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13. Oktober 2015 | Recycling von Biogut in Braunschweig

Bioabfall richtig verwerten – ALBA macht’s vor

Wie die Entsorgung von Abfall aus der Biotonne funktioniert, demonstriert ALBA in Braunschweig. Die Experten führen jährlich 17.000 Tonnen im Kreislauf.
Recycling von Biogut in Braunschweig

Bioabfall richtig verwerten – ALBA macht’s vor

13.10.2015 – Von Grünschnitt bis zu Lebensmittelabfällen – seit Januar 2015 sind alle Städte und Landkreise verpflichtet, Bioabfälle getrennt zu erfassen; so sieht es das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Dennoch verfügen bis zu 17 Prozent aller Kommunen schätzungsweise noch immer nicht über ein flächendeckendes Biotonnenangebot. Als Vorbild für die Kommunen dient Braunschweig: In der niedersächsischen Stadt werden jährlich bereits rund 17.000 Tonnen Abfälle aus der Biotonne gesammelt und gleich mehrfach verwertet. recyclingnews hat dem Umweltdienstleister ALBA über die Schulter geschaut.

Wenn es um die erfolgreiche Einführung der Biotonne geht, ist Braunschweig Vorreiter. Bereits seit den 90er-Jahren werden die Bioabfälle in der 250.000 Einwohner zählenden Kommune nahezu flächendeckend erfasst – derzeit in rund 33.500 Behältern. Jährlich kommen insgesamt etwa 17.000 Tonnen Abfälle aus der Biotonne – zudem rund 25.000 Tonnen Grünabfälle von Gewerbe und Privat – zusammen.

Matthias Fricke, Geschäftsführer der ALBA Braunschweig GmbH, weiß, welch großes Potenzial in dem Abfallstrom steckt: „Unsere Kompost-Jahresproduktion beträgt etwa 25.000 Kubikmeter, das entspricht der Größe eines Fußballfeldes, auf dem 2,50 Meter hoch Kompost liegt.“ Zusätzlich gewinnt ALBA in Braunschweig mithilfe einer Vergärungsanlage aus dem Wertstoff Biogas und stellt damit ganz nebenbei sicher, dass weniger klimaschädliche Gase in die Umwelt entweichen.

In Watenbüttel sortiert und vergoren

Für die umweltgerechte Verwertung der Bioabfälle setzen die Abfallexperten von ALBA auf die Vergärungsanlage in Watenbüttel. Wenn die Biomasse hier angeliefert wird, beginnt ein komplexer Verwertungsprozess: Zunächst wird der Bioabfall grob zerkleinert, in einer Trommelsiebmaschine von Sand und Erde und per Magnet von Metallen befreit. „Es kommt durchaus vor, dass Gartenscheren in der Biotonne landen. Die können wir selbstverständlich nicht mit vergären“, sagt Matthias Fricke. Andere Störstoffe wie Kunststoffe und Steine werden von Mitarbeitern auf einem Laufband manuell heraussortiert.

Nun wird der Abfall noch einmal zerkleinert, um die Oberfläche des Materials zu vergrößern. „Das ermöglicht einen besseren mikrobiellen Abbau“, so Fricke. In einem Mischer wird das Biogut mit Prozesswasser vermengt, um es für die Vergärung zu optimieren. Anschließend landet es in Gär-Reaktoren, wo es Bakterien innerhalb von rund zwei Wochen bei einer Temperatur von 55 Grad allmählich zersetzen. Dabei entstehende Gase werden – ganz im Sinne einer ganzheitlichen Kreislaufführung – im Blockheizkraftwerk des nahe gelegenen Abwasserverbands zur Stromgewinnung genutzt; die entstehende Abwärme wiederum verwendet ALBA für den Verarbeitungsprozess in der Vergärungsanlage.

Dreimal geschlossener Kreislauf

Das zersetzte Biomaterial wird wieder entwässert und das aufgefangene Wasser für den nächsten Vergärungsprozess erneut bereitgestellt. Um die Vergärung zu beenden, werden die abgepressten Reste in einer so genannten „Nachrottehalle“ eine Woche lang belüftet. Zuletzt wird das fertige Material mit bereits fertigem Kompost vermischt. „So entsteht nährstoffreicher, optimaler Kompost“, freut sich Matthias Fricke. „Wir vermarkten ihn direkt auf unserem Gelände weiter an Bürger und landwirtschaftliche Betriebe. Wenn man den entstehenden Strom und die Abwärme mitrechnet, kann man sagen, dass wir den Kreislauf bei Bioabfällen in Braunschweig gleich dreimal schließen.“

Natürlich gibt es immer noch Optimierungspotenzial bei Bioabfällen, weiß der Geschäftsführer der ALBA Braunschweig GmbH. Zum Beispiel könne man mehr Eigenkompostierer davon überzeugen, dass der zusätzliche Einsatz einer Biotonne sinnvoll sein kann. Gerade Küchenabfälle würden häufig über den Restabfall entsorgt, obwohl ihre Verwertung über die Biotonne sinnvoller und gleichzeitig ökologischer sei. Insgesamt aber, so Matthias Fricke, funktioniere die Bioabfallerfassung und -verwertung in Braunschweig bereits recht ordentlich. Die Prozesse werden übrigens aktuell auf Herz und Nieren geprüft und die Ergebnisse in das neue Abfallwirtschaftskonzept integriert, das Anfang 2016 vorliegen soll. (KR)

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(Foto: Marina Lohrbach/fotolia.com)

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