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4. Mai 2016 | Abfallmanagement-Experte Prof. Dr. Stefan Gäth im Interview

„Ressourceneffizienz darf keinem Zeitgeist unterliegen“

Für Prof. Dr. Stefan Gäth sind auf Deponien gelagerte oder verbrannte Abfälle „Wertstoffe am falschen Ort“. An der Universität Giessen untersucht der Professor für Abfall- und Ressourcenmanagement seit 21 Jahren neue Wege zur Optimierung der Abfallwirtschaft, unter anderem in seinem Forschungsprojekt „Einfälle für Abfälle“. Im Gespräch mit recyclingnews plädiert der Wissenschaftler dafür, die in Produkten enthaltenen Rohstoffe transparenter zu machen. Er ist überzeugt, dass Unternehmen gerade in Zeiten günstiger Rohstoffpreise in ressourceneffiziente Produkte und Verfahren investieren sollten. 

Herr Prof. Gäth, wie lassen sich Ihrer Meinung nach Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in Zeiten schwankender Rohstoffmärkte und massiven Preisverfalls gewährleisten?
Stefan Gäth: Der Anspruch an die Ressourceneffizienz von Produkten oder Dienstleistungen darf keinem Zeitgeist unterliegen. Sicherlich sind die Rohstoffmärkte aufgrund äußerer Indikatoren augenblicklich in Unordnung geraten. Sie spiegeln eigentlich die spezifischen Knappheiten der Rohstoffe nicht wider. Umso deutlicher müssen die Unternehmen gewillt sein, in diesen Zeiten, in denen die Rohstoffe für die Produktion günstig sind, das eingesparte Geld für Innovationen und ressourceneffiziente Produkte bzw. Verfahren zu investieren.

Die stetige Zunahme der Weltbevölkerung und der Wandel der Konsumgewohnheiten in den Schwellenländern werden den ungebrochenen Bedarf an Produkten/Verfahren und Dienstleistungen weiterhin fördern, so dass mit einem weiteren Verbrauch knapper Ressourcen auch deren Preise mittelfristig wieder steigen werden. In diesem Sinne kann es auch eine Strategie der Unternehmen sein, gegenwärtig die Rohstoffe für die folgenden Jahre einzulagern.

Welche Ergebnisse Ihrer Studien zum Stoffstrommanagement können helfen, den Weg zu einer Versorgungs- anstelle einer Entsorgungspolitik zu ebnen?  
Stefan Gäth: Unsere Konsumprodukte enthalten eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe, die auf unserer Erde in den geologischen Minen nicht mehr unbegrenzt vorhanden sind. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von der Versorgungssicherheit der einzelnen Elemente bzw. Metalle für die Wirtschaft. Dem Stoffstrommangement kommt die Aufgabe zu, die versorgungskritischen Elemente in unseren Produkten und deren Zustände nicht aus dem Blick zu verlieren, um sie aus den neuen, technischen Minen der Produkte, nachdem sie nicht mehr im Gebrauch und zu Abfall geworden sind, zurückzugewinnen. In diesem Zusammenhang sprechen wir von Urban Mining.

Das setzt voraus, dass wir wissen, was in unseren Geräten an wertvollen Metallen steckt, dass wir neue Geschäftsmodelle einführen – Geräte leihen statt besitzen wollen –, dass wir recyclingfähige Produkte entwickeln und Recyclingtechnologien nutzen, die eine nahezu vollständige Wiedergewinnung gewährleisten. Und dass die Unternehmen ihre in den Produkten verborgenen Rohstoffvorräte in einer zweiten Bilanz aufnehmen, um den wahren Wert des Unternehmens zu bemessen.

Thema Technologietransfer: Welche Rolle spielen deutsche Unternehmen, wenn es darum geht, den globalen Wandel hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu unterstützen?
Stefan Gäth: Die deutsche Wirtschaft in Kombination mit den Forschungseinrichtungen spielt weltweit eine bedeutende Rolle in der Förderung der Kreislaufwirtschaft. Gewiss, vieles könnte besser laufen: So wäre mehr Transparenz darüber wünschenswert, welche Rohstoffe genau in Produkten enthalten sind. Außerdem sollte die Vielfalt und Komplexität an Rohstoffen (Stichwort Stoffverbunde) in Produkten reduziert werden, um das Recycling optimieren zu können. Und nicht zuletzt brauchen wir hochwertige Systeme, die noch mehr Recycling leisten können. Allerdings sind wir auf einem guten Weg vom Rohstoffverbrauch zum Rohstoffgebrauch! Das zeigt auch unser Ansehen in der Welt.

Herr Prof. Gäth, herzlichen Dank für das Gespräch. (KR)

Verwandte Links

1. Prof. Dr. Meinhard Miegel: „Kreislaufwirtschaft ist unverzichtbar“
2. Hendricks: Die Bedeutung der Recyclingwirtschaft für Klimaschutz und Ressourceneffizienz
3. DERA: Recycling zentral für deutsche Rohstoffversorgung

(Foto: Prof. Dr. Stefan Gäth)

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