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2. Dezember 2014 |

„Nachhaltigkeit ist kein Spaziergang“

Nachhaltigkeitsberichte sind eine große Chance, bieten aber auch Angriffsfläche für Kritik – sagt Dr. Heike Schiffler, Tetra Pak, im Interview.
Dr. Heike Schiffler, Tetra Pak, im Interview

02.12.2014 – Transparenz dringend gefordert: Wenn es nach der EU-Kommission geht, müssen große Unternehmen künftig verpflichtend einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. Tetra Pak, international führender Hersteller nachhaltiger Getränkeverpackungen, hat den konzernweiten Sustainability Report bereits 2005 eingeführt – und legt seither regelmäßig Rechenschaft über sein soziales und ökologisches Engagement ab. Im Interview mit recyclingnews erklärt Dr. Heike Schiffler, Cluster Leader Environment Europe & Central Asia bei Tetra Pak, warum Nachhaltigkeitsberichte immer auch eine Chance für Wachstum bieten.

Frau Dr. Schiffler, wie schafft es ein international tätiges Unternehmen wie Tetra Pak, umfassend und vertrauenswürdig über Nachhaltigkeit zu berichten?

Heike Schiffler: Wenn man die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts ernsthaft angeht, ist das eine Aufgabe, die einen immensen Aufwand erfordert. Deshalb sollte man von Anfang an so strukturiert wie möglich vorgehen. Unser Nachhaltigkeitsbericht etwa setzt auf den globalen Ergebnissen von Tetra Pak auf, wird zentral erstellt und dann auf allen wichtigen Kanälen weltweit kommuniziert.
Wir orientieren uns bei der Erstellung an den Anforderungen der Global Reporting Initiative GRI und den Prinzipien des UN Global Compact. Unser Nachhaltigkeitsbericht wird nicht formell geprüft, sondern unter anderem durch die Anforderungen des World Class Manufacturing Programms abgestützt, das klare Anforderungen an die Produktion in Werken stellt und auch auditiert. Außerdem richten wir uns natürlich nach den gängigen internationalen Qualitätsstandards und ISO-Normen.

Bei der Vielzahl an Leitlinien: An welchen sollten sich Unternehmen orientieren, die ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Angriff nehmen wollen?

Heike Schiffler: Allgemein empfehle ich den Index der GRI. Erstens, weil er ein Standard ist, der weithin anerkannt wird. Zweitens werden Unternehmen darin unmittelbar praxisrelevante Anforderungen finden, beispielsweise zu Daten, die sie sofort zur Verfügung stellen können. Andere Informationen lassen sich zeitnah generieren, wiederum andere erscheinen interessant oder relevant für die Zukunft. Schließlich dienen alle gesammelten Daten auch den Unternehmen selbst als Informations- und Erkenntnisquelle.
Ganz wichtig: Es gibt keine festgefügte Matrix, die auf jedes Unternehmen exakt passt. Bei der Erstellung jedes Nachhaltigkeitsberichts muss man den Kriterienkatalog an die Besonderheiten der Branche oder die Beschaffenheit des Geschäfts anpassen. Nachhaltigkeitsreporting ist ein Prozess. Auch ein Prozess der eigenen Weiterentwicklung.

Inwieweit setzt Tetra Pak beim Sustainability Reporting Maßstäbe?

Heike Schiffler: Im Jahr 2005 haben wir mit dem Reporting begonnen und die Berichterstattung im Lauf der Jahre immer weiter entwickelt und professioneller durchgeführt. Seit vergangenem Jahr veröffentlichen wir neben den direkten Treibhausgasemissionen auch alle indirekten, also die Treibhausgasemissionen unserer Zulieferer und Kunden. Das tun bislang nur 4 Prozent der 350 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Inwieweit unser Bericht Maßstäbe setzt, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen, aber er hilft uns selbst sehr dabei, wichtige Themen zu erkennen und voranzutreiben.

Immer wieder hört man, dass sich Unternehmen durch Nachhaltigkeitsberichte einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen. Verleitet dieses Wissen nicht dazu, vor allem positive Ergebnisse zu veröffentlichen?

Heike Schiffler: Das ist so nicht ganz richtig, denn wer mit Nachhaltigkeit wirbt, hat nicht automatisch Vorteile davon. Gerade DAX-Unternehmen und ihre Berichte werden von Analysten und Shareholdern sehr kritisch beobachtet. Den Vorwurf des Greenwashings hat man sich dabei sehr schnell eingehandelt. Deshalb agieren die meisten Unternehmen inzwischen sehr überlegt und vermeiden Übertreibungen.
Doch es gilt immer: Wer öffentlich kommuniziert und Erfolge vermeldet, egal in welcher Form, muss auf kritische Nachfragen gefasst sein. Nachhaltiges Wirtschaften ist kein Spaziergang und auch kein Alleingang. Es ist eine gemeinsame Reise mit den Stakeholdern. Dabei freut sich zwar jeder über gute Ergebnisse – aber Ergebnisse, die hinter den Erwartungen zurückliegen, liefern ja auch wieder Erkenntnisse, die Ansatzpunkte für ein Nachsteuern und für Wachstum sein können.

Welchen Stellenwert hat der Nachhaltigkeitsbericht in der Gesamtstrategie „Sustainability“ von Tetra Pak?

Heike Schiffler: Unsere Vision ist es, Lebensmittel sicher und überall verfügbar zu machen. Und um diese Vision zu erreichen, müssen wir so nachhaltig wie möglich handeln. Das beinhaltet die Kooperation mit unseren Stakeholdern und drückt sich in der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, in gewinnbringendem Wachstum, in verantwortlicher Führung sowie in ökologischer Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette aus. Unser Claim heißt: Schützt, was gut ist. Das ist ein Versprechen. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht wollen wir aufzeigen, wie wir dieses Versprechen einlösen.

Welche Herausforderungen muss Tetra Pak in den nächsten Jahren meistern, um die Produktverantwortung und die Nachhaltigkeit über die Ländergrenzen hinweg weiter zu steigern?

Heike Schiffler: Unsere weltweite Umweltagenda sieht drei Punkte vor: die Entwicklung nachhaltiger Produkte, die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die Steigerung sowie Verbesserung des Recyclings, wo immer das möglich ist. An all diesen Punkten setzen wir an, und es gibt noch viel zu tun. Wir wollen beispielsweise die Treibhausgasemissionen entlang der Produktions- und Lieferkette bei weiterem Wachstum auf die Werte von 2010 begrenzen.

Wie sehen die Pläne in puncto Recycling konkret aus?

Heike Schiffler: In Deutschland haben wir bereits eine Getränkekarton-Recyclingquote von gut 70 Prozent erreicht. Damit gehören wir zu den Top-Performern. Aber so sieht es leider nicht überall aus: Weltweit lag die Recyclingquote gebrauchter Getränkekartons im Jahr 2013 bei 24,5 Prozent. Das entspricht schon 43 Milliarden Getränkekartons, es gibt aber noch Luft nach oben. Wir wollen die Rate bis 2020 auf 40 Prozent verdoppeln. Das erfordert natürlich, dass wir unser Know-how teilen, den Ausbau von Sammel- und Sortiersystemen vorantreiben, Entwicklungen im Bereich der Recyclingtechnologien anregen und natürlich auch das Bewusstsein der Verbraucher schärfen.

Spätestens 2015 wird der Entwurf für ein Wertstoffgesetz erwartet. Welche Anforderungen an nachhaltige und recyclingfähige Verpackungen gilt es schon heute zu erfüllen?

Heike Schiffler: Die deutsche Verpackungsverordnung orientiert sich an einer Abfallhierarchie, deren oberstes Ziel die Abfallvermeidung ist. Sie fordert von jedem Verpackungshersteller, so wenig Verpackungsmaterial wie möglich für eine einzelne Verpackung einzusetzen. In der Vergangenheit hat das bereits zu erheblichen Gewichtsreduzierungen bei unseren Verpackungen geführt – mit dem erfreulichen positiven Nebeneffekt der Kostenreduzierung für die Lizenznehmer dualer Systeme. In diesem Bereich sind zwar keine großen Sprünge mehr möglich, dafür wollen wir künftig den Anteil nachwachsender Rohstoffe in unseren Verpackungen steigern, zum Beispiel durch Verschlüsse aus Polyethylen, das aus Zuckerrohr hergestellt ist.

Wie sehr kann Deutschland hier als Vorbild dienen?

Heike Schiffler: Wir wissen, dass andere Länder sehr genau darauf achten, was in Deutschland erreicht wird. Allerdings ist kein System eins zu eins international übertragbar, sondern muss immer auch den lokalen Bedingungen angepasst werden. Die vollautomatische Sortierung ist beispielsweise hierzulande ein Standard. Davon sind andere Länder teilweise noch sehr weit entfernt.

Frau Dr. Schiffler, vielen Dank für das Gespräch. (KR)

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(Foto: Tetra Pak)

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