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6. Juni 2012 |

„In einer begrenzten Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben“

Aus Anlass der "Woche der Umwelt" des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue (5. bis 6. Juni 2012) stellte der SRU das Gutachten am 5. Juni einem Fachpublikum vor.
Sachverständigenrat empfiehlt Stärkung der Kreislaufwirtschaft

06.06.2012 – Was tun, um die Zukunft Deutschlands ökologisch verantwortlich zu gestalten? Darauf gibt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem Umweltgutachten 2012 umfassend Antwort. Er empfiehlt unter anderem Pfand auf Handys und Elektrogeräte, Steuern auf Primärbaustoffe und insgesamt höhere Verwertungsquoten für einen effizienten Umgang mit Rohstoffen. Am 4. Juni nahm Bundesumweltminister Peter Altmaier das Gutachten in Berlin entgegen. Aus Anlass der „Woche der Umwelt“ des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue (5. bis 6. Juni 2012) stellte der SRU das Gutachten am 5. Juni einem Fachpublikum vor. Unterstützung für seine Positionen erhält der Sachverständigenrat vom Branchenverband BDE.

„Verantwortung in einer begrenzten Welt“ – so lautet der Titel des Umweltgutachtens 2012, das der SRU pünktlich zu seinem 40. Gründungsjubiläum präsentierte. Wie bereits auf recyclingnews berichtet, steht das Konzept einer verantwortlichen Wirtschaftsweise innerhalb bestehender ökologischer Grenzen dabei im Zentrum.

Maßnahmenpaket für die Zukunftssicherung

Die Empfehlungen der Experten an den Bundesumweltminister sind breitgefächert: Sie reichen von Pfandsystemen für Handys und Computer bis hin zur Verlagerung des innerstädtischen Verkehrs auf Fahrrad, Schiene und Bus. Zudem befürwortet der Sachverständigenrat den Umbau der Energieversorgung sowie den Ausbau einer ressourceneffizienten und umweltverträglichen Rohstoffwirtschaft. „Alle verarbeiteten Rohstoffe werden nach ihrer Nutzung zu potenziellen Sekundärrohstoffen“, heißt es im Umweltgutachten. Die umfassende Kreislaufführung von Wertstoffen ist demnach ein zentraler Ansatzpunkt, um Rohstoffverbrauch und Wachstum zu entkoppeln. Sekundärrohstoffe weisen eine große Bandbreite Einsatzmöglichkeiten auf – eine Chance, wertvolle Materialien so lange wie möglich im Kreislauf zu halten.

Recycling müsste deutlich ausgebaut werden

Trotz der Erfolge der vergangenen Jahre seien gegenwärtig „weder Qualität noch Quantität der Rückführung von Rohstoffen in den Produktionskreislauf befriedigend“, erklären die Experten im Gutachten. So bestehe nach wie vor Bedarf an ökonomischen und abfallpolitischen Instrumenten, die auf Rohstoff- und Energieeffizienz durch stoffliche Kreislaufführung und klimaschonende Rohstoffwirtschaft setzen. Ein Vorschlag: die Produzentenverantwortung ausweiten. Die Sachverständigen befürworten eine Geltungsdauer für den gesamten Lebenszyklus von der Produktplanung bis zur Entsorgung.

Seinen Appell zu einer entschlosseneren Kreislaufführung von Wertstoffen untermauert der SRU mit der Empfehlung, eine Steuer auf Primärbaustoffe einzuführen. Professor Martin Faulstich, Vorsitzender des SRU, konkretisierte auf der „Woche der Umwelt“ am 5. Juni im Schloss Bellevue den Nutzen einer solchen Steuer: „Ziel ist es, einen Anreiz für die Verwertung von Sekundärbaustoffen zu schaffen und natürliche Reserven zu schonen.“ Faulstich weiter: „In einer begrenzten Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben.“ Laut dem Experten könne grünes Wachstum hingegen eine neue Chance bedeuten.

Gutachten bietet Stoff für umweltpolitische Debatten

Bundesumweltminister Peter Altmaier reagierte prompt: „Ich begrüße ausdrücklich auch die mitunter unbequemen Empfehlungen des Umweltgutachtens. Das gemeinsame Ziel einer anspruchsvollen Umweltpolitik lohnt allemal die kontroverse Debatte“, sagte der Minister bei der Übergabe. Deutliche Unterstützung erhielt der SRU vonseiten des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE). Verbandspräsident Peter Kurth erklärte: „Wir teilen die Auffassung des Sachverständigenrates, dass der wirtschaftliche Wachstumsprozess zwingend vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden muss.“ Die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland werde maßgeblich vom effizienten Umgang mit Rohstoffen abhängen. „Neben einer Energiewende braucht unser Land dafür auch eine Rohstoffwende“, forderte Kurth.

Politische Umsetzung offen

Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit die Bundesregierung die erforderlichen politischen Weichen stellen wird, um die Empfehlungen des SRU umzusetzen. Wie bedeutsam verlässliche politische Rahmenbedingungen für neue Ideen und nachhaltige Problemlösungen sind, unterstrich Bundespräsident Joachim Gauck auf seiner Eröffnungsrede zur „Woche der Umwelt“: „Marktwirtschaftliche, wachstumsfreundliche Umweltpolitik heißt für mich, dass Kosten für Umweltbelastungen und Umweltrisiken den Verursachern in Rechnung gestellt werden und nicht den Steuerzahlern. Und dass umweltfreundliche Produktion sich für Unternehmen im Wettbewerb auszahlt“, so Gauck. Er betonte zudem, dass Innovationen und Recycling Triebfedern einer Entwicklung seien, von der das Land wie kaum ein anderes wirtschaftlich profitiere – besonders im Hinblick auf neue Arbeitsplätze und ressourcenfreundliche Verfahren. Deutsche Unternehmen, so Gauck, seien weltweit führend im Segment nachhaltige Technologien. Stimmen die politischen Rahmenbedingungen, werden sie diese Position auch halten können.

Die Zusammenfassung des SRU-Umweltgutachtens finden Sie hier.

(Foto: h_lunke – Fotolia.com)

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