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16. März 2016 | Berufe in der Abfallwirtschaft – Leiter „Mobiles Einsatzteam“ für Werksentsorgung

Berufsporträt: Unterwegs im Dienst der Nachhaltigkeit

Ein Berufsporträt in Zusammenarbeit mit RECYCLING magazin

Andreas Reimann reist gerne. Früher installierte der Familienvater Autowaschanlagen in ganz Europa, heute übernimmt er mit dem „Mobilen Einsatzteam“ von ALBA die Entsorgung bei Großbetrieben im Kreis Stuttgart.

Nur selten trifft man Andreas Reimann in seinem Stuttgarter Büro an. Als Leiter des „Mobilen Einsatzteams“ (MET) bei der ALBA Stuttgart GmbH ist der 55-Jährige vor allem eins: unterwegs. „Der Name ‚Einsatzteam’ klingt vielleicht etwas irreführend“, sagt Reimann. „Wir meinen damit den Einsatz für Nachhaltigkeit und Recycling.“ Mit zwischen einem und 15 Mitarbeitern je nach Einsatzort kümmert er sich seit 2012 darum, die Produktions- und Verpackungsabfälle großer Unternehmen im Kreis Stuttgart umweltschonend zu entsorgen.

Entsorgungsstation nach Maß

Das Besondere an Reimanns Arbeit: Seine Teams fahren nicht „mal eben“ beim Kunden vorbei, um gefüllte Abfallbehälter abzuholen und leere zurückzulassen. Vielmehr richten die Abfallexperten in den Produktionshallen maßgeschneiderte Entsorgungsstationen ein und tragen anschließend vor Ort dauerhaft dafür Sorge, dass alle Abfälle sortenrein erfasst, abtransportiert und ins Recycling gegeben werden. Neun solcher Unternehmen betreut der Dienstleister derzeit im Großraum Stuttgart – unter anderem „Global Player“ wie beispielsweise Siemens.

Nach vier Jahren als Leiter der Einsatzteams kennt Reimann die wichtigste Anforderung seiner Kunden: Die Entsorgung muss sich möglichst komfortabel und unauffällig in den Produktionsalltag einfügen. „Wir sind die kleinen, aber wichtigen Rädchen, die helfen, den Herstellprozess reibungslos zu gestalten“, erklärt er. „Wenn man uns gar nicht bemerkt, dann haben wir schon ziemlich viel richtig gemacht.“

Schnelle Anpassung gefordert

Werksentsorgung ist ein herausforderndes Geschäft, weiß Andreas Reimann, denn als Dienstleister muss man sich immer wieder neu am wettbewerbsintensiven Markt beweisen. Besonders spannend wird es, wenn sich die Produktion beim Kunden ändert – denn dann ändern sich auch die zu entsorgenden Stoffströme, und das Entsorgungskonzept muss schnell angepasst werden.

Auch deshalb fährt der Experte regelmäßig zu den Unternehmen und sucht das persönliche Gespräch. „Vor Kurzem hat ein Gerätehersteller in Wernau seine Produktionslogistik umgestellt“, erzählt er. „Wir haben nach gemeinsamer Absprache sofort die Entsorgungsstation im Werk umgebaut. Jetzt überprüfen wir noch im Probebetrieb, ob alles optimal funktioniert.“ Mit flexiblen „just in time“-Lösungen, davon ist der Leiter des Mobilen Einsatzteams überzeugt, schafft es ALBA in Stuttgart immer wieder, sich vom Wettbewerb abzuheben.

Je sortenreiner, desto besser

Neben Service spielt für Andreas Reimann die Kreislaufwirtschaft von Hause aus eine zentrale Rolle. Schließlich gehört die ALBA Stuttgart GmbH zum internationalen Umweltdienstleister und Recyclingspezialisten ALBA Group. „Je sortenreiner wir die anfallenden Wertstoffe sammeln, desto besser ist das für die Umwelt, für uns als Entsorger und Wiedervermarkter, aber natürlich genauso für unsere Kunden. Eine klassische Win-Win-Situation also.“ Wie viele Wertstoffe seine Einsatzteams ins Recycling schicken, kommt dabei auf die Produktion an. Bei einem Kunden – einem internationalen Warmwassergerätehersteller – erfasst das Mobile Einsatzteam beispielsweise neun verschiedene Sorten Metall, hinzu kommen Verpackungsmaterialien wie Kartonage, Folien und andere Kunststoffe. Das Recycling von Papier bleibt dank der Zugehörigkeit zur ALBA Group im eigenen Haus, erklärt Reimann: „In Waiblingen betreiben wir Deutschlands leistungsfähigste Anlage für die Sortierung und Verarbeitung von Papier.“

Vom Elektroinstallateur zum Entsorger

Heute gehört das Recycling zu seinem Tagesgeschäft, doch der Vater von zwei Töchtern stand nicht immer im Dienst der Nachhaltigkeit. Begonnen hat er seine Karriere als selbstständiger Elektroinstallateur. Auch damals war Reimann viel unterwegs: Mit seinem Montagebetrieb baute er europaweit Autowaschanlagen auf. Bis die Familiengründung ihn wieder nach Stuttgart zog. „Da bin ich dann sesshaft geworden und habe bei ALBA angeheuert“, sagt er. Das war vor 20 Jahren.

Damals war Reimann dafür zuständig, die Entsorgung der Stuttgarter Messe zu koordinieren und zu optimieren. 3.000 Tonnen Abfälle und bis zu 20.000 Kunden im Jahr – vor allem die ständig wechselnde Belegung der Messehallen stellt eine enorme Herausforderung dar. „Manchmal müssen bis zu 50 unserer Mitarbeiter auf der Messe sein, manchmal genügen zwei“, erklärt er.

Inzwischen ist die Messeentsorgung – auch dank der langjährigen Aufklärungsarbeit bei den Messekunden – zu einer „echten Erfolgsstory“ geworden. Insbesondere seit dem Umzug auf ein neues Messegelände funktioniert die Entsorgung einwandfrei: Beim Aufbau der Hallen am Stuttgarter Flughafen durfte der Entsorgungsspezialist den Betreibern beratend zur Seite stehen. Die Leitung des Mobilen Einsatzteams bot ALBA Andreas Reimann dann vor vier Jahren an, um auch hier die Dienstleistung langfristig zu optimieren.

Cross-Golf auf der Baustelle

Als Elektroinstallateur arbeitet Andreas Reimann heute nur noch privat: „Mein Haus wurde im Jahr 1936 gebaut. Da kann ich mich nach Lust und Laune als Handwerker verwirklichen.“ Seine beiden Töchter sind beruflich zwar nicht in die Fußstapfen des Vaters getreten – die eine arbeitet als Biologin, die andere als Hebamme – dennoch ist er stolz darauf, dass sie mit dem Thema Entsorgung aufgewachsen sind: „In den Schulferien haben beide auf der Messe gejobbt und Müllsäcke verteilt.“

Wenn er Zerstreuung sucht, zieht es den 55-Jährigen an Wochenenden auf Baustellen und Fabrikgelände. Doch nicht etwa wegen moderner Entsorgungstechnologien: Er hat Cross-Golf für sich entdeckt, eine Variante des Golfspielens, bei der es weder Rasen noch Löcher noch eine Kleidungsordnung gibt: „Wir treffen uns einfach auf einem zuvor erkundeten Gelände, legen dort bestimmte Ziele fest und versucht sie mit speziellen, weicheren Golfbällen zu treffen.“ Entdeckt hat Andreas Reimann den Sport übrigens, als er sich auf einer Golfmesse in Stuttgart um die fachgerechte Entsorgung kümmerte. (KR)

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(Foto: ALBA Group / Andreas Mauritz)

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