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13. Dezember 2012 | Unternehmen erkennen den Wert von "grünen Strategien"

Rohstoffabsicherung, gewusst wie

Ein Schreckgespenst geht um in Europa: Schwindende Rohstoffdepots und Exportzölle auf Kupfer und Co. versetzen die Wirtschaft in Aufruhr – und lassen die Preise am Weltmarkt in die Höhe schnellen. Als ressourcenarmes Land ist Deutschland besonders betroffen. Während noch an politischen Rahmenbedingungen gefeilt wird, erschließt die Industrie bereits innovative Wege aus dem Rohstoffengpass. Die Erfolgsformel lautet: Abfallvermeidung, Stoffstrommanagement und Recycling.

Nachhaltigkeit jenseits des „Greenwashings“: Im Jahr 2010 haben deutsche Produktionsunternehmen rund 24 Milliarden Euro in die Erhöhung ihrer Ressourceneffizienz und die Verringerung schädlicher Emissionen investiert – die Baubranche nicht eingerechnet. Diese Zahlen hat das Statistische Bundesamt Anfang Dezember veröffentlicht. Damit kommt jeder elfte investierte Euro heute einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zugute – einer so genannten „Green Economy“, wie sie auch beim UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro im Juni 2012 mit Nachdruck gefordert wurde.

Grüne Wende in vollem Gang

Hersteller, Händler und Dienstleister haben erkannt, dass ein ressourcenschonendes Geschäftskonzept nicht nur das „grüne Image“ fördert, sondern sich auch in barer Münze auszahlen kann – schließlich macht Materialbeschaffung in produzierenden Unternehmen bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten aus. Dass diese Erkenntnis sich in Industrie und Handel gefestigt hat, belegen die Ergebnisse eines Konjunkturtests, die das ifo Institut Anfang Dezember veröffentlicht hat. Darin haben sich die rund 2.500 Teilnehmer zum Stellenwert von Green Economy für ihr Unternehmen geäußert. Ihr Fazit: Grünes Wirtschaften ist „in“. Mehr als zwei Drittel halten die Erhöhung ihrer Energieeffizienz für ein Thema von wachsender Wichtigkeit. Als gleichbleibend wichtig erachten rund 78 Prozent die Steigerung ihrer Rohstoff- und Materialeffizienz, und der Schließung von Stoffkreisläufen messen rund 60 Prozent weiterhin eine große Bedeutung bei.

Innovationsmotor Recyclingindustrie

Die Entsorgungs- und Recyclingbranche hat in den vergangenen Jahrzehnten maßgebliche Strategien entwickelt, um Unternehmen auf Rohstoffeffizienz zu trimmen. Dazu gehören unter anderem effiziente Mehrweglösungen, bei denen beispielsweise Transportbehälter nach der Reinigung wieder benutzt werden können. Stoffstrommanagement gewinnt im produzierenden Gewerbe ebenfalls an Bedeutung. Die Idee ist dabei so einfach wie effektiv: Hersteller bleiben im Besitz ihrer Produktionswertstoffe, lassen sie nach der Verwendung von Recyclingdienstleistern erfassen und aufbereiten – und nutzen sie anschließend erneut für die Produktion. Auf diese Weise wird nicht nur die Materialeffizienz in einzelnen Unternehmen signifikant gesteigert, sondern auch der Weg für die Produktverantwortung bereitet.

Die Expertise der deutschen Recyclingbranche genießt weltweites Renommee. Aus gutem Grund: Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat errechnet, dass die Recyclingindustrie bereits im Jahr 2010 rund 14 Prozent aller in Deutschland eingesetzten Rohstoffe geliefert hat. Ein Anteil, der maßgeblich dazu beiträgt, die produzierende Industrie unabhängiger von fossilen Rohstoffen und Importen zu machen – Tendenz steigend.

Best Practice: Recycling-Blumentöpfe aus Polen

Am Ende und zugleich am Anfang der Wertschöpfungskette stehen Unternehmen, die aus Recyclingmaterial neue Produkte herstellen. Der polnische Hersteller von Pflanzentöpfen Interplast Plastic Products (ipp) etwa setzt seit seiner Gründung auf recyceltes Polypropylen. Für die Produktion verwendet ipp Recythene – ein hochwertiges Kunststoffgranulat, das der Umweltdienstleister ALBA Recycling GmbH in Eisenhüttenstadt herstellt (recyclingnews berichtete). Ausgangsmaterial für Recythene sind alte Polypropylen-Verpackungen aus der Sammlung der gelben Tonne.

Das an ipp gelieferte Granulat ist bestens für die Produktion geeignet, wie Firmenchef Jacek Przybysz erklärt: „Für unsere Kunden zählen bei dem Endprodukt vor allem zwei Dinge: Die Qualität muss stimmen, sprich, der Blumentopf muss die gewünschten technischen Produkteigenschaften aufweisen – recyceltes Polypropylen erfüllt diese Voraussetzung. Zweitens muss das Geschäft sich wirtschaftlich lohnen. Auch das wird gewährleistet, denn die Recyclingprodukte sind deutlich günstiger als Blumentöpfe aus Primärmaterial.“ Eine Win-win-Situation für Produzent, Abnehmer und die Natur – denn ipp schließt effektiv den Rohstoffkreislauf, ohne auf fossile Ressourcen zurückgreifen zu müssen.

Der wahre Kreislauf: Upcycling

Einen entscheidenden Schritt zur Schließung von Stoffkreisläufen bietet die ALBA Group auch mit einem Produkt ihrer Tochter INTERSEROH Dienstleistungs GmbH an: Procyclen. Das von Interseroh entwickelte Kunststoffgranulat ist das erste seiner Art, das zu nahezu 100 Prozent aus recycelten Kunststoffen besteht. Das Besondere: Procyclen ist ein vollwertiges Neuwaresubstitut, da es in Qualität und Eigenschaften neuen Kunststoffen ebenbürtig ist – Upcycling im besten Sinne. Der Einsatz von Procyclen ist entsprechend beliebt. So hat Interseroh zuletzt gemeinsam mit dem Haushaltswarenhersteller Curver die Behälterserie „EcoLife“ aus Procyclen produziert. Eine Kooperation, die im November 2012 durch die European Association of Plastics Recycling and Recovery Organisations (EPRO) mit dem „Best Recycled Plastic Product 2012“-Award ausgezeichnet wurde; bereits im März 2012 hatte Interseroh für Procyclen den Sonderpreis für Nachhaltigkeit 2012 des Bundesverbandes Deutscher Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB) erhalten.

Von der Wiege zurück zur Wiege

Noch ist es für die deutsche Industrie ein weiter Weg zu einer ganzheitlichen Green Economy: Von der Bundesregierung geförderte Initiativen wie beispielsweise der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis können zusätzliche Anreize geben. Doch eine Alternative zur Green Economy gibt es kaum – wer auf lange Sicht am globalen Markt bestehen will, muss rohstoffeffiziente Lösungen vorantreiben. Ein Wirtschaftsfaktor, den die deutsche Materialeffizienzagentur demea mit beeindruckenden Zahlen belegt hat: Bei einer Erhöhung der gesamtdeutschen Materialeffizienz um rund 20 Prozent würden sich die Rohstoffkosten pro Jahr um ganze 100 Milliarden Euro verringern.

In den kommenden Monaten rückt recyclingnews Best Practices für Rohstoffeffizienz in den Fokus. Präsentiert werden Unternehmen oder Initiativen, die Green Economy in ihr unternehmerisches Handeln integriert haben und damit zum Vorbild für die Industrie in Deutschland und weltweit werden.

(Foto: Martin Fischer/fotolia.com)

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