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19. Oktober 2011 |

Wundertüte Gelbe Tonne

19.10.2011 - Mit Procylen hat Interseroh einen neuwertigen Kunststoff entwickelt, der nur aus Inhalten der Gelben Tonne besteht.
Interseroh hat mit Procyclen einen Recycling-Kunststoff in Neuware-Qualität entwickelt

19.10.2011 – Längst sind Altglas und Altpapier gewohnte Teile des Recycling-Kreislaufs. Jetzt bekommen sie Gesellschaft: Interseroh hat einen neuwertigen Kunststoff entwickelt, der einzig aus dem besteht, was die Gelbe Tonne hergibt.

Ab in die Tonne! Wer eine Verpackung im Gelben Sack versenkt, den plagt oftmals ein schlechtes Gewissen: „Bin ich nun schuld am Klimawandel?“ Diese Sorge könnte dank einer technologischen Innovation von Interseroh bald der Vergangenheit angehören: procyclen® heißt der Neuling unter den ressourceneffizienten Sekundärrohstoffen, den das Recycling-Unternehmen entwickelt und in sein Dienstleistungsportfolio aufgenommen hat. Das Kunststoff-Compound ist Vorreiter einer neuen Generation: Es besteht zu fast 100 Prozent aus recyceltem „gelben“ Abfall – und kann Primärrohstoffen in jeder Hinsicht das Wasser reichen.

Aus Sekundär wird Primär

„recycled resource“ heißt die Methode, mit der Interseroh die konstante Qualität des Compounds gewährleistet: Hochmoderne Sortier- und Waschprozesse kombiniert Interseroh bei der Herstellung mit einer innovativen Verfahrenstechnologie. Auf diese Weise sollen – wie im Fall von procyclen® – ausschließlich Recycling-Materialien entstehen, die ihren neuwertigen Gegenstücken in allen Produkteigenschaften ebenbürtig sind. Nur dann stellen sie bei der Kunststoffproduktion eine konkrete Alternative zu Neuware dar. Kai Bastuck, Geschäftsführer der Interseroh Pool GmbH und Leiter recycled resource, beschreibt die Herausforderung bei der Entstehung dieser Methode: „Abfall aus der Gelben Tonne ist sehr heterogen. Bislang war diese Eigenschaft ein Hindernis bei der Entwicklung von Recycling-Kunststoff mit gleichbleibend hoher Qualität. Genau diese Hürde konnten wir mit dem recycled resource-Verfahren nehmen.“

Eine runde Sache für die Umwelt

Nachhaltigkeit steht bei Interseroh seit jeher im Fokus. „Je mehr Abfälle wir für die Herstellung neuwertiger Materialien verwerten können, desto weniger natürliche Ressourcen müssen wir angreifen“, erklärt Bastuck. Getrennt entsorgter Verpackungsmüll könnte dabei in großem Umfang zu ressourceneffizienter Produktion beitragen: Mit rund zwei Millionen Tonnen Leichtverpackungen füllen Deutsche jährlich ihre gelben Müllbeutel – ein beträchtlicher Fundus für den Umweltdienstleister. „Die Gelbe Tonne als Rohstoff-Quelle versiegt nie“, bemerkt Bastuck. „Das hat zwei wichtige Konsequenzen: Wir können einerseits mit einer hohen Versorgungs- und Preissicherheit kalkulieren. Andererseits schonen wir durch die enorme Ressourceneffizienz die Umwelt und verbessern nachhaltig die CO2-Bilanz.“ Die Rechnung geht auf: Produkte aus procyclen® halten bereits Einzug in die Geschäfte.

Die REWE-Gruppe hat als erster Kunde die Vorzüge des Recycling-Rohstoffs erkannt. In ihren toom-Baumärkten verkauft der Konzern Farbe in Kunststoffeimern, die komplett aus procyclen® bestehen. Detlef Riesche, Geschäftsführer von toom Baumarkt, bekräftigt: „toom und die gesamte REWE Group stellen Nachhaltigkeit in den Vordergrund ihres Handelns – selbstverständlich auch bei unseren Produkten. So bedeutet die Verwendung eines Gebindes aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff den logischen nächsten Schritt bei den toom-Premiumfarben, die durch das PRO PLANET-Label bereits als Produkte mit einer ökologischen Mehrleistung ausgewiesen werden. Das Interessante an dem Werkstoff procyclen® ist, dass er zu fast 100 Prozent aus alten Kunststoffen aus der Gelben Tonne hergestellt ist – und trotzdem die Produktion von so anspruchsvollen Objekten wie Farbeimern ermöglicht.“

Der Kreis schließt sich

Mit procyclen® setzt Interseroh einen Prozess in Gang, an dessen Ende die Kunststoff-Industrie weitestgehend auf fossile Rohstoffe verzichten könnte. Die Voraussetzungen dafür seien erfüllt, so Kai Bastuck: „Der Farbeimer von toom ist der beste Beweis: Einwegverpackungen können ohne Qualitätsverlust wieder in die erste Produktionskette zurückgeführt werden.“ Der Recycling-Experte blickt optimistisch in die Zukunft: „Mit der ausgereiften Technologie können wir auch den höchsten Ansprüchen genügen. Durch unser spezielles Verfahren zur Aufwertung der Kunststoffgranulate können wir praktisch jedem noch so individuellen Kundenwunsch gerecht werden.“ Ob farbige Verpackungen, Flaschenkästen oder Teile für die Automobilindustrie – die Möglichkeiten der Anwendung sind vielfältig.
Bis der Versorgungskreislauf bei Kunststoff vollständig geschlossen ist, bleibt es noch ein weiter Weg. Doch die Entwicklung des neuwertigen Recycling-Eimers ist ein Schritt – hin zu einer Gesellschaft, in der Kunststoff einzig aus den Rohstoff-Minen der Privathaushalte gewonnen wird.

Inzwischen hat die Neuwertigkeit von procyclen® in der Branche die Runde gemacht: Das Fachblatt Kunststoff-Magazin widmet dem Thema Procyclen sein aktuelles Editorial.

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