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6. Dezember 2011 |

Stotternde Stahlkonjunktur durch Schuldenkrise

Die anhaltende Schuldenkrise in Europa wirkt auch negativ auf das konjunktursensible Geschäft der Stahlbranche und lässt deren Produktion abschmelzen.
Griechenland und Co. trüben Geschäfte

06.12.2011 – Die anhaltende Schuldenkrise in Europa wirkt auch negativ auf das konjunktursensible Geschäft der Stahlbranche und lässt deren Produktion abschmelzen. Das ist das Fazit des Präsidenten der Wirtschaftsvereinigung Stahl Hans Jürgen Kerkhoff kurz vor Jahresende. „Die Stahlkonjunktur hat sich in den letzten Wochen vor allem als Folge der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum eingetrübt.“ Bleibt es bei diesen schlechten Aussichten oder wird der Weg der Stahlbranche in den nächsten Monaten wieder einen Aufwärtstrend einschlagen?

Dreh- und Angelpunkt beim Verlust der Wachstumsdynamik in der Stahlbranche ist nach ungeteilter Branchenmeinung die Verunsicherung der Märkte. „Nach der Finanzkrise 2008/2009 verzeichnete die Gesamtbranche ein ansteigendes Niveau und konnte halbwegs an die Zahlen vor der Finanzkrise ranreichen. Dann kam Griechenland und damit die Unsicherheit, die von dort ausgehend ganz Europa erfasste“, sagt ein Brancheninsider. Das Resultat: Stornierungen, Auftragsrückgänge und das große Abwarten.

Die Stahlindustrie steht am Beginn der Wertschöpfungskette und spürt die Folgen der Unsicherheit auf den Märkten deshalb frühzeitig. Laut Wirtschaftsvereinigung haben sich die Auftragseingänge nach der Sommerpause anders als in einem normalen Zyklus nicht wiederbelebt. Zwar lagen sie demnach im dritten Quartal mit 8,76 Millionen Tonnen noch in etwa auf Vorjahreshöhe, seien im September dann aber im Vorjahresvergleich um sechs Prozent geschrumpft. Mit durchschlagenden Folgen. Die Rohstahlproduktion 2011 werde aller Voraussicht nach unterhalb der Prognose von 45,5 Millionen Tonnen liegen, wie Kerkhoff sagte. Dennoch gab es auch gute Neuigkeiten in puncto Gesamtjahresproduktion. Die Menge des Jahres 2010 in Höhe von 43,8 Millionen Tonnen werde übertroffen.

Für das derzeit stagnierende Geschäft macht die Gesamtbranche die zögerliche Haltung zweier wichtiger Mitspieler aus: Die Stahleinkäufer und die Stahlverarbeiter. Sie warteten die Konjunkturentwicklung ab und schreckten in der gegenwärtigen Situation vor konkreten Aufträgen zurück. Den Stahlbedarf decken die Kunden etwa aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Metallverarbeitung laut Wirtschaftsvereinigung aus den eigenen Lagerbeständen. Eine verständliche Reaktion auf die gegenwärtige Lage, wie Kerkhoff meint. „Auch wollen sie vermeiden, mit überhöhten Lagerbeständen in eine mögliche Rezession hineinzugehen, wie es 2008 der Fall war.“ Eine Situation, die nach Meinung des Chefs der Branchenvereinigung jedoch nur mittelfristig anhalten wird. Er erwartet ein sehr niedriges Lagerbestandsniveau spätestens bis Ende des ersten Quartals 2012.

Die Stahlkocher haben auf die gedämpfte Nachfrage bereits reagiert und die Produktion der Hochöfen zurückgefahren. Zudem profitieren sie nach Branchenangaben derzeit in Teilen von der schwächeren Nachfrage. Denn die hat die Kosten für Rohstoffe wie Eisenerz und Kokskohle nicht weiter in die Höhe schnellen lassen. Dieser Faktor hatte zuvor das Geschäft nach Angaben eines Brancheninsiders belastet. „Neben der Schuldenkrise hatten sich die Rohstoffe in den vergangenen Monaten verteuert. Dies hatte zu einer Zangenbewegung geführt“, so Kerkhoff.

Einen „vorsichtig optimistischen“ Ausblick gibt Kerkhoff dennoch für das Jahr 2012 und prognostiziert „unverändert solide Aussichten für den deutschen Stahlmarkt“. Dazu müsste aber dringend eine weitere Zuspitzung der EU-Staatsschuldenkrise vermieden werden. Ähnliche Töne schlägt Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandschef von Deutschlands zweitgrößtem Stahlkocher Salzgitter, an. „Die Zukunft ist unsicher. Das heißt aber nicht automatisch, dass sie schlecht ist.“ Es gebe Anzeichen, dass die Nachfrage im neuen Jahr wieder anzieht. Die Konjunktur der Stahlindustrie, die am Beginn der Wertschöpfungskette stehe, dürfte davon seiner Meinung nach als erste profitieren.

Beschwichtigende Worte kommen auch von Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), in Hinblick auf das Jahresgutachten des Sachverständigenrates. „Die eingetrübten konjunkturellen Aussichten für 2012 sind kein Anlass zur Beunruhigung. Die Realwirtschaft bleibt intakt.“ Allerdings warnt auch er vor einer Überlagerung des konjunkturellen Verlaufs durch steigende Risiken aus überbordender Staatsverschuldung und instabilen Finanzmärkten.

Der Präsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer, Wolfgang Eder, konstatiert ebenfalls keinen Grund zur Panik. Von einer Flaute will er trotz der zuletzt nachlassenden Branchendynamik nicht sprechen. „Noch ist die Lage in der Stahlindustrie gut.“ Parallelen zu den Krisenjahren 2008/2009 zieht er nicht, seien doch damals die Bestellungen von jetzt auf gleich eingebrochen und die Kapazitäten zeitweise nur noch zur Hälfte ausgelastet gewesen.

Mit einer Sondersituation hat in der gegenwärtigen Lage der ThyssenKrupp-Konzern zu kämpfen, der vor wenigen Tagen sein 200-jähriges Bestehen feierte. Denn neben der Finanz- und Schuldenkrise schlägt man sich dort auch mit internen Schuldenproblemen herum. „Bei den Schulden von rund sechs Milliarden Euro fallen besonders die verteuerten Werksbauten in Brasilien und in den USA ins Gewicht“, sagt ein Brancheninsider. Der Konzernchef des größten deutschen Stahlkonzerns, Heinrich Hiesinger, treibt deshalb den geplanten Umbau weiter voran. Zu diesen Plänen gehört etwa, den Edelstahlbereich zu verkaufen. Allerdings lässt sich im derzeitigen Marktumfeld aller Voraussicht nach nicht der von ThyssenKrupp gewünschte Verkaufspreis erzielen.

Foto: © LE image – Fotolia.com

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