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10. Dezember 2012 | Aufbereitung von Restabfall

Grüne Kohle – Ersatzbrennstoff aus der grauen Tonne

In Berlin betreibt ALBA gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung zwei Anlagen für das Verfahren, Inhalte der grauen Tonnen zu einem handelbaren Ersatzbrennstoff zu fertigen.
Aufbereitung von Restabfall

10.12.2012 – Verborgene Wertstoffe im Restabfall: Anstatt den Inhalt der grauen Tonne durch Verbrennung zu beseitigen, kann ein handelbarer Ersatzbrennstoff daraus gewonnen werden – so genannte „Grüne Kohle“. In Berlin betreibt ALBA gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung zwei Anlagen für das komplexe Verfahren. An dem Know-how ist auch China interessiert: Die boomende Wirtschaftsnation möchte zukünftig effiziente Energiegewinnung und umweltverträgliche Entsorgung kombinieren. Anlass für recyclingnews, das Verfahren genauer unter die Lupe zu nehmen.



Klicken Sie auf ein Foto, um die Bildstrecke zu starten. (5 Fotos)

Ein Labyrinth aus Förderbändern und Maschinen: Lautstark bahnt sich ein endloser Strom von Restabfällen den Weg durch die Anlage für mechanisch-physikalische Stabilisierung (MPS) in Berlin-Reinickendorf. Aus dem, was die Bürger der Hauptstadt täglich in die graue Tonne werfen, wird hier nach einem von ALBA entwickelten Verfahren „Grüne Kohle“ erzeugt – eine ressourceneffiziente Alternative zu Müllverbrennung und Deponierung. Aufgrund seiner hervorragenden Brenneigenschaften verwenden Kraftwerke und Zementhersteller das Produkt als Ersatzbrennstoff. Im Ausland hat ALBA mit der innovativen Kombination von Abfallverwertung und Ersatzbrennstoff-Produktion bereits reges Interesse bei Wirtschaftsplanern geweckt – allen voran bei Entsorgungsfachleuten aus China.

Lernen aus den Fehlern der westliche Industriestaaten

„Im bevölkerungsreichsten Land der Erde ist Deponierung vielerorts noch immer die gängige Art, Abfälle zu entsorgen. Müllverbrennung folgt an zweiter Stelle“, erklärt Stefan Breitkopf, Projekt Engineer vom ALBA Technics Team (ATT). Innerhalb der ALBA Group bündelt ATT das gesamte technische Know-how, organisiert das Stoffstrommanagement der MPS-Anlagen und steht in engem Austausch mit chinesischen Entscheidern. Schon mehrfach besuchten Wirtschaftsdelegationen die MPS-Anlagen in Berlin. „Die chinesische Führung ist heute verstärkt daran interessiert, Abfälle effizient und umweltgerecht zu verwerten“, so Stefan Breitkopf. Laut einem Teilnehmer wolle China bei der Neuausrichtung seiner Abfallwirtschaft eben jene Fehler vermeiden, die einst in den westlichen Ländern bei der reinen Umstellung auf Müllverbrennung gemacht wurden.

365 Tage im Einsatz für sauber getrennte Restabfälle

Im Inneren der MPS-Anlage wird rasch deutlich, dass die Verarbeitung der Stoffströme hochspezialisiertes Fachwissen und eine ausgereifte Maschinentechnik erfordert. Auf der Leitwarte hoch über den Abfallbergen befindet sich der Arbeitsplatz von Markus Frank. Der Anlagenleiter kontrolliert von hier aus den gesamten Betriebsablauf. Mithilfe von Kamerabildern und Diagrammen hat er immer im Blick, was in den einzelnen Modulen der Anlage passiert. „Wenn irgendwo eine Unregelmäßigkeit im Ablauf auftritt, sehe ich das sofort und greife ein“, erklärt er.

Durch eine Glasscheibe schaut Markus Frank auf den Bunker, wo der per LKW angelieferte Abfall eintrifft und zwischengelagert wird – pro Woche rund 3.500 Tonnen Haushaltsrestabfälle sowie ein kleiner Anteil Gewerbeabfälle. „Hier beginnt die Prozesskette vom Restabfall bis zur Grünen Kohle“, sagt der Experte. Eine Rotorschere am Auslass des Bunkers zerkleinert das Material. Anschließend fährt es per Band in die mechanische Aufbereitung. Dort werden die Stoffströme mithilfe von Trommelsieb, Windsichter und Metallabscheider erstmals aufgeteilt. „Insgesamt trennen wir die Abfälle in fünf verschiedene Stoffströme, die später allesamt weiterverwertet werden“, erläutert der Anlagenleiter. Neben Eisen- und Nichteisenmetallen sortieren die Maschinen alle Bestandteile aus, die bereits einen hohen Brennwert besitzen und keine Feuchtigkeit enthalten – immerhin zehn Prozent des Gesamtdurchsatzes.

Hightech-Prozesse ermöglichen maßgeschneidertes Output

Der Rest gelangt in den Trockner, das Herzstück der MPS-Anlage. Hier entzieht eine mit Abgas aus der Erdgasverbrennung befeuerte Trommel dem durchlaufenden Material einen Großteil seiner Feuchtigkeit. Der Vorteil gegenüber alternativen Verfahren wie beispielsweise der mechanisch-biologischen Stabilisierung (MBS) ist, dass die gewünschte Restfeuchtigkeit exakt vorgegeben und bei Bedarf variiert werden kann. Stündlich werden hier bei 330 Grad Hitze 18 bis 25 Tonnen Material getrocknet. Das darauffolgende Sichtungsverfahren scheidet so genannte Inerte, nichtbrennbare Stoffe wie Asche, Steine und Glas aus dem getrockneten Stoffstrom ab. „Was nicht brennt, muss raus“, sagt Markus Frank. Die aussortierten Inerte finden später Verwendung im Wegebau oder bei Deponiebaumaßnahmen.

Das im Prozess verbleibende Material wird für die sechs Pressen eingeteilt. Sie erzeugen aus dem vorbehandelten Material die von den Abnehmern gewünschten Endprodukte: Hartpellets, Weichpellets oder lockeren Fluff. Alle drei Ersatzbrennstoffsorten weisen denselben Heizwert sowie stabile physikalische Eigenschaften auf. Unterschiede bestehen lediglich in der Stoffdichte und der entsprechenden Brenndauer. „Unsere Grüne Kohle übertrifft mit durchschnittlich 15 Prozent Restfeuchtigkeit und 20 Prozent Aschegehalt sogar manche Braunkohlesorte“, klärt der Anlagenleiter auf. ALBA erzeugt in Kooperation mit der BSR einen Output von rund 160.000 Jahrestonnen in beiden MPS-Anlagen. Insgesamt wird so über ein Drittel des Inhalts der grauen Tonnen aus den Berliner Haushalten verwertet.

Das Reich der Mitte setzt auf „Grün“

Im Rahmen der intensiven Kooperation mit China arbeitet ALBA in Fernost gemeinsam mit Fachleuten vor Ort daran, Ersatzbrennstoffe ähnlich effizient herzustellen und in der Verwertungskette zu verankern. Die ersten Verbrennungsversuche in Xian bei Peking unter der Leitung des ALBA Technik Teams verliefen erfolgreich: Zehn Tonnen Grüne Kohle konnten dort bereits hergestellt und wirksam verbrannt werden. Hierzu wurde die MPS-Technik nach dem Berliner Vorbild an die individuellen Anforderungen des chinesischen Abfalls angepasst. Der Grundstein für den Wandel zu einer ressourcenschonenden Gesellschaft in China ist gelegt. Und auch in der Reinickendorfer MPS-Anlage ruht man sich nicht auf dem bisher Erreichten aus. „In Kürze werden wir hier ein neues Sternsieb in Betrieb nehmen“, kündigt Anlagenleiter Markus Frank an. „Damit verwerten wir die angelieferten Abfälle dann noch effizienter.“

Hier finden Sie Herstellung von „Grüner Kohle“ schematisch dargestellt.

(Foto: ALBA Group)

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