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11. September 2013 |

Besichtigung der ALBA-Sortieranlage in Berlin-Mahlsdorf

11.09.2013 - Vertreter aus Bundestag, Bundesrat und Verbänden besuchten die ALBA-Sortieranlage in Berlin. Thema waren dabei auch die Wertstofftonne und das KrWG.
Recycling in der Praxis

11.09.2013 – Auf Einladung der ALBA Group besuchten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden die ALBA-Sortieranlage in Berlin Mahlsdorf. In dieser hochmodernen, computergesteuerten Anlage mit einer Kapazität von 140.000 Tonnen Material pro Jahr werden die gesamten Materialien aus den Wertstofftonnen in Berlin sortiert.

Nach Anreise im ALBA-BERLIN-Teambus, nahm Werksleiter Alexander Gora die 20 Vertreter von Bundestag und Bundesrat sowie Wirtschafts- und Umweltverbänden in Empfang. Gleich zu Beginn führte er die Gruppe in das Herzstück der Anlage, die große Sortierhalle. Hier konnten die Teilnehmer das Zusammenspiel von rund 200 unterschiedlichen Fließbändern mit einer Gesamtlänge von etwa zwei Kilometern bestaunen, die alle angelieferten Abfälle in hoher Geschwindigkeit zu den einzelnen Sortierstationen transportieren. Über mehrere Treppen ging es in die Höhe, zu einer gewaltigen Trommel. Im Inneren dreht sich gleichmäßig ein riesiges Sieb: „Erinnert vom Aussehen an eine Waschmaschine“, so Alexander Gora, „dient jedoch der Aussortierung von größeren Gegenständen wie Elektrogeräten oder Möbelteilen.“ Nach dieser ersten Sortierung, ziehen rotierende Magneten alle eisenhaltigen Artikel vom Band, von der Büroklammer bis zur Konservendose. Nicht-Eisen-Metalle wie Aluminium werden im sogenannten Wirbelstromverfahren durch elektrische Ströme abgeschieden.

Noch stürmischer wurde es anschließend in der „Windkammer“: Hier konnte die Gruppe beobachten, wie leichte Folien und Plastiktüten durch einen starken Luftzug angesaugt und so von den schwereren Stoffen getrennt werden. Letztere fallen wieder auf das Förderband zurück. Die nächste Station wartet mit Hightech auf: Eine Reihe Infrarotscanner erkennt anhand der Reflexion die chemische Zusammensetzung des Material. Die Geräte können dabei sogar zwischen den verschiedenen Kunststoffarten unterscheiden. Von den Scannern werden Luftdüsen gesteuert, welche die verschiedenen Materialarten mit hohem Druck von dem breiten Förderband auf eine Vielzahl kleinerer Transportbänder schießen. Auf diese Weise werden zwölf unterschiedliche Stoffarten – die sogenannten „Fraktionen“ wie beispielsweise Getränkekartons oder PET – voneinander getrennt und zur sortenreinen Sammlung in Materialbunker im Erdgeschoss transportiert.

Trotz dieses hochmodernen Verfahrens verbleibt jedoch noch immer ein Rest an Materialien, die nicht von den Filtern und Scannern aussortiert werden können, wie Alexander Gora erklärte; hier sei weiter eine „händische Kontrolle“ nötig. Diese findet in einem Raum inmitten der Sortierhalle statt, wo mehrere Mitarbeiter in drei Schichten an den Förderbändern stehen und einzelne Artikel in bereitstehende Tonnen sortieren. Kein einfacher Job, zumal die Arbeit immer wieder durch Verstopfungen behindert wird. So beobachteten die Teilnehmer, wie sich das Magnetband einer Videokassette auf dem Fließband abspulte und um die Förderrollen der gesamten Anlage wickelte. „Ohne Störungen läuft ein Joghurtbecher in 20 Minuten durch die gesamte Anlage“, so Gora. Nach dem Verlassen der lauten Sortierhalle begutachtete die Gruppe die Berge großer Plastikballen, die abholbereit auf dem Hof der Anlage lagern. Aus den Materialbunkern werden die Wertstoffe in der Pressmaschine zusammengedrückt, damit sie leicht abtransportiert werden können. In dieser Form treten sie ihre Reise zur Verwertung an und landen später beispielsweise als Farbeimer, Einkaufskorb oder Fleecepullover wieder in den Geschäften: Kreislaufwirtschaft in der Praxis.

Die Bedeutung der Rohstoffrückgewinnung durch Recycling erläuterte anschließend Verena Köttker, Leiterin der Abteilung Unternehmenskommunikation und Politik der ALBA Group. Sie wies zu Beginn darauf hin, dass die Rohstoffkosten heute fast 45 Prozent der Produktionskosten ausmachten; entsprechend nehme die Bedeutung der Rohstoffversorgung der heimischen Wirtschaft immer mehr zu. Nach kontinuierlichem Wachstum in den letzten 20 Jahren betrage der Anteil von Sekundärrohstoffen an den gesamten Rohstoffen heute bereits 14 Prozent. Beim Recycling von Kunststoffverpackungen habe man in Deutschland eine Quote von 43 Prozent erreicht. „Technisch ist heute noch deutlich mehr drin“, so Verena Köttker. Begonnen habe diese erfreuliche Entwicklung mit der Einführung der Herstellerverantwortung für Verpackungsabfälle durch die Verpackungsverordnung im Jahr 1991. Nach manchen Schwierigkeiten und hohen Kosten am Anfang, habe der Wettbewerb zwischen den mittlerweile zehn Dualen Systemen zu einer Halbierung der Lizenzentgelte geführt. Mittlerweile nutzten schon rund 20 Mio. Einwohner in Deutschland eine einheitliche Wertstofftonne, was durch Kooperationen mit Kommunen möglich geworden sei. Über künftige politische Weichenstellungen diskutierten die Teilnehmer anschließend engagiert, bevor es mit dem ALBA-Bus zurück in die Innenstadt ging. Die Resonanz fiel sehr positiv aus, eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Der Wurf in den Abfalleimer war für mich immer ein Endpunkt. Hier sieht man, dass es eigentlich der Beginn eines ganz neuen Prozesses ist.“

Die Teilnehmer der Führung waren (auf dem Bild v.l.n.r.): Sascha Roth (NABU), Moritz Seiler (DEKRA), Sebastian Schnurre (BT), Dr. Rolf Buschmann (BUND), Dirk Ohse (BR), Dr. Thomas Holtmann (BDI), Katharina Istel (NABU), Dr. Walter Heinl (BR), Dr. Hyewon Seo (vzbv), Julia Barthel (DUH), Dr. Hermann Hüwels (DIHK), Gudrun Pinn (bfu), Volker Krah (BT), Martin Schröder (BDI), Jens Weigert (BT), Thomas Fischer (DUH) und Verena Köttker (ALBA Group).

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