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11. Juli 2013 |

„Wir geben nachhaltige Marktimpulse“

Von modernem Facility Management heute weit mehr erwartet als nur klassischer Hausmeisterdienst. Hier setzt ALBA Facility Solutions zukunftsfähige Impulse.
ALBA Facility Solutions: „grüne“ Gebäudeservices aus einer Hand

11.07.2013 – Wohnungsknappheit, Energiewende und demografischer Wandel – diese Trends verändern die Immobilienwirtschaft nachhaltig. Folglich wird von modernem Facility Management heute weit mehr erwartet als nur klassischer Hausmeisterdienst. Zunehmend gehören Umweltservices zur effizienten Objektbewirtschaftung, zum Beispiel in Fragen von Energiemanagement und nachhaltigen Wertstoffkonzepten. Hier setzt ALBA Facility Solutions zukunftsfähige Impulse. recyclingnews sprach mit Geschäftsführer Norbert Rieger.

Herr Rieger, wie ist ALBA Facility Solutions aufgestellt, um die steigenden Marktanforderungen im Bereich Facility Management zu erfüllen?
Norbert Rieger: Wir bieten das komplette Portfolio an: technisches Facility Management mit Leistungen wie Leerwohnungssanierung und Kleinreparaturmanagement, infrastrukturelles Facility Management, das unter anderem Grünflächenpflege, Winterdienst und Abfallmanagement umfasst, sowie kaufmännisches Facility Management. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewirtschaftung von Spezialimmobilien, bei denen wir das komplette Leistungsspektrum effizient, qualitativ hochwertig und vor allem kundenspezifisch abdecken.

Wie bewerten Sie das strategische Marktpotenzial Ihres Angebots?
Norbert Rieger: Wir glauben, dass der Markt in Deutschland für uns ausreichend organische und eventuell auch anorganische Wachstumsmöglichkeiten bietet sowie das Potenzial, neue Kundengruppen zu gewinnen. Dazu ist im klassischen Facility-Bereich eine hohe Service- und Qualitätsorientierung notwendig – hier heben wir uns vom Wettbewerb ab. Im Bereich neuer Produkte und Geschäftsmodelle setzen wir auf Kundennähe, Kreativität und ein breit gefächertes Angebot. Alle diese Komponenten haben wir in unserem Service-Segment bereits etabliert und werden sie künftig noch weiter ausbauen.

Wie gelingt es bei einem derart breiten Angebot, den Kundenwünschen punktgenau gerecht zu werden?
Norbert Rieger: Im operativen Geschäft zählt bei uns vor allem Maßarbeit. Da jeder Kunde unterschiedliche Immobilienbestände und Mieterstrukturen hat, legen wir Wert darauf, individuelle Konzepte und Lösungen zu entwickeln und zu etablieren. Zuverlässigkeit und Budgetsicherheit in allen relevanten Leistungsbereichen – damit wollen wir am Markt überzeugen.

Dabei kommt uns das breite Leistungsspektrum zugute: Beispielsweise nutzen wir unsere Kompetenz beim Thema Wertstoffe, um auch in der Wohnungswirtschaft durch effizientes Abfall- und Behältermanagement die Kosten zu reduzieren. Außerdem verfügen wir über ein bundesweites Netz von Niederlassungen und Servicepoints. So stellen wir sicher, dass unsere Dienstleistungen in den verschiedensten Regionen verfügbar sind. Darüber hinaus setzen wir in allen Bereichen auf eine leistungsfähige IT-Ausstattung. Mithilfe modernster Software-Tools gelingt es, transparente Prozesse zu fahren und Kundenaufträge schnell und effizient abzuwickeln.

Unsere Kunden schätzen den Rundumservice: Laut einer aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragung des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland beurteilen 85 Prozent die Breite unseres Leistungsspektrums als gut bis ausgezeichnet. Zusätzlich betreiben wir ein eigenes Service Center, über das wir rund um die Uhr erreichbar sind.

Wodurch grenzt sich Ihre Strategie vom klassischen Hausmeisterdienst ab und welche Rolle spielen innovative Konzepte?
Norbert Rieger: Die Weiterentwicklung klassischer Produkte ist eines unserer Kernanliegen – gerade im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit. Modernes Facility Management erfordert naturgemäß ganzheitliche Konzepte und innovative Produkte. Genau dort setzen wir an. Beispielsweise haben wir die so genannte „Umweltinsel“ entwickelt: Wie der Name schon verrät, eine Art Insel mit verschiedenen Sammelcontainern innerhalb größerer Wohneinheiten. Diese werden von Unternehmen der ALBA Group aufgestellt und betreut – inklusive Verwertung der gesammelten Abfälle. Für viele Mieter ist das ein Zusatzargument, weil dadurch das Wohnumfeld verbessert wird. Dies hilft wiederum der Immobilienwirtschaft.

Ein weiteres Beispiel sind unsere Konzepte für große Gebäudekomplexe wie etwa Einkaufszentren. Hier können wir aus einer Hand verursachungsgerecht alle Be- und Entsorgungen in den Bereichen Gebäude- und Abfallmanagement vornehmen. Das führt zu einer hohen Genauigkeit bei der Nebenkostenverrechnung – ein entscheidendes Kriterium am Markt. Das Monitoring sieht uns auf einem guten Weg: Laut der bereits erwähnten YouGov-Umfrage würden uns 7 von 10 Kunden wieder als Partner auswählen.

Ein klares Profil im Wettbewerb ist die eine Sache – allerdings hat Ökologie ja auch eine gesamtgesellschaftliche Relevanz. Wie werden Sie dem gerecht?
Norbert Rieger: Als Teil einer der führenden Unternehmensgruppen für Umweltdienstleistungen ist uns die Bedeutung des Themas Ökologie von Natur aus sehr bewusst. Um dem auch für die Immobilienwirtschaft gerecht zu werden, haben wir im letzten Jahr einen Innovationsworkshop mit dem Namen „Wohnungswirtschaft 2020“ initiiert, an dem wichtige Branchenvertreter teilnehmen. Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform zu etablieren, nachhaltige Marktimpulse zu setzen und gemeinsam innovative Produktansätze in den Markt zu geben. Im Fokus steht der produktive Dialog von Experten aus Wohnungswirtschaft, Dienstleistungsbranche und Wissenschaft – und zwar bewusst außerhalb des normalen Tagesgeschäfts.

Zukünftig treffen die Teilnehmer der Plattform zweimal jährlich zusammen. Das interdisziplinäre Treffen bietet den Entscheidern der Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, gemeinsam neue Ideen und Trends der Branche aufzugreifen und daraus wertvolle Innovationen zur Verbesserung des Wohnumfelds zu entwickeln. Anregungen dazu verschaffen interessante Vorträge, beispielsweise aus der Wissenschaft oder der Industrie.

Welche Megatrends bewegen die Immobilienbranche derzeit am meisten?
Norbert Rieger: Wie gesagt: Zurzeit ist das Thema Nachhaltigkeit topaktuell. ALBA Facility Solutions treibt die Entwicklung voran, indem wir aktiv eine branchenweite Auseinandersetzung anstoßen und vertiefen. Der bisher erzielte Erfolg dieses Engagements ist im ersten Nachhaltigkeitsbericht des Segments Services dokumentiert, den wir in Kürze veröffentlichen werden. Ein weiterer aktueller Markttrend ist natürlich der demografische Wandel. Hier gilt es neue zielgruppengerechte Konzepte und Dienstleistungen zu entwickeln – beispielsweise für die altersgerechte Sanierung von Leerwohnungen.

Herr Rieger, vielen Dank für das Gespräch.

(Foto: Photo-K/fotolia.com)

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