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3. September 2012 |

Die Sekundärrohstoffgewinnung live erleben

Jochen Hake, Referent für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, machte eine Woche "Praktikum" im Rahmen der Personalentwicklung bei der ALBA Group.
Aus der Politik für eine Woche Lernreise zur ALBA Group

03.09.2012 – Sich von der Praxis ein eigenes Bild verschaffen. Das war die Motivation für Jochen Hake, Referent für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, um eine Woche, im Rahmen der Personalentwicklung, als „Praktikant“ bei der ALBA Group „anzuheuern“. In dieser Woche arbeitete er in den verschiedensten Bereichen der Entsorgung und des Recyclings – sei es als klassischer Müllwerker, der die Gelben Säcke vor der Haustür einsammelt, als Mitarbeiter in der Sortieranlage oder auf dem Schrottplatz. Für die recyclingnews berichtet er exklusiv von seinen Erfahrungen:

Als Referent der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die GRÜNEN ist eines der Themen, die ich für die Abgeordneten und die Fraktion aufarbeite, der gesamte Bereich der Sekundärrohstoffe oder wie die Bevölkerung es allgemein nennt – der Abfall.

Im letzten Jahr war die Neuordnung des Abfallrechtes ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Das zweite Halbjahr 2012 wird spannend, weil es darum geht, das angekündigte Wertstoffgesetz parlamentarisch zu begleiten. Deshalb bot es sich an, ein Angebot der Fraktion zu einer „Learning Journey“ anzunehmen und im Rahmen eines Bildungsurlaubes meine Kenntnisse im Abfallbereich zu vertiefen. Neben Studien, Stellungnahmen und Gesetzen war es mir wichtig, Gespräche zu führen und mit eigenen Augen zu sehen, wie „draußen“ gearbeitet, gedacht und umgesetzt wird. Die Frage war: Wie weit ist die deutsche Recyclingwirtschaft?

Oft bleibt nicht genügend Zeit, sich mit einem Thema im Detail zu beschäftigen. Auch Werksbesichtigungen sind oberflächlich und werden unter Zeitdruck durchgeführt, da das nächste Gesetz schon auf dem Tisch liegt, Bürger- und Firmenanfragen auf Antwort warten und auch die parlamentarische Arbeit muss erledigt werden.

Da ich den gesamten Prozess, vom Einsammeln der Abfälle bis zur Aufbereitung erfahren wollte, bot sich ein Praktikum bei der ALBA Group an. Verschiedene Gespräche zeigten, dass die ALBA Group eine Vorreiterrolle einnimmt. Dankenswerterweise konnte ich bei ALBA kurzfristig antreten. Auch mein Wunsch, den Alltag zu erleben, konnte im Rahmen der Möglichkeiten erfüllt werden.

Die Woche begann mit dem Einsammeln der gelben Säcke in Berlin-Mahlsdorf. Ich erfuhr die Sorgen und Probleme rund um die Sammlung des Abfalls und so manch kuriose Begebenheit wurde geschildert. Es bestätigte sich, dass wenige Bürgerinnen und Bürger zwischen lizenzierten Verpackungen und sonstigen Verpackungen unterscheiden. Alles, was nach „Verpackung“ aussieht beziehungsweise stoffgleich ist, kommt in die Tonne.

Danach ging es zum Ver- und Entsorgungszentrum am Potsdamer Platz. Dort werden sämtliche Waren für das oberirdische Einkaufs-, Ausgeh- und Wohnungsareal unterirdisch angeliefert. Und auch die Entsorgung aller anfallenden Abfälle findet unterirdisch statt. Ein solches Konzept ist natürlich auch in Hinblick auf die ökologischen Vorteile beispielhaft.

Die Innovationskraft und der hohe Mechanisierungsgrad in der Wertstoffgewinnung waren anschließend in der Anlage zur Gewinnung von Kunststoffarten und anderer Wertstofffraktionen aus Leichtverpackungen in Mahlsdorf nicht zu übersehen. Schnelle Augen und flinke Finger bedurfte es, um am Schluss einen hohen Reinheitsgrad der sortierten Fraktionen zu erlangen. Und auch bei der Papiersortierung in der Anlage auf demselben Gelände war eine hohe Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erkennbar, die sich sehr mit dem Betrieb identifizieren. Eingeprägt hat sich mir der Spruch:“Das ist doch mein ALBA!“

Auch die Mechanisch-Physikalische Stabilisierungsanlage in Pankow-Nord hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Dass 160.000 Tonnen Berliner Restmüll von nur wenigen Arbeitern komplett verwertet werden, war beeindruckend. Interessant war auch zu erfahren, welch hoher Forschungsaufwand betrieben wird, um die Anlage kontinuierlich zu verbessern und die Effizienz zu erhöhen. Maschinen aus anderen Bereichen (z.B. der Landwirtschaft) werden weiter entwickelt, um den erhöhten Anforderungen der Abfallaufbereitung gerecht zu werden.

Bei der INTERSEROH Metallaufbereitung Ost in Dahlwitz-Hoppegarten waren ebenfalls interessante Einblicke möglich. Hier bestand auch die Möglichkeit, intensiv über die Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdeten Stoffen (VAUwS) zu sprechen. Die den Abgeordneten zugegangenen Befürchtungen vieler Recyclingbetriebe (Anmerkung der Redaktion: Vergleiche hierzu auch Artikel zum Thema Verschärfung des Gewässerschutzes) konnten anhand der Praxis diskutiert werden.

In Eisenhüttenstadt erfolgte der Schlussakkord meiner Lernreise in der Kunststoffverwertungsanlage. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um aus Verpackungen ein einsetzbares Granulat herzustellen für neue Produkte, ist sehr hoch. Es zeigte sich aber, dass die deutsche Recyclingwirtschaft große Fortschritte gemacht hat, um dem Traum einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft sehr nahe zu kommen. Klar wurde auch, welche Potenziale weltweit für diese Technologien bestehen. Fragen zu verschiedenen Kunststofffraktionen wurden erörtert, wie zum Beispiel zu Kunststoffen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen und die Probleme ihrer Aufbereitung.

Mir ist in dieser Bildungswoche ein guter Einblick in die Welt der Entsorgungswirtschaft gelungen. Die parlamentarische Arbeit ist natürlich völlig anders und sehr komplex, dennoch konnte ich wichtige Hinweise, Anregungen und Vorstellungen gewinnen, die mir bei den anstehenden Gesetzen und Verordnungen sehr hilfreich sein werden. Ich habe es persönlich als sehr hilfreich empfunden den direkten Kontakt zur Praxis zu verstärken.

Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an die ALBA Group, die mir dies ermöglichte, und an alle meine Gesprächspartner für die interessanten Einblicke und Anregungen und die sehr nette Betreuung.

(Foto: ALBA Group)

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