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6. Juni 2011 |

Wert-Stoffe aus der Tonne

Sinn und Unsinn der Getrenntsammlung von Haushaltsabfällen wird auch 20 Jahre nach Verabschiedung der Verpackungsverordnung immer wieder diskutiert.
Getrenntes Sammeln von Haushaltsabfällen ist Klimaschutz und Wirtschaftsförderung zugleich

06.06.2011 – Lohnt das eigentlich? Sinn und Unsinn der Getrenntsammlung von Haushaltsabfällen wird auch 20 Jahre nach Verabschiedung der Verpackungsverordnung immer wieder diskutiert. Dabei stellt sich die Frage längst nicht mehr: Die Verwertung von Sekundärrohstoffen ist heute ein eingespielter Kreislauf, der nur Gewinner kennt.

Recycling spart Rohstoffe und Energie und verhindert Emissionen und Treibhausgase. So gesehen, betreibt die Mehrzahl der deutschen Verbraucher seit 20 Jahren aktiven Umwelt- und Klimaschutz. Deutsche Haushalte sammeln im Jahr rund 15 Millionen Tonnen Altpapier in blauen Tonnen und Containern. In den gelben Tonnen und Säcken landen über zwei Millionen Tonnen gebrauchte Verpackungen. Dazu kommen rund zwei Millionen Tonnen Glas und über vier Millionen Tonnen Bioabfälle. Jeder Verbraucher liefert im Jahr außerdem statistisch rund elf Kilogramm Elektroschrott bei Wertstoffhöfen ab.

Insgesamt, so schätzten Ökonomen, erspart der Einsatz von Sekundärrohstoffen aus Industrie und Haushalten der deutschen Volkswirtschaft jährlich Rohstoff- und Energiekosten von über zehn Milliarden Euro. „Wir als Land haben nur zwei Rohstoffe. Der eine ist der, der in den Köpfen der Menschen steckt, also das Wissen und ihre Intelligenz. Der andere ist der, der sich im Abfall befindet“, betont Dr. Eric Schweitzer, Vorstand der ALBA Group plc & Co. KG und Mitglied des Rats für Nachhaltige Entwicklung.

Die Crux: Recycling ist meist unsichtbar. So halten sich hartnäckig Gerüchte, dass aufwändig Getrenntes klammheimlich doch wieder zusammengekippt und verbrannt wird. Oder, dass die nach Farben getrennten Glasabfälle im Transportfahrzeug wieder vermischt werden.

„Beides ist falsch, denn das wäre ökologisch wie ökonomisch unsinnig“, sagt Holger Alwast, Abfallexperte der Prognos AG. Recyclingunternehmen sind darauf angewiesen, dass die Abfälle von Anfang an so gut wie möglich getrennt und getrennt gehalten werden, denn nur aus sauberen Sekundärrohstoffen lassen sich wieder hochwertige Produkte herstellen. Materialien wie Altpapier, Metalle oder PET haben einen hohen Marktwert, „sie zu verbrennen, käme einer Geldvernichtung gleich“, so Alwast.

Und nicht zuletzt sind Branchen wie die Glas- und Papierindustrie aus ökonomischen und ökologischen Gründen auf Sekundärrohstoffe angewiesen. Verpackungen aus Recyclingkarton für Nudeln, Reis und viele andere Lebensmittel beispielsweise würden um mindestens 20 Prozent teurer, wenn sie nicht mehr aus Altpapier, sondern aus frischen Fasern hergestellt würden. Jede Glasflasche besteht zu mindestens 60 Prozent aus alten Scherben – nur so kann die Glasindustrie die Zusage, bis 2012 ihre spezifischen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 20 Prozent zu senken, erfüllen.

Qualität wird in der Sekundärrohstoffwirtschaft heute groß geschrieben. Die Firmen, die aus Rezyclaten wieder nützliche Produkte herstellen, legen an die Sekundärrohstoffe oft die gleichen Qualitätsmaßstäbe an wie an Neuware. Downcycling, also die Herstellung von minderwertigen Produkten, findet so gut wie keinen Markt mehr. In den vergangenen Jahren haben die Unternehmen der Entsorgungsbranche ausgeklügelte Sortierprozesse entwickelt, mit denen sie aus einem komplexen Abfallgemisch nahezu alles aussortieren können. Beispielsweise ist es mit Hilfe spezieller Sensoren heute möglich, selbst einzelne Kunststoff-Arten voneinander zu trennen.

Dennoch sind Aufbereiter und Recycler darauf angewiesen, dass Verbraucher richtig trennen. Keramik oder Porzellan in der Glassammlung erschwert das Recycling genauso wie Plastiktüten im Papiercontainer. Und wenn sich feuchte Essensreste und gebrauchte Windeln mit Flaschen und Dosen mischen, kann auch die beste Sortieranlage nicht mehr viel ausrichten. Dies ist auch der Grund, warum die meisten Experten davor warnen, das Getrenntsammeln generell in Frage zu stellen. Würden alle Abfälle wieder in eine Tonne geworfen, wären die Fraktionen trotz modernster Sortiertechnik weit stärker verschmutzt und schwieriger aufzubereiten als heute.

Doch nur wenige Firmen, die Sekundärrohstoffe verarbeiten, kennzeichnen ihre Produkte oder werben offen damit. Obwohl laut Umfragen über 80 Prozent der deutschen Haushalte ihren Abfall trennen, weiß daher kaum jemand, was mit den gebrauchten Verpackungen, Zeitungen oder Glasscherben passiert. Der Großteil der Abfälle gelangt nach Sortierung und Aufbereitung wieder in die Industrie. Glashütten nutzen die Scherben für die Produktion neuer Flaschen, Behälter, aber auch von Flachglas und Spezialgläsern. Papierfabriken erzeugen aus Altpapier Verpackungen und hochwertige Papiere für Zeitungen und Magazine. Aus Sekundärkunststoffen entsteht eine Vielzahl von alltäglichen Produkten, beispielsweise Gittersteine für Parkplätze, Abwasserschächte, Kleiderbügel oder Paletten. Auch Fensterrahmen oder Radkästen und Stoßstangen von Autos enthalten oft recycelten Kunststoff. Aus Biomüll wird durch Kompostierung wertvoller Dünger oder durch Vergärung energiereiches Biogas.

Doch auch bei disziplinierter Getrenntsammlung fällt in einem Durchschnittshaushalt noch vieles an Abfall an, der in der Restmülltonne landet, obwohl er verwertbar wäre: Behälter aus Kunststoff, Spielzeug aus Holz oder Gebrauchsgegenstände aus Metall. Der Gesetzgeber plant derzeit mit der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bundesweit eine trockene Wertstofftonne, die neben Verpackungen auch recycelbare Nicht-Verpackungen erfasst.
Alba betreibt in Leipzig und Berlin bereits seit einigen Jahren eine solche Wertstofftonne. Dabei zeigt sich, dass die Menge an erfasstem Material um rund sechs Kilo je Einwohner wächst. Außerdem macht eine Wertstofftonne die Abfalltrennung für Verbraucher einfacher, weil sich die nicht immer einfache Unterscheidung in Verpackung und Nicht-Verpackung erübrigt. Doch das gelingt nur, wenn das Sammelsystem für den Bürger verständlich und überzeugend ist und der entstehende Materialmix für ein hochwertiges Recycling taugt. Bis zum Herbst wollen Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Entsorgungsbranche daher klären, welche Abfälle in der neuen Tonne erfasst werden können und welche nicht.
Klar ist: Hochwertiges Recycling schont Klima und Umwelt, entlastet die Volkswirtschaft und sichert gleichzeitig das Geschäft einer innovativen Branche, die mit ihren Sammelsystemen, Sortierverfahren und Recyclingprozessen weltweit führend ist. „In Zukunft wird hochwertiges Recycling noch wichtiger“, ist Alwast überzeugt. Denn die Umweltpolitik verschärft die Quoten. Ab 2020 beispielsweise sollen in Deutschland 65 Prozent der Siedlungsabfälle stofflich verwertet werden.
Doch auch ohne politischen Druck ist unbestritten, dass Abfälle heute Wert-Stoffe sind – manche davon sind so lukrativ, dass selbst längst Vergrabenes Begehrlichkeiten weckt: Erste Kommunen in Deutschland machen sich ernsthaft Gedanken darüber, ob sie ihre alten Deponien wieder öffnen und die darin gelagerten Schätze heben sollten.

(Foto: Roman Milert/fotolia.com)

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