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15. November 2021 | Future Resources 2021

Geballte Innovationskraft für ein umfassendes Recycling

Rund 120 Expert*innen aus Handel, Konsumgüterindustrie und Recyclingwirtschaft diskutierten auf der Fachtagung „Future Resources 2021“ in der vergangenen Woche über innovative Konzepte für das Verpackungsrecycling. Genauso wichtig wie der Austausch von Know-how und Best Practices war dabei der konstruktive, partnerschaftliche Spirit der Veranstaltung: „Wir können und wollen gemeinsam noch viel mehr erreichen“, sagte Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh+ GmbH. „Mit starken Allianzen und einer zirkulären Ausrichtung der gesamten Wertschöpfungskette wird es gelingen, das Verpackungsrecycling auf ein neues Level zu heben.“

Ziel müsse es sein, Verpackungsrohstoffe im Kreislauf zu halten und so Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen zu entlasten, betonten die Referent*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Welche Art von Verpackung, etwa aus Kunststoff oder Papier, „besser“ oder „schlechter“ für den Kreislauf sei, lasse sich jedoch nicht allgemeingültig beantworten. „Papier ist nicht per se besser als Plastik – und Kunststoff nicht in jedem Fall dem Papier überlegen. Vielmehr kommt es immer auf die jeweils gewählte Lösung an, und darauf, wie diese sinnvoll im Kreislauf geführt werden kann“, sagte Gunda Rachut, Vorständin der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR).

Mit Blick auf den aktuellen Trend zu Papier- und Papierverbundverpackungen ergänzte sie: „Eine Waschmittelflasche aus Papier mag eine anspruchsvolle technologische Entwicklung sein, die Recyclingfähigkeit ist jedoch durch die Flüssigkeit und dadurch möglichen Schimmel sehr stark beeinträchtigt.“ Rachut wies in diesem Zusammenhang auf den gesetzlichen Mindeststandard für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen hin. Anfang September 2021 hatte die ZSVR eine neue Ausgabe des Mindeststandards veröffentlicht, um den produzierenden Unternehmen die Orientierung zu erleichtern.

Wer heute den Mindeststandard erfüllt, ist auch für die gesetzlichen Anforderungen von morgen besser gerüstet. Einen Überblick über die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen gab Thomas Schmid-Unterseh, Referatsleiter beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Dabei verwies er insbesondere auch auf die anstehende Revision der europäischen Verpackungsrichtlinie, die unter anderem in Bezug auf das ökologische Design und den Rezyklateinsatz neue Anforderungen mit sich bringen wird.

Ganzheitliche Betrachtung gefragt

Die Frage nach der ökologischen Vorteilhaftigkeit von Papierverpackungen griff auch Benedikt Kauertz, Themenleiter Umweltbewertung komplexer Systeme beim Ifeu-Institut, in seinem Vortrag auf – und unterstrich dabei die Bedeutung von Lebenszyklusanalysen. „Ökobilanzen sind ganzheitliche Betrachtungen der Nachhaltigkeit eines Konzepts, eines Produkts oder einer Verpackung. Dabei ist es wichtig, den Betrachtungsrahmen genau zu definieren und auch offen zu kommunizieren“, so Kauertz. Der Wissenschaftler stellte fest, dass eine Verpackung unabhängig vom Material stark von einer hohen Recyclingquote profitiert. „Pauschalaussagen können wir nicht treffen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass eine Papierverpackung nicht deutlich schwerer sein darf als die gleiche Kunststoffverpackung, um nicht umweltschädlicher zu sein.“

Verpackungsoptimierung: Aus Erfahrungen lernen

Von der Theorie zur Praxis: Mit der Dienstleistung „Made for Recycling“ unterstützt der Umweltdienstleister Interseroh Markenhersteller und Inverkehrbringer bei der nachhaltigen Optimierung ihrer Verpackungen. Verschiedene Unternehmen stellten auf der Fachtagung ihre Verpackungsstrategien sowie ausgewählte Umsetzungsbeispiele vor. So berichtete Katja Binder, bei der Alfred Ritter GmbH & Co. KG für Verpackungstechnik verantwortlich, von der schwierigen Umstellung auf Papierverpackungen bei Ritter Sport: „Papier ist für uns das Material der Wahl. Dabei steht die optimale Recyclingfähigkeit ganz oben auf der Verpackungs-Nachhaltigkeitsagenda. Uns war es daher sehr wichtig, dass die Verpackung kein Verbund ist, der in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack gehört, sondern im Papierrecycling gut aufgehoben ist.“

Nachhaltigkeit als Gestaltungsperspektive: Positiver Ausblick

Innovative Konzepte und Best Practices, technische Möglichkeiten und konkrete Lösungsansätze – die „Future Resources“ hat erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Produktverantwortlichen, Verpackungsherstellern und Recyclingexpert*innen ist. „Es geht darum, neue Perspektiven zu eröffnen und Kreislaufwirtschaft ganzheitlich statt eindimensional zu denken“, betonte Markus Müller-Drexel. „Genau das ist auch der Ansatz unserer neuen Recycling-Allianz von Interseroh+. Alle Akteure der Wertschöpfungskette können mit uns unmittelbar zum Schließen von Rohstoffkreisläufen beitragen, indem sie das Ökodesign und die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen optimieren, den Zugriff auf hochwertige Recyclingrohstoffe erhalten und diese auch einsetzen. In der Branche stehen alle Zeichen auf Recycling. Wenn wir jetzt die dringend benötigte Unterstützung der Politik erhalten, können wir den Verpackungskreislauf umfassend voranbringen – und die Klimaschutz-Effekte noch einmal deutlich steigern.“

Mit diesem positiven Ausblick schloss sich quasi der Kreis zur Keynote von Matthias Horx. In seinem Vortrag zum Auftakt der Veranstaltung hatte der renommierte Trend- und Zukunftsforscher erklärt, der Begriff „Nachhaltigkeit“ habe ihn in der Vergangenheit eher gelangweilt. Jetzt werde die Worthülse mehr und mehr mit echten Aktionen gefüllt. „Nachhaltigkeit als realistische, spannende Gestaltungsperspektive für die Zukunft – dafür steht auch die ,Future Resources 2021‘“.

(Karin Thissen)

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(Foto: Interseroh+ GmbH/Marvin Kochen)

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