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18. August 2020 | Dänisches Designerhaus HOUE präsentiert FALK Chair aus Recycling-Kunststoff Procyclen

Recycling neu definiert: Designerstuhl aus der Gelben Tonne

Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und ein hoher Anspruch an das Produktdesign – das ist für den dänischen Möbelhersteller HOUE kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines modernen, verantwortungsbewussten Lebensstils. 2019 hat das Unternehmen den weltweit ersten Designerstuhl auf den Markt gebracht, dessen Sitzfläche aus reycelten Kunststoffverpackungsabfällen der Gelben Tonne besteht. Rohstofflieferant ist Interseroh, der die Kunststoffabfälle zu einem vielseitig einsetzbaren Recompound in Neuwarequalität aufbereitet und unter dem Markennamen Procyclen vertreibt.

Mit seiner lässigen Eleganz, dem geradlinigen Design und der hohen Funktionalität liegt der skandinavische Einrichtungsstil seit Jahren im Trend. Vor allem dänische Möbel und Deko-Objekte haben sich zum weltweiten Exportschlager entwickelt. Auf internationale Märkte ausgerichtet ist auch das Möbelhaus HOUE mit Sitz auf der dänischen Halbinsel Jütland. 2007 von Lars Houe gegründet, bietet das Unternehmen heute ein hochwertiges und zugleich preisgünstiges Sortiment an In- und Outdoormöbeln an. „Durch die Wahl innovativer Materialien und Design-Lösungen wird Luxus bei uns erschwinglich“, so Lars Houe. „Dabei schöpfen wir aus der Tradition skandinavischer Handwerkskunst, interpretieren sie neu und verbinden sie mit einem nachhaltigen Anspruch.“

Upcycling mit Verpackungsabfällen – geht das?

Für HOUE steht Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch zu ästhetisch anspruchsvollem Design, sondern ist fester Bestandteil des Gestaltungsprozesses. Um den ökologischen Fußabdruck entlang der Wertschöpfungskette zu verkleinern, verwendet das Unternehmen weitgehend umweltverträgliche Werkstoffe wie beispielsweise Bambusholz. Der schnell nachwachsende Rohstoff absorbiert überdurchschnittlich hohe Mengen an CO2 und gibt im Gegenzug Sauerstoff ab. Wegen seiner flexiblen Formbarkeit und hohen Witterungsbeständigkeit spielt aber auch Kunststoff nach wie vor eine zentrale Rolle beim Möbeldesign. „Wir wollten jedoch einen Weg finden, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und anstelle von Neuware aus Erdöl vermehrt Recyclingkunststoffe einzusetzen“, erzählt Lars Houe. Die Idee: einen Designerstuhl mit einer Sitzfläche aus Haushalts-Kunststoffabfällen herzustellen. Bald lag der erste Entwurf des Designers Thomas Pedersen vor. Doch die Suche nach geeigneten Recyclingrohstoffen, die in definierter Qualität zuverlässig verfügbar sein müssen, gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Maßgeschneiderter Rohstoff der Zukunft

Anfang 2019 wurde HOUE dann auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne auf Interseroh aufmerksam. Der Umweltdienstleister hat mit dem Recycled-Resource-Verfahren eine bahnbrechende und vielfach preisgekrönte Methode entwickelt, um Post-Consumer-Kunststoffe zu Rezyklaten in Neuwarequalität aufzubereiten. Vor allem das Recompound Procyclen überzeugte die Dänen. Beinahe vollständig aus Altkunststoffen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack hergestellt, dient Procyclen als vollwertiger Ersatz für Neuware und lässt sich an individuelle Kundenvorgaben und technische Spezifikationen anpassen.

Besonders angetan war HOUE von der ausgezeichneten Ökobilanz des Recompounds. Waren ursprünglich zwei Schritte notwendig, um Procyclen herzustellen, so gelingt dies heute in nur einem Verfahrensschritt. Dafür sorgt die vom Recyclingtechnologiehersteller EREMA eigens für die Anforderungen von Interseroh entwickelte Technologie COREMA®. Da der Rohstoff im so genannten „One-Extrusion-Process“ nur einmal erhitzt werden muss, kann wertvolle Energie eingespart werden. Pro Tonne eingesetztem Procyclen reduzieren sich die Treibhausgasemissionen um 891,6 Kilogramm, das ergibt eine Ersparnis von rund 54 Prozent gegenüber dem Einsatz von Primärkunststoffen. Für diese innovative Technologie erhielten Interseroh und EREMA 2019 den Plastics Recycling Award in der Kategorie „Recycling Machinery Innovation of the Year“.

Perfekte Voraussetzungen für eine Kooperation mit dem Möbelhersteller HOUE. Gemeinsam wurde ein Entwicklungsprojekt gestartet und im ersten Schritt die genaue Spezifikation des Recyclingmaterials definiert. Die Maßgabe des Designers: Der Werkstoff sollte den gestalterischen Prozess nicht einschränken und insbesondere die mechanischen Anforderungen an ein Sitzmöbel erfüllen. Innerhalb weniger Wochen gelang es den Interseroh-Experten im slovenischen Kompetenzzentrum Maribor, das Recompound nach den Vorgaben von HOUE zu  modifizieren. Der maßgeschneiderte Recyclingrohstoff erfült alle im Möbelbereich geltenden Normen hinsichtlich Stabilität, Sicherheit, Kratzfestigkeit und Belastbarkeit. Im Verarbeitungsprozess muss das Recompound nur noch verflüssigt und in die Form der Sitzschale gegossen werden. Bereits im Juli 2019 konnte HOUE den neuen Stuhl unter dem Markennahmen HOUE FALK Chair auf den Markt bringen.

Von der Vision zur Realität: Verpackungsabfälle im Kreislauf

Eine doppelte Premiere: Der Stuhl ist das erste High-End-Designprodukt, bei dem das Recompound von Interseroh zum Einsatz kommt. Das unterstreicht die breiten Einsatzmöglichkeiten des Recyclingkunststoffs – auch jenseits der Bau- und Verpackungsbranche. HOUE seinerseits konnte mithilfe von Interseroh seine Idee von einem Recyclingstuhl aus Consumer-Verpackungsabfällen realisieren und unter Beweis stellen, dass Funktionalität, modernes Design und Nachhaltigkeit bestens zusammengehen. Durch die Produktion von nur 100 Stühlen aus Recyclingkunststoffen sinkt der Energieverbrauch um rund 7.300 Kilowattstunden gegenüber dem Einsatz von Primärrohstoffen. Nur folgerichtig, dass der Stuhl mit dem Europäischen Umweltzeichen zertifiziert ist. Aber auch Designpreise heimst der Stuhl ein. So erhielt der FALK Chair den German Design Award 2020 für exzellentes Produktdesign und gehört auch zu den Finalisten des Danish Design Award 2020. Mittlerweile wird der Stuhl in unterschiedlichen Farben und Ausführungen in vielen europäischen Ländern und auch in den USA angeboten. Ein Designklassiker von morgen? Gut möglich. (SB)

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(Foto: HOUE)

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