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17. Dezember 2021 | Im Gespräch: Frank Kurrat, Geschäftsführer Interseroh+

„Starker Schulterschluss für eine neue Kreislaufwirtschaft“

Am 1. Januar 2022 geht das duale System Interseroh+ an den Start – mit einem Konzept, das weit mehr beinhaltet als die einfache Lizenzierung von Verpackungen. Im Interview mit recyclingnews spricht Geschäftsführer Frank Kurrat über neue Formen der Zusammenarbeit von Handel, Industrie und Entsorgungswirtschaft. Ziel der neuen „Recycling-Allianz“ sei es, gemeinsam Rohstoffkreisläufe zu schließen und die Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft der Zukunft aktiv mitzugestalten.

Klimakrise, Rohstoffknappheit, steigende Preise: Die deutsche Industrie steht vor großen Herausforderungen. Wie kann Recycling zur Zukunftssicherung beitragen?

Frank Kurrat: Die aktuelle Situation macht deutlich, wie dringend wir eine nachhaltige Ressourcenwende brauchen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Recycling die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringert. Beispiel Kunststoffe: Hier geht der Trend weg von der erdölbasierten, CO2-intensiven Primärproduktion, hin zum verstärkten Einsatz qualitativ gleichwertiger Rezyklate. Recycling ist also eine wichtige Rohstoffquelle der Zukunft – und verbessert zugleich die Klimabilanz der Industrie. Wenn wir es schaffen wollen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 EU-weit um 55 Prozent zu verringern, muss das Schließen von Kreisläufen zum Grundprinzip der Wirtschaft werden. Um das zu erreichen, haben wir mit Interseroh+ ein völlig neues Konzept entwickelt.

Interseroh+ soll wie eine „Eintrittskarte für den gesamten Rohstoffkreislauf“ funktionieren. Was bedeutet das für die Kunden?

Frank Kurrat: Kreislaufwirtschaft kann nicht isoliert am Ende der Wertschöpfungskette stattfinden, sondern muss ganzheitlich gedacht und realisiert werden. Wir wollen gemeinsam mit Industrie und Handel eine Recycling-Allianz schaffen, in der alle Akteure unmittelbar zum Schließen von Rohstoffkreisläufen beitragen – zum Beispiel, indem sie die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen optimieren und prüfen, wo sie Rezyklate einsetzen können. Bereits ab 2025 müssen PET-Getränkeflaschen in der EU zu 25 Prozent aus Rezyklaten bestehen – Mindestquoten für weitere Materialien und Einsatzbereiche werden folgen. Wir begrüßen dies ausdrücklich; um die Vorgaben erfüllen zu können, brauchen Markenhersteller und Inverkehrbringer jedoch auch stabile Mengen an Recyclingrohstoffen. Mit Interseroh+ erhalten sie Zugriff auf hochwertige Rezyklate, außerdem auf Technologien, Know-how und eine umfassende Beratung. So können sie zukunftsfähige Recyclinglösungen entwickeln, die den gesetzlichen Vorgaben genauso entsprechen wie den Wünschen umweltbewusster Verbraucher*innen.

Wie können Sie die Unternehmen konkret bei der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Verpackungen unterstützen?

Frank Kurrat: In unserem Angebot haben wir spezifische Dienstleistungen integriert, die den Unternehmen praktischen Mehrwert bieten. Ein wichtiges Tool ist etwa die Verpackungsanalyse „Made for Recycling“. Die Recyclingprofis von Interseroh+ prüfen Verpackungsmuster nach wissenschaftlichen Standards und nehmen die Materialien genauso unter die Lupe wie die maschinelle Sortierfähigkeit. Wir begleiten den kompletten Prozess der Verpackungsoptimierung und vergeben bei Erfolg das anerkannte Siegel „Made for Recycling“. Damit können unsere Kunden zeigen, dass sie Verantwortung für den Klima- und Ressourcenschutz übernehmen.

Bei der Materialumstellung auf Rezyklate für Produkte und Verpackungen können die Unternehmen direkt auf das Know-how unseres international akkreditierten Kompetenzzentrums für Kunststoffrecycling in Maribor zugreifen. Unsere Expert*innen beraten sie bei der Einführung von Recyclingkunststoffen und entwickeln maßgeschneiderte, qualitativ hochwertige Rezyklate aus Post-Consumer-Materialien (PCR).

Vorkaufsrechte für Recyclingrohstoffe, Verpackungsoptimierung, Vermarktung – in der Recycling-Allianz setzen Sie einen sehr weit reichenden Kooperationsgedanken um …

Frank Kurrat: Genau das macht die Recycling-Allianz aus. Wir bündeln unsere Stärken, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und sämtliche Stoffströme effizient zu managen. Der Grad der Zusammenarbeit kann dabei von der reinen Beratungsleistung über Outsourcing-Modelle bis zum Joint Venture reichen. Unabhängig davon, wie die individuellen Kooperationen ausgestaltet sind – gemeinsam werden wir mehr erreichen. Das gilt auch für die politische Ebene: Ein starker Schulterschluss von Industrie und Entsorgungswirtschaft bietet die Chance, die Rahmenbedingungen von morgen erfolgreich mitzugestalten. In der Recycling-Allianz wird es daher einen Beirat geben, der unsere gemeinschaftlichen Aktivitäten zur Veränderung der Kreislaufwirtschaft steuert.

Haben Sie dazu ein konkretes Beispiel? Was wollen Sie bewegen?

Frank Kurrat: Um beim Thema Verpackungsoptimierung zu bleiben: Über die Beratung und praktische Unterstützung hinaus setzen wir uns für die Harmonisierung von Standards und Bewertungskriterien für Verpackungen auf europäischer Ebene ein. Regelungen, die sich von Land zu Land unterscheiden, sind für international agierende Unternehmen ein echter „Pain Point“ – sie führen zu Handelshemmnissen und Mehrkosten. Hier könnte die Recycling-Allianz zu Erleichterungen beitragen. Letztlich profitieren unsere Kunden also nicht nur von einzelnen Leistungen, sondern immer auch von der Stärke des Netzwerks.

In wenigen Wochen fällt offiziell der Startschuss für die Recycling-Allianz – einige namhafte Partner sind bereits mit an Bord. Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre?

Frank Kurrat: Nachhaltigkeit ist unsere Mission – in diesem Sinne wollen wir nicht nur Verpackungen verändern, sondern auch die Zukunft mitgestalten. Ziel ist es, gemeinsam eine resiliente Kreislaufwirtschaft zu etablieren, von der Unternehmen und Umwelt gleichermaßen profitieren. Damit die Stimme der Recycling-Allianz das nötige Gewicht bekommt, streben wir einen relevanten Marktanteil an. Ich kann nicht sagen, wo wir in ein paar Jahren stehen werden – aber ein mehr als guter Anfang ist gemacht. Jedes Unternehmen, das Verpackungen, Ressourcen und Rezyklate als zentrale Nachhaltigkeitsthemen definiert, ist eingeladen, sich an der Recycling-Allianz zu beteiligen. Wir sind jetzt und in Zukunft offenen für strategische Partnerschaften. (Karin Thissen)

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(Foto: Interseroh)

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