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9. März 2015 | Berufe in der Abfallwirtschaft: Projektingenieur Energiemanagement

Doppelter Einsatz für Energieeffizienz

Ein Berufsporträt in Zusammenarbeit mit RECYCLING magazin

„Energiefresser“ in Unternehmen aufzuspüren und abzuschalten ist das Fachgebiet von Alexander Krebs und Sebastian Schünemann. Die Projektingenieure des ALBA Energiemanagement-Teams leisten dabei Pionierarbeit, denn Best Practices gibt es bisher kaum.

„Die meisten Unternehmen wissen gar nicht, wie viel Energiekosten sie sparen können. Manchmal amortisieren sich Investitionen schon innerhalb von zwölf Monaten“, sagt Sebastian Schünemann. Der 30-jährige Maschinenbauingenieur weiß inzwischen, wo die wichtigsten Stellschrauben in Unternehmen liegen. Seit vier Jahren trimmt er gemeinsam mit Alexander Krebs energieintensive Anlagen und Betriebe in ganz Deutschland auf Effizienz. Die Projektingenieure sind zwei von insgesamt elf Energiespezialisten des zum Umweltdienstleister und Rohstoffversorger ALBA Group gehörenden ALBA Energiemanagement-Teams. Bereits während ihres Studiums nutzten beide die Gelegenheit, sich mit dem Energiemanagement der ALBA Group in der Berliner MPS-Anlage (MPS: mechanisch-physikalische Stabilisierung) vertraut zu machen – und waren begeistert von den Möglichkeiten. „Hier hat das Energieteam wahre Pionierarbeit geleistet, denn es gab zuvor keine Best Practices, keine Erfahrungswerte, nach denen Anlagen optimiert werden konnten“, sagt Sebastian Schünemann. Die Herausforderung reizte den Maschinenbauer so sehr, dass er sich direkt nach Abschluss des Studiums für einen Job im Energieteam bewarb.

Am Anfang steht Transparenz

An ihren Schreibtischen im Veltener Bürogebäude sitzen die beiden Energieexperten selten mehrere Tage am Stück. Regelmäßig reisen sie mit einem Fuhrpark moderner Messtechnik zu „ihren“ Anlagen – etwa einer Schrottschere in Leer oder einer Sortieranlage für Leichtverpackungen in Walldürn. Dabei gehen die Experten stets nach dem Raster „Struktur, Transparenz, Optimierung“ vor: Zunächst wird geprüft, wo sich die größten Energieverbräuche befinden. „Ein Auto fährt man ja auch nicht ohne Tacho“, sagt Alexander Krebs. Die Instrumente an den Aggregaten optimal einzustellen, ist die besondere Spezialität des 33-jährigen Verfahrenstechnikers und gelernten Industrieelektronikers. Ganze vier Wochen lang sammeln sie nun alle Energiedaten, orten etwaige Leckagen und kontrollieren Druckluft-Einstellungen. Anschließend werden die Ergebnisse für den Kunden transparent aufbereitet. Dabei hilft auch die eigens in der ALBA Group entwickelte Software namens EnvirA view. Mit der webbasierten Anwendung können die beiden Experten per PC, Tablet oder Smartphone den Energieverbrauch einer Produktionsanlage in Echtzeit verfolgen – auch aus der Ferne. „Allein anhand der Kurven erkenne ich sofort, ob es am vergangenen Tag an einer der Anlagen Unregelmäßigkeiten oder besondere Lastspitzen gab“, erklärt Alexander Krebs. Der morgendliche Blick auf die virtuelle Messtafel ist für beide längst zur täglichen Routine geworden.

Mitarbeiter ins Boot holen

Die Ergebnisse ihrer Messungen fassen die Projektingenieure schließlich für die Kunden in einem Maßnahmenplan zusammen. Ob dieser allerdings Wirkung zeigt, hängt maßgeblich von dem Engagement der Mitarbeiter ab, weiß Sebastian Schünemann: „Selbst die innovativste Technik läuft nur dann effizient, wenn sie optimal bedient wird. Deshalb ist es entscheidend für den Erfolg, die Mitarbeiter ins Boot zu holen. Sie sind es, die ihre Arbeitsweise nachhaltig den energetischen Anforderungen anpassen müssen.“

Vom wachsenden Know-how des Energieteams in der ALBA Group profitieren immer häufiger auch Unternehmen anderer Branchen, allen voran die Lebensmittelindustrie. Vielfach haben die Projektingenieure bereits externe Anlagen überprüft und erfolgreich optimiert. „In produzierenden Betrieben stehen Strömungsmaschinen, Ventilatoren, Pumpen oder Verdichter, die alle auf der gleichen Technologie basieren“, so Alexander Krebs. „Entsprechend kann überall durch effizientere Verfahren Energie eingespart werden.“ Zehn Prozent, das wissen die beiden Ingenieure inzwischen aus Erfahrung, sind eigentlich immer zu holen.

Die Zukunft im Blick

Jenseits der Optimierungsmaßnahmen in den Betrieben beschäftigen sich Sebastian Schünemann und Alexander Krebs seit kurzem auch mit einem innovativen Thema: den so genannten ‚flexiblen Lasten’. „Das ist ein völlig neuer Bereich im Energiemanagement, bei dem es darum geht, die Auslastung des deutschen Energienetzes flexibler zu gestalten“, erklärt Schünemann. In Zeiten der Energiewende und der verstärkten Nutzung erneuerbaren Energien wird die Netzauslastung für die Betreiber immer schwerer kalkulierbar. Deshalb kann es helfen, so der Experte, Aggregate der ALBA Group, die viel Strom verbrauchen – etwa eine autark arbeitende Schrottschere – spontan für ein paar Stunden vom Netz zu nehmen oder hinzuzuschalten, je nach Bedarf. Zwar gibt es zurzeit noch keine Beispiele aus der Praxis, doch das „Spiel mit den Lasten“, wie Sebastian Schünemann es nennt, könnte in Zukunft eine pragmatische Lösung sein: „Ziel ist es, die Instabilität des deutschen Stromnetzes, die durch eine steigende Zahl dezentraler Energieerzeugungsanlagen entsteht, mit Hilfe der flexiblen Lasten auszugleichen.“ Als wissenschaftliche Basis für das Pilotprojekt soll eine Forschungsarbeit dienen, die zurzeit gemeinsam mit der TU Berlin entwickelt wird.

Auditoren dringend gesucht

Dass gerade ein Recyclingunternehmen und Umweltdienstleister in puncto Energieeffizienz neue Wege beschreitet, ist für Sebastian Schünemann nur folgerichtig: „Energiemanagement ist untrennbarer Teil der Kreislaufwirtschaft: Ohne Energie gäbe es kein Recycling. Und ohne Energieeffizienz keine Nachhaltigkeit.“ Der beständige Wandel der Branche fasziniert beide Projektingenieure auch nach mehreren Jahren im Energieteam der ALBA Group: „Wir sind ständig gefordert, immer neue Technologien zu entwickeln und immer höhere gesetzliche Anforderungen zu erfüllen – das ist eine Herausforderung, aber auch sehr spannend“, sagt Schünemann. Ein aktuelles Beispiel ist das Energiedienstleistungsgesetz. Mit ihm nimmt der Gesetzgeber große Unternehmen in die Pflicht: Spätestens bis zum 5. Dezember 2015 müssen alle Nicht-KMU ein Energieaudit durchführen oder ein Energiemanagementsystem etablieren. Für Sebastian Schünemann und Alexander Krebs ist es Ehrensache, den Unternehmen als zertifizierte Auditoren zur Seite zu stehen. Sie sind sich einig: „Da wird noch eine Menge Arbeit auf uns zukommen.“ (KR)

Erschienen in der aktuellen Ausgabe 05/2015 RECYCLING magazin.

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(Foto: ALBA Group)

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