltumwelttag. Kann dieser Gedenktag uns noch aufrütteln? RNE-Vorsitzende Marlehn Thieme sagt "ja". Und fordert die Politik zum Handeln auf.
Weltumwelttag: RNE-Vorsitzende Marlehn Thieme im Interview

05.06.2014 – Am
 5. Juni 1972 starteten die Vereinten Nationen den World Environment Day. Zu dem jährlichen Aktionstag sind die Menschen weltweit aufgerufen, sich für eine nachhaltige Lebensweise einzusetzen – etwa für mehr Recycling sowie Klima- und Ressourcenschutz. Seit 1976 ist auch Deutschland dabei. Doch allen Aktionen zum Trotz ist der Ressourcenverbrauch weiterhin immens. Tendenz steigend …

Ob Ressourcen, Klima oder Wasser – Bevölkerungswachstum und immer mehr Wohlstand machen der Erde schwer zu schaffen. Wenn sich nichts Grundlegendes ändert, sind der Umweltorganisation WWF zufolge im Jahr 2050 rechnerisch bereits drei Erden nötig, um den Ressourcenbedarf aller Menschen zu decken. Und nach einer Umkehr der Verhältnisse, einer ernsthaften „Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch“, sieht es derzeit nicht aus.

Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass der Klimagasausstoß in Deutschland im vergangenen Jahr sogar noch weiter zugenommen hat. Selbst der Vorstoß der USA in puncto Klimaschutz weckte jüngst nur bedingt Hoffnung auf einen Wandel und rief umgehend Kritiker auf den Plan. Unter diesen Vorzeichen drängt sich die Frage auf, ob Aktionstage wie der Weltumwelttag oder Konferenzen wie Rio +20 überhaupt einen Nutzen bringen. recyclingnews hat bei Marlehn Thieme nachgefragt. Die Vorsitzende des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht zwar ein Umdenken in der Bevölkerung. Doch für langfristige Effekte brauche es deutlich mehr Mut, vor allem von der Politik.

Frau Thieme, fast scheint es, als hätte der Weltumwelttag einen abstumpfenden Effekt: einmal im Jahr kurz der Umwelt gedenken und dann zum Tagesgeschäft übergehen. Wie kann man die Menschen wirklich aufrütteln?
Marlehn Thieme: Menschen lassen sich am besten durch negative Ereignisse aufrütteln, die wir uns aber alle nicht wünschen, und neue, gar spektakuläre Erkenntnisse gibt es im Klima- und Ressourcenschutz derzeit eher nicht. Aber die aktuellen Berichte des Weltklimarates IPCC und des Club of Rome zum Ressourcenverbrauch bestätigen mehr denn je die wissenschaftlichen Berechnungen für langfristige Trends. Das wirkt gegen Abstumpfung und nimmt Skeptikern mehr und mehr den Wind aus den Segeln.

Eine langfristige Wirkung können wir nur erzielen, wenn es zum gesellschaftlichen Wandel kommt – kurzfristiges Aufrütteln reicht dafür nicht aus. Gesellschaftlicher Wandel vollzieht sich in unterschiedlich großen Schritten, aber er vollzieht sich. Das ist dem Rat für Nachhaltige Entwicklung wichtig, und dafür brauchen wir das Zusammenwirken von Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Am 2. Juni forderten Sie auf der Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung von der Politik „mehr Mut zur Nachhaltigkeit“. Doch die Bundesregierung hat nur wenige Fortschritte zu melden. Berechnungen des UBA zufolge wurden in den vergangenen zwei Jahren beispielsweise mehr Klimagase ausgestoßen als in den Jahren davor …
Marlehn Thieme: Nachhaltigkeit ist ein komplexes Feld, auf dem immer wieder Zielkonflikte auftreten. Das zeigt das Beispiel des gestiegenen Ausstoßes von Klimagasen: Obwohl der Anteil der erneuerbaren Energien steigt, verzeichnet Deutschland einen Zuwachs bei den Treibhausgasen – das erscheint paradox.

Zur vermehrten Kohleverstromung, die mit hohen CO2-Emissionen einhergeht, kommt es deshalb, weil Kohle ein günstiger fossiler Energieträger ist und in unserem Strommarkt diejenigen Kraftwerke mit den niedrigsten Grenzkosten durchsetzen. Weil der Preis für CO2-Emissionen derzeit deutlich zu niedrig ist, werden die effizienteren, flexibleren und weniger CO2 ausstoßenden Gaskraftwerke heruntergefahren.

Dieses Beispiel zeigt zum einen die Komplexität der politischen Gestaltung von Marktbedingungen, zum anderen, dass immer wieder Zielkonflikte auftreten. Solche Zielkonflikte transparent zu machen und auszuhandeln ist Aufgabe der Politik. Und das erfordert mitunter auch Mut!

Welche politischen Entscheidungen müssten getroffen werden, damit Deutschland in puncto Recycling und Ressourcenschutz einen entscheidenden Schritt voran kommt?
Marlehn Thieme: Die Politik müsste die Wirkung der geltenden Verordnungen überprüfen. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahrzehnten müssen dann genutzt werden, um eine nachhaltige Stoffstromwirtschaft voranzutreiben. Alleine graduelle Verbesserungen der Ressourceneffizienz oder die Erhöhung von Recyclingquoten um wenige Prozente reichen nicht aus, um den Ressourcenverbrauch absolut zu senken. Genau das ist aber notwendig.

Wie schätzen Sie die Chancen ein, dass Deutschland seine Ziele für Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 erreichen wird?
Marlehn Thieme: Es ist fraglich, ob wir das von der Bundesregierung gesetzte Ziel tatsächlich erreichen. Im Herbst wird das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen vorlegen. Dann wissen wir auch, wo wir tatsächlich stehen. Das wird Einfluss auf den nächsten Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie haben, den die Bundesregierung 2016 vorlegen wird.

Frau Thieme, herzlichen Dank für das Gespräch. (KR)

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(Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung)

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