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28. November 2016 | 2. Braunschweiger Umweltkongress zur Woche der Abfallvermeidung

Zukunft ohne Abfall: Großstädte spielen tragende Rolle

Braunschweig demonstriert beispielhaft, wie eine enge Kooperation zwischen Kommune, Wirtschaft und Wissenschaft zu mehr Recycling und Umweltschutz führt.
2. Braunschweiger Umweltkongress zur Woche der Abfallvermeidung

Zukunft ohne Abfall: Großstädte spielen tragende Rolle

Megatrend Urbanisierung: Knapp 75 Prozent der Deutschen leben heute in Städten. Weltweit sind es rund 50 Prozent der Menschen – Tendenz steigend. Damit wird der Einsatz urbaner Räume für eine nachhaltige Entwicklung zum Dreh- und Angelpunkt für eine Zukunft ohne Abfall. Anregungen und Best Practices lieferte heute der 2. Braunschweiger Umweltkongress anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung.

Unter dem Motto „Reduce, Reuse und Recycle – Verantwortung liegt auf mehreren Schultern“ diskutierten hochkarätige Redner aus Politik und Wirtschaft in Braunschweig über aktuelle Entwicklungen der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Wie müssen sich Politik und Wirtschaft heute aufstellen, um eine Welt ohne Abfall voranzutreiben? Zu dieser Frage führten Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V., und Dr. Eric Schweitzer, CEO der ALBA Group und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, ein offenes Streitgespräch.

„Wir verstehen es inzwischen immer besser, ökologischen und ökonomischen Anspruch im Miteinander zu sehen“, resümierte Schweitzer. „Gemeinsam können und müssen sie künftig noch stärker zu nachhaltigem Wachstum beitragen.“ DUH-Geschäftsführer Resch forderte, Deutschland dürfe sich nicht darauf ausruhen, als Recyclingweltmeister zu gelten, sondern müsse sich stärker für Innovationen in der Recyclingwirtschaft einsetzen.

Vorzeigestadt Braunschweig

Einig waren sich alle Redner, dass Braunschweig in Deutschland, vor allem aber in Niedersachsen, eine Vorreiterrolle in puncto nachhaltiger Entwicklung einnimmt. Klaus Benscheidt, Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr der Stadt Braunschweig, sieht den Grund dafür vor allem in der jahrelangen intensiven Zusammenarbeit von Stadt, Entsorgungsunternehmen, Bürger und Wissenschaft. So sei gemeinschaftlich ein wegweisendes Abfallwirtschaftskonzept entstanden, das als gute Grundlage für die Arbeit der nächsten Jahre dient.

Zu den beispielhaften Entscheidungen aus Braunschweig zählt etwa die Einführung der Biotonne in den 90er Jahren. Sie habe sich bewährt und sei heute nahezu flächendeckend im Einsatz. Auch die Wertstofftonne, die im Jahr 2014 hinzu kam, gelte als mustergültig für Niedersachsen. Bei der Erfassung von Elektrokleingeräten habe Braunschweig ebenfalls Pionierarbeit geleistet. So wurden in einem Testbetrieb 46 funktionierende Sammelstationen eingerichtet. Von diesen Erfahrungen könnten auch andere Städte und Regionen profitieren.

Nicht zuletzt trägt die ALBA Braunschweig GmbH als Entsorgungsunternehmen zur Nachhaltigkeit der niedersächsischen Großstadt bei. Allein durch die Recyclingaktivitäten von ALBA in Braunschweig konnten im vergangenen Jahr mehr als 117.000 Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden. Das entspricht dem Gewicht von etwa 95.000 Mittelklassewagen. Gleichzeitig konnten rund 16.000 Tonnen Treibhausgase vermieden werden. Das entspricht rund 110 Millionen gefahrenen Kilometern – knapp 20.000 Mal die Strecke Braunschweig-Gibraltar und zurück.

Recycling zentral für Klimaschutz und Energiewende

Eine gestärkte Akzeptanz für die notwendige Wertstoffwende forderte Ingelore Hering, Abteilungsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Je besser Ressourcenschonung über Kreislaufwirtschaft gelingt, umso höher wird ihr Beitrag für die Energiewende und für die Klimaschutz ausfallen.“ Auch sie lobte die Stadt Braunschweig als musterhaft. Hering sprach sich zudem für höhere Recyclingquoten bei Elektroaltgeräten aus und verwies auf die Bedeutung von Ökodesign bei Elektroaltgeräten als „eine der großen Herausforderungen der Zukunft“.

Einen Ausblick auf politische Entwicklungen gab Dr. Helge Wendenburg, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium. Er stellte in Aussicht, dass noch im Dezember eine Bußgeldvorschrift für das Kreislaufwirtschaftsgesetz diskutiert werden solle, und plädierte für eine gestärkte Recyclingfähigkeit insbesondere bei Verpackungen. Dabei lobte er die dualen Systeme: „Die derzeit geforderten 36 Prozent schaffen die dualen Systeme locker. Sie könnten noch sehr viel mehr schaffen.“

Ein deutliches Fazit zog auch Dr. Eric Schweitzer: „Höhere Recyclingquoten sind ebenso machbar wie die Erfassung und Verwertung von stoffgleichen Nichtverpackungen.“ Bei der Betrachtung der aktuell diskutierten Gesetzesvorhaben forderte Schweitzer Augenmaß – und einen Vorrang pragmatischer Lösungen vor Ideologie. Die private Recyclingwirtschaft in Deutschland habe bereits vielfach gezeigt, wie innovativ und leistungsstark sie sei.

Die Resonanz der rund 100 Gäste des 2. Braunschweiger Umweltkongresses im Braunschweiger Fourside Hotel war einhellig positiv. Als Veranstalter hatte die ALBA Braunschweig GmbH eingeladen. Die Tochter des Umweltdienstleisters und Recyclingspezialisten ALBA Group ist seit 2001 im städtischen Auftrag für die kommunalen Aufgaben der Müllabfuhr und Straßenreinigung sowie den Winterdienst in Braunschweig zuständig. (KR)

Verwandte Links

1. Studie: Konsequente Kreislaufführung bringt Rohstoff- und Energiewende voran
2. Braunschweig setzt Recyclingimpulse
3. UNEP-Chef Solheim: Recycling entscheidend für Weltklimaziele

(Foto: ALBA Group)

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