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9. Mai 2014 |

Polnische „Recyclingrevolution“ in vollem Gange

In Sachen Recycling befindet sich Polen derzeit in einem Umbruch, der den Abfall- und Entsorgungsmarkt des Landes neu ordnet.
Neueste Entwicklungen auf dem Recyclingmarkt

09.05.2014 – In Sachen Recycling befindet sich unser Nachbarland Polen derzeit in einem Umbruch, der den Abfall- und Entsorgungsmarkt des Landes neu ordnet. Nach Reformen im Jahr 2012 schlossen sich die Kommunen zu Abfallregionen zusammen, die Trennung von Haushaltsabfällen ist seit Mitte 2013 vorgeschrieben. Dafür stellen die Kommunen jetzt Sammelbehälter bereit. Für die private Abfallwirtschaft in Deutschland eröffneten sich mit diesen Neuerungen spannende Marktperspektiven.

Polen gehört seit 2004 zu den Mitgliedsstaaten der EU, hatte in der zweiten Jahreshälfte 2011 erstmals den Vorsitz im Rat der Europäischen Union – und war damit auch institutionell mitten in der Gemeinschaft angekommen. Auch der Aufbau einer effizienten und umweltfreundlichen Abfallwirtschaft nach den Standards der Europäischen Union nimmt in Polen derzeit immer mehr Fahrt auf. Wie Eurostat 2013 bekannt gab, landeten 2011 immer noch rund 71 Prozent der Abfälle in Polen auf Deponien, eine stoffliche Verwertung fand mit 11 Prozent kaum statt. Laut EU-Recht müssen bis 2020 mindestens 50 Prozent der Haushaltsabfälle aus Papier, Metall, Kunststoff und Glas zur Wiederverwendung aufbereitet bzw. recycelt werden. Die getrennte Sammlung, die in anderen europäischen Staaten längst Standard ist, begann im Sommer 2013 auch in Polen. Zuvor wurden von den Entsorgungsunternehmen lediglich einzelne Wertstoffe aus den Hausabfällen herausgefiltert. Doch kann Polen die Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie der EU mit den von der Politik beschlossenen Maßnahmen wirklich meistern?

„Durch die neuen Regelungen hat das Volumen des zur Verwertung anfallenden Abfalls bereits merklich zugenommen. Was Polen dringend braucht, sind funktionierende Systeme zur Erfassung der verschiedenen Abfalltypen. Begrüßenswert ist außerdem der Bau zahlreicher neuer Verwertungsanlagen (RIPOK – Regional Installation for Communal Waste Processing), der zum Teil schon begonnen hat. Die Reformen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Um die EU-Vorgaben zu erfüllen, gibt es aber noch sehr viel zu tun“, sagt Krzysztof Gruszczynski, Bereichsleiter Central-Eastern Europe des Recycling- und Umweltdienstleisters ALBA Group.

Umsetzung neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen

Eine wichtige Weichenstellung in Richtung Zukunft erfolgte mit der Novelle des Gesetzes über Sauberkeit und Ordnung in den Kommunen, die am 1. Januar 2012 in Kraft trat. Ähnlich wie in Deutschland ging damit die Hoheit der abfallwirtschaftlichen Organisation auf die Kommunen über. Innerhalb einer gesetzlichen Übergangsfrist von 18 Monaten bildeten die zum Teil sehr kleinteiligen polnischen Gemeinden neue Abfallwirtschaftsregionen – dieser Prozess ist jetzt abgeschlossen. Nach dem Parlamentsbeschluss gehören die Siedlungsabfälle nun seit Anfang 2012 den Kommunen. Je nachdem, zu welcher Abfallwirtschaftsregion eine Gemeinde zählt, ist eindeutig bestimmt, zu welcher Anlage der Abfall transportiert werden muss. Die Kommunen haben jetzt die Freiheit, die Abfallsammlung selbst zu definieren. In einigen wird lediglich zwischen nassen und trockenen Abfällen unterschieden, woanders gibt es für verschiedene Wertstoffgruppen wie Papier, Glas, Kunststoff und Metall eine getrennte Sammlung.

In landesweiten öffentlichen Ausschreibungen hatten die Gemeinden im Zuge dieser Entwicklung die Abfallsammlung und -entsorgung reorganisiert. Für private Investoren und Dienstleister eröffnete dies neue Chancen, die Marktentwicklung mitzugestalten – und die polnischen Städte und Gemeinden beim Aufbau einer moderneren, ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft zu begleiten. Auch die ALBA Group erhielt den Zuschlag für einige der Aufträge und konnte so ihren Marktanteil bereits um rund 20 Prozent erhöhen. Damit behandelt die ALBA Group inzwischen den Abfall von über 1,2 Millionen Menschen in Polen.

Die polnischen Bürger, die seit 2013 verpflichtet sind, ihre Abfälle zu trennen, zahlen nun eine feste Abfallgebühr und schließen nicht mehr selbst – wie es vor den Reformen üblich war – die Verträge mit einem Entsorger ab. In landesweiten Kampagnen wird heute auf die Wichtigkeit von Abfalltrennung und -verwertung hingewiesen. Derzeit sei erst rund die Hälfte der angelieferten Leichtverpackungsmengen wirklich verwertbar. Die Qualität des getrennt gesammelten Abfalls verbessert sich jedoch monatlich, berichtet Gruszczynski aus eigener Erfahrung. „Anfangs waren die beteiligten Akteuren noch unsicher, wie der Schritt ins Recyclingzeitalter gelingen kann. Wir konnten durch intensive Aufklärungsarbeit bereits Know-how und Erfahrungswerte vermitteln“, so Gruszczynski.

Dabei können die Kommunen auf das langjährig erprobte Recyclingwissen ihres deutschen Nachbarn zurückgreifen: Die ALBA Group gehört heute zu den führenden Entsorgungsexperten in Polen und bietet dort eine Vielzahl an Dienstleistungen an, darunter Abfallentsorgung, Wertstoffverwertung, Facility Management, Verpackungslizensierung, Rohstoffhandel sowie Winterdienst und Stadtreinigung. In Niederschlesien wurde aus der größten Sortieranlage für Hausabfälle Polens ein modernes Wertstoffzentrum mit einer monatlichen Kapazität von 3.500 Tonnen – Tendenz steigend. Bei diesen Abfallmengen, die nun stofflich oder energetisch wiederverwertet werden, wird den polnischen Politikern ihre Verantwortung für Natur und Rohstoffe immer bewusster. Die Errichtung von Sortier- und Verwertungsanlagen soll die Deponierung der Abfälle nachhaltig verringern. (JS)

Zuerst erschienen im aktuellen ENTSORGA-Magazin, Ausgabe Nr. 4-5, April 2014 (www.entsorga-magazin.de).

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(Foto: Nightm…1965/fotolia.com)

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