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19. Oktober 2011 |

Recycling am laufenden Band

Mit der Verknappung natürlicher Ressourcen setzt die Wirtschaft zunehmend auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen. Da die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen mit dem Wachstum der Schwellenländer rasant steigt, sind in Zukunft neue Modelle gefragt, die zu einer erhöhten Rohstoffeffizienz führen.
ALBA Group und Volkswagen kooperieren bei der Verwertung von Kunststoffabfällen aus der Fertigung

19.10.2011 – Mit der Verknappung natürlicher Ressourcen setzt die Wirtschaft zunehmend auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen. Da die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen mit dem Wachstum der Schwellenländer rasant steigt, sind in Zukunft neue Modelle gefragt, die zu einer erhöhten Rohstoffeffizienz führen. Die Automobilbranche hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt bereits bei der Fertigung an, wertvolle Rohstoffe aus Produktionsabfällen im Kreislauf zu belassen. Dies zeigt das Beispiel einer Kooperation zwischen Volkswagen und der ALBA Group in Niedersachsen.

Im Braunschweiger Komponentenwerk des Automobilgiganten Volkswagen läuft die Fertigung auf Hochtouren. Schon seit Jahrzehnten werden hier Fahrwerkkomponenten wie Achsen und Lenkungen produziert. Im Bereich für Kunststoff-Technik fertigt das Unternehmen Bauteile für mehrere Marken des Konzerns. Dabei legt Volkswagen Wert auf den Umweltschutz – Wiederverwerten steht vor Beseitigen, lautet das Grundprinzip. So geschieht auf dem Gelände etwas, das in dieser Form vor einigen Jahren noch nicht stattgefunden hat: Produktionsabfälle aus Kunststoff, die aus der Maschine kommen, werden direkt vor Ort gesammelt – von Angüssen über Anfahrmaterial bis zu Ausschussteilen. Dann übernehmen die Experten des Recycling- und Umweltdienstleisters ALBA Group den weiteren Prozess. Sie demontieren und trennen die Materialien sortenrein und geben sie ins Recycling.

Vielfalt verlangt Überblick

Bereits seit 2004 ist die ALBA Group mit vier Mitarbeitern in zwei Schichten dauerhaft im Braunschweiger Volkswagen-Werk im Einsatz und übernimmt dort mehr als 1.000 Jahrestonnen an Produktionsabfällen. Dazu zählen viele verschiedene thermoplastische Kunststoffsorten, wie die so genannten Massenkunststoffe Polypropylen und Polyethylen, genauso wie verschiedene Produkttypen in unterschiedlichen Zusammensetzungen bis hin zu Mehr-Komponenten-Kunststoffen. Aussortiert werden außerdem Kunststoffarten von Polystyrol bis hin zu Polycarbonaten – teilweise mit Verstärkungen aus beispielsweise Glasfaser oder Talkum/Kreide. Die Teile werden noch im Werk selbst sortiert und demontiert. Zum Trennen und Vermahlen werden sie dann teilweise an Subunternehmer übergeben. Mittels Schredder und Schneidmühlen gewinnt man so wertvolles Mahlgut als Sekundärrohstoff zurück.

Neben den Massenkunststoffen sortieren die Mitarbeiter der ALBA Group auch so genannte hochtechnische Kunststoffe aus. „Das sind sortenreine hochwertige Kunststoffe, die man in jedem PKW en masse vorfindet“, erklärt Inga Molthäufl-Böttcher, Geschäftsführerin der ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH. „Denken Sie an Armaturentafeln, Mittelkonsolen, Handschuhkästen, an die Kupplung. All diese Teile sind aus Kunststoff. Wir recyceln heute Materialien bei Volkswagen, die vor einigen Jahren zum Teil noch in die Abfallverbrennung gewandert sind“, so Molthäufl-Böttcher weiter. Die ALBA Group übernimmt nicht nur Ausschussteile, die durch die Qualitätsprüfung gefallen sind. Die Produktionsprozesse werfen zwangsläufig Abfälle wie Angüsse und Anfahrmaterial ab. Auch diese gehen in die Recyclingkette der ALBA Group.

Das Modell macht Schule: Nicht nur in Braunschweig, auch im Werk Wolfsburg sind ALBA-Mitarbeiter mittlerweile direkt hinter der Fertigung im Einsatz. Einziger Unterschied dort: Sortierung, Demontage, Trennung und Vermahlung der übernommenen Teile finden vollständig auf dem Werkgelände des Autofabrikanten statt. „In Wolfsburg verfügen wir über eine komplette Volkswagen-Kunststoffschiene. Da wird das Material also vor Ort zerkleinert und geschreddert“, so Molthäufl-Böttcher.

Ökonomisch notwendig, ökologisch verantwortlich

Im nächsten Schritt können die hochwertigen Rezyklate in den Produktionskreislauf zurückfließen. Beispielsweise liefert die ALBA Group Mahlgut aus aussortierten Ventilatorengehäusen wieder an Volkswagen. Ob Golf, Polo oder Sharan – der Anteil von Rezyklaten in der Neuwagenproduktion nimmt stetig zu. So stellt der Konzern heute eine Unterbodenschale her, die vollständig aus Kunststoff-Rezyklat besteht. Weniger primäre Rohstoffe verbrauchen – das ist das Ziel, das der Autobauer auch in seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht formuliert hat. In der konzernweiten Recyclingnorm wird „der Einsatz von gütegesicherten Rezyklaten in fast allen Fahrzeugbauteilen“ sogar explizit eingefordert.

Mit ihrem Kooperationsmodell stellen die ALBA Group und Volkswagen unter Beweis, dass ein geschlossener Wertstoffkreislauf auch in der Industrie keine Utopie mehr ist. „In Zeiten endlicher globaler Rohstoffressourcen rücken auch zusehends Produktionsabfälle als Wirtschaftsfaktor mit eigener Werthaltigkeit in den Blick“, erklärt Inga Molthäufl-Böttcher. Auch unter ökologischen Vorzeichen rechnet sich das Konzept. Allein im Jahr 2009 hat die ALBA Group in Braunschweig von Volkswagen eine Menge von rund 1.300 Tonnen Kunststoff entgegengenommen und recyceln lassen. Dadurch konnten ca. 1.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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