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17. November 2020 | Reportage vor Ort

Gut für Kunden und Umwelt: Gebrauchte Kfz-Teile im Kreislauf

Closed Loop für Ersatzteile – ein Thema, das auch in der Autoindustrie mehr und mehr in Fahrt kommt. Als Joint Venture der BMW Group und der ALBA Group ist die Encory GmbH bereits 2016 angetreten, um gebrauchte Kfz-Teile aufzubereiten und in den Kreislauf zurückzuführen. Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als vier Millionen Teile vom Handel zurückgenommen und fit für ein zweites Produktleben gemacht.

Der Name ist Programm: Am „ReLife Point“ von Encory in Regensburg beginnt für so manches alte Autoteil noch einmal ein neues Leben. Regelmäßig rollen große Lkw auf den Hof und liefern Container voller gebrauchter Einzelteile aus Deutschland, Europa und Übersee. Statt auf dem Schrottplatz landen defekte Getriebe, Turbolader, Stoßdämpfer & Co. hier in einem hochmodernen, rund 11.000 Quadratmeter großen Zentrum, in dem über die weitere Verwendung entschieden wird.

Ausgeklügelte Rückwärts-Logistik

Die industrielle Wiederaufbereitung von Teilen, das so genannte Remanufacturing, basiert auf einer perfekt eingespielten Prozesskette: Wird ein Teil in der Kfz-Werkstatt ausgebaut, erfolgt über das eigens entwickelten „Dealer Frontend“ eine Meldung an Encory. Das Unternehmen kümmert sich in der Folge um eine effiziente Rückhollogistik, die eindeutige Identifikation und die Sortierung der Kfz-Komponenten. Ob Garantiefälle zur Prüfung oder Retouren aller Art: Pro Tag nehmen die Spezialisten in Regensburg und Grevenbroich rund 3.000 Teile unter die Lupe. „Je nach technischem Zustand werden sie für den Wiederverkauf umverpackt, professionell aufbereitet oder – falls das nicht mehr möglich ist – fachgerecht recycelt“, erläutert Hanno Großeschmidt, einer der Geschäftsführer von Encory. Vor allem mechanische Produkte wie Motoren und Getriebe können typischerweise nach Gebrauch wiederaufbereitet werden, aber auch für elektronische bzw. elektrische Komponenten gibt es mittlerweile entsprechende Lösungen. „Entscheidend ist in jedem Fall ein intelligentes Produktdesign, das einen zweiten Lebenszyklus ermöglicht“, erläutert Hanno Großeschmidt. „Beispielsweise ist es oft einfacher für den Prozess, wenn etwas geschraubt statt geklebt ist.“

Kundenbindung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Welche ökonomischen und ökologischen Vorteile das Remanufacturing bietet, zeigt das Beispiel eines alten, defekten Turboladers, der in der Kfz-Werkstatt ausgetauscht wurde. Mithilfe einer eigens entwickelten Software (EST) prüft Encory das Austauschteil auf bestimmte Qualitätskriterien. Durch den standardisierten Prozess des Remanufacturings entsteht dann ein „Reman“-Ersatzteil, das in puncto Qualität mit Neuware vergleichbar ist – und dem Werkstatt-Kunden dennoch zu einem günstigeren Preis angeboten werden kann. „Kundenbindung und Nachhaltigkeit gehen bei unserem Geschäftsmodell Hand in Hand“, so Großeschmidt. „Das Schließen der Teile-Kreisläufe durch intelligente IT- und Prozesslösungen ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg.“

Konsequenter Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz

Die Vorteile geschlossener Kreisläufe liegen klar auf der Hand. Im Vergleich zur Herstellung eines Originalteils verbraucht die Wiederaufbereitung wesentlich weniger Material und Energie. Das Remanufacturing eines Turboladers spart im Vergleich zur Neuproduktion bis zu 75 Prozent CO2 ein. So trägt jedes aufbereitete Autoteil, das erneut zum Einsatz kommt, zum Schutz von Klima und natürlichen Ressourcen bei. Ein Thema, das für Encory auch intern ganz oben auf der Agenda steht: „Für uns ist es wichtig, als Unternehmen, das nachhaltige Lösungsansätze entwickelt und umsetzt, auch selbst nachhaltig zu agieren.“ So hat sich Encory 2019 (im Jahr drei nach Gründung) nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifizieren lassen und sich unter anderem dazu entschlossen, sämtliche Energiequellen auf nachhaltige Alternativen umzustellen sowie den CO2-Ausstoß bei Reisen zu kompensieren. Bereits in diesem Jahr hat Encory seinen CO2-Fußadruck um 90 Prozent reduziert – und will ab 2021 komplett klimaneutral arbeiten.

Teilekreisläufe schließen – auch für andere Branchen relevant

Der Closed-Loop-Ansatz für Kfz-Teile entwickelt sich zu einer echten Erfolgsgeschichte. Vier Jahre nach dem Start verfügt Encory über vier ReLife Points in Europa und China; in der Unternehmenszentrale in Unterschleißheim bei München arbeiten mehr als 60 Beschäftigte. „Es hat uns sehr geholfen, dass wir von Anfang an Kolleginnen und Kollegen von BMW und ALBA an Bord hatten, das war ein toller Mix aus langjährigen Erfahrungen, Start-up-Spirit und Unternehmergeist“, sagt Großeschmidt. „Mittlerweile sind wir stark gewachsen und haben unsere eigene Identität entwickelt.“ Das Besondere: Mit eigenen Consulting- und IT-Teams können die „Technik & Prozess“-Experten ihre Kunden ganzheitlich unterstützen – von der Identifizierung der richtigen Produkte zum Beispiel für ein Remanufacturing über die Logistik bis zur technischen Umsetzung und Vermarktung. Geschlossene Teilekreisläufe und smarte After-Sales Lösungen für mehr Ressourceneffizienz, Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit: ein Modell, das nicht nur für die Automobilindustrie interessant sein dürfte. (KTH)

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  1. Studie: Mehr Ressourceneffizienz durch Remanufacturing
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(Foto: Encory GmbH)

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