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19. Oktober 2011 |

Es wird eng

Bei Hightech-Metallen könnte die Versorgungslage für Deutschland schon in wenigen Jahren kritisch werden. Davor warnen jetzt mehrere Institutionen und Verbände.
Die angespannte Versorgungslage bei Hightech-Metallen bringt Schub fürs Recycling

19.10.2011 – Bei Hightech-Metallen könnte die Versorgungslage für Deutschland schon in wenigen Jahren kritisch werden. Davor warnen jetzt mehrere Institutionen und Verbände. Der Aufbau leistungsfähiger Recyclingstrukturen verspricht eine Milderung der Abhängigkeit von Märkten, Preisschwankungen und politisch instabilen Lieferregionen.

In Zeiten guter Konjunktur kann man sich auf eines verlassen: auf die Debatte um eine nachhaltige und sichere Versorgung der Industrie mit Rohstoffen. Unbestritten ist, dass Weltbevölkerung und Weltwirtschaft wachsen und damit die Nachfrage nach Rohstoffen steigt. In der Folge führt praktisch kein Weg an steigenden Rohstoffpreisen vorbei. Damit gewinnt die Frage einer langfristigen und sicheren Versorgung für die deutsche Industrie weiter an Brisanz. Dass fast alle Branchen in Deutschland von importierten Rohstoffen abhängig sind, ist nicht neu. Neu ist allerdings die Geschwindigkeit, mit der sich Märkte und Preise, Angebot und Nachfrage, Lieferbeziehungen und Randbedingungen ändern. Ein neues Gutachten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Versorgungssituation für das verarbeitende Gewerbe innerhalb von wenigen Monaten verschärft hat.

„Die Entwicklung ist besorgniserregend“, betont vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Das gelte insbesondere für Hightech-Metalle – also Metalle, die in Produkten wichtiger Zukunftstechnologien unverzichtbar sind. „Dünnschicht-Photovoltaikanlagen können nicht ohne Gallium hergestellt werden, Halbleitertechnologie kommt nicht ohne Germanium aus und Elektromobilität nicht ohne Lithium“, so Brossardt. Da die chemischen Elemente meist nur in winzigen Mengen benötigt werden, aber entscheidend sind für das Funktionieren von Bauteilen und Komponenten, sprechen Experten auch von „Gewürzmetallen“.

Das Problem: Ihre Vorkommen sind oft auf wenige Länder weltweit begrenzt. Die meisten Seltenen Erden beispielsweise, die derzeit produziert werden, stammen aus China. Die Preise für exportierte Seltene Erden aus China kletterten von Anfang 2009 bis Ende 2010, also innerhalb von nur zwei Jahren, im Durchschnitt um den Faktor fünf. „Seit Beginn dieses Jahres haben die Preise für alle schweren Seltenen Erden schwindelerregende Höhen erreicht“, konstatiert das Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe, „wobei ein Ende dieses Höhenfluges nicht abzusehen ist.“

Seltene Erden sind klassische Vertreter von Gewürzmetallen. Dysprosium ist unverzichtbar für Permanentmagneten in Elektromotoren und Windkraftanlagen. Europium ist ein wichtiger Bestandteil blauer und roter Leuchtstoffe beispielsweise für Fernseher. Einige Seltenerdmetalle könnten bis 2030 dramatisch in der Nachfrage steigen, warnt auch das Ökoinstitut Darmstadt.

Damit geraten beispielsweise die Ausbaupläne der Bundesregierung für die Elektromobilität ins Wanken. Bis 2030, so der Plan, sollen auf deutschen Straßen mindestens sechs Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein. Bei Dysprosium und Terbium könnte der Bedarf bis 2030 allein für Elektroautos bereits höher liegen als die komplette globale Förderung des Jahres 2010. Eng wird es auch bei dem Batteriemetall Kobalt. Nicht nur, weil die Nachfrage in absehbarer Zeit die heute wirtschaftlich förderbaren Reserven übersteigen könnte, sondern auch dadurch, dass viele Vorkommen in Konfliktgebieten wie dem Kongo liegen.

Viele Firmen, so konstatiert Brossardt, haben inzwischen auf die Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt reagiert. Sie setzen unter anderem auf einen effizienteren Rohstoffeinsatz, haben ihre Forschung nach Ersatzstoffen verstärkt oder bemühen sich über langfristige Lieferverträge um Preisstabilität. Ein Ausweg wäre auch die Entwicklung von Bauteilen und Komponenten, die mit weniger oder ganz ohne seltene und heiß umkämpfte Rohstoffe auskommen. Solche Entwicklungen allerdings brauchen viel Zeit und der Erfolg ist nicht garantiert.

Die angespannte Versorgungslage bringt einen Schub für Recyclingtechnologien. Da die Industrie zurück gewonnenes Kobalt, Nickel und Kupfer schon heute großtechnisch wieder für neue Produkte nutzt, kann für diese Metalle der Stoffkreislauf relativ einfach geschlossen werden, urteilt das Ökoinstitut. Auch die Rückgewinnung von Lithium aus der Aufarbeitung von Autobatterien ist mittlerweile technisch machbar.

Und selbst die Finanzwelt entdeckt die Vorzüge des Recyclings. „Eine Politik, die das Recycling der Sekundärrohstoffe begünstigt, ist durchaus auch eine Rohstoffpolitik“, formuliert die Deutsche Bank Research in einem neuen Strategiepapier. Diese Rohstoffpolitik habe viele Vorzüge für die Volkswirtschaft, denn sie reduziere die Importrechnung und erhöhe die Sicherheit der Rohstoffbezüge beispielsweise bei Importen aus Krisenländern. Darüber hinaus werde die Umwelt geschont, schreibt db-Research, da der Energieeinsatz im Vergleich zur Primärproduktion niedrig ist und die Wiederverwertung zu insgesamt geringeren Abfallmengen führt.

Dennoch: Recycling kann die Knappheit vieler Rohstoffe nur mildern, nicht beseitigen. Selbst bei optimistischen Annahmen zur Rückgewinnung und selbst bei steigender Materialeffizienz bleibt die Versorgungslage bei wichtigen chemischen Elementen kritisch. „Unternehmen stoßen auch an Grenzen, wenn es um den Zugang zu Rohstoffquellen geht“, konstatiert die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Trotz einer erhöhten Sensibilität für das Thema in Landes-, Bundes- und Europapolitik müssten die Bemühungen um die Rohstoffsicherheit daher dringend weiter intensiviert werden.

Das wird die EU auch tun. In einer Mitteilung mit dem Titel „Ressourcenschonendes Europa“ vom Januar 2011 fordert die EU-Kommission „Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen auf den Grund- und Rohstoffmärkten, im Rahmen derer regelmäßig die kritisch wichtigen Rohstoffe ermittelt und eine Handelspolitik festgelegt wird, mit der eine nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen auf dem Weltmarkt sichergestellt werden soll.“ Wie – darüber freilich streiten sich noch die Experten. Beispielsweise ist von höheren Steuern für den Rohstoffverbrauch die Rede, die die wahren Kosten der Nutzung reflektieren. Höhere Steuern allerdings, Rohstoffe hin oder her, waren noch nie ein Instrument, mit dem sich viele Wirtschaftsakteure anfreunden konnten. Für Ende 2011, so kündigte die EU-Kommission an, ist die Verabschiedung eines „Fahrplans zur Ressourceneffizienz in Europa“ geplant.

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