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21. November 2022 | Fachtagung von Interseroh+ und dvi

Future Resources 2022: „Wir packen es gemeinsam an!“

Eine enorme Herausforderung – und eine riesige Chance: Echte Kreislaufwirtschaft schont das Klima, spart Ressourcen und ermöglicht nachhaltige Wertschöpfung. Viele Konzepte liegen auf dem Tisch, doch wie gelingt die praktische Umsetzung? Wie können Verpackungsrohstoffe optimal eingesetzt, zurückgewonnen und im Kreislauf geführt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Fachtagung „Future Resources 2022“ am 8. November in den BALLONI Hallen Köln. Unter dem Motto „Packen wir es an!“ diskutierten rund 100 Teilnehmende und Expert*innen aus Handel, Konsumgüterindustrie, Verpackungs- und Recyclingbranche über Anforderungen und Perspektiven im Verpackungsbereich.

Gleich zu Beginn der 6. Fachtagung von Interseroh+ und dem Deutschen Verpackungsinstitut e.V. (dvi) wurde deutlich: Das Verpackungsrecycling der Zukunft ist ein Gemeinschaftsprojekt und erfordert mehr denn je die Bereitschaft zur Kooperation. „Die Aufgaben, die vor uns liegen, müssen und wollen wir gemeinsam anpacken“, sagte Markus Müller-Drexel, Sprecher der Geschäftsführung der Interseroh+ GmbH. „Partnerschaften stärken und neue Formen der Zusammenarbeit etablieren – das ist der Weg zu erfolgreichen Innovationen und einem verbesserten Recycling.“

Wie wichtig es ist, alle Beteiligten der Wertschöpfungskette an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Kreisläufe zu schließen, unterstrich auch Wetter- und Klimaexperte Thomas Ranft in seiner Keynote zum Thema „Nachhaltiger. Klima. Wandel.“  „Wir sind ein Teil der Umwelt. Alles, was wir tun, hat seine Auswirkungen. Wir können nicht auf einen globalen Konsens warten – Sie verändern die Welt, wenn Sie den Mut haben, es jetzt anzupacken.“

Politische Entwicklungen im Blick

Auf welche rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen müssen sich die Akteure dabei einstellen? Einen Einblick in das politische Programm der Bundesregierung gab Dr. Susanne Lottermoser per Videoschalte. Sie leitet die neu geschaffene Abteilung T – „Transformation – Digitalisierung, Circular Economy, Klimaanpassung“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) – und ist damit auch für das Thema Kreislaufwirtschaft zuständig. In ihrem Vortrag betonte sie, dass schon bei der Herstellung von Produkten und Verpackung die Zirkularität mitgedacht werden müsse.

Best Practice: ALDI

Von der Theorie in die Praxis: Über „Aktuelle Herausforderungen & Lösungen bei der Kreislaufschließung“ referierten Arne Ringkowski, Director Reverse Logistics bei ALDI Nord, und Martin Menzel, Manager Circular Economy bei ALDI SÜD. Herausforderungen sieht die Handelskette insbesondere in intrinsischen, regulatorischen und technischen Anforderungen sowie Verfügbarkeiten und Kapazitäten. Um diese zu bewältigen, gelte es Komplexitäten zu reduzieren und Handlungsfelder zu identifizieren. Recyclingfähige Produktverpackungen, Materialeffizienz, unverpacktes Obst und Gemüse, Rezyklateinsatz und Kunststoffreduktion – in diesen Bereichen hat sich ALDI klare Ziele gesteckt. Um sie zu erreichen, kooperiert ALDI auf mehreren Ebenen mit Interzero und Interseroh+.

Mechanisches und chemisches Recycling: Zusammenspiel statt Konkurrenz

Mit Spannung erwartet wurde am Nachmittag die „Gegenüberstellung“ von mechanischem und chemischem Kunststoffrecycling. Zunächst erläuterte Dr. Manica Ulcnik-Krump, Managing Director von Interzero Plastics Innovations und Leiterin des Kompetenzzentrums für Recyclingkunststoffe in Maribor, die Upcycling-Philosophie des mechanischen Recyclings. Hoch spezialisierte Technologien, laufende Prozessoptimierungen und Qualitätskontrollen ermöglichen heute die Herstellung von Rezyklaten (bzw. Recompounds) mit maßgeschneiderten Eigenschaften, die in puncto Qualität mit Neuware vergleichbar sind. Klar im Vorteil sind die Rezyklate beim Klimaschutz: Ihr Einsatz spart bis zu 60 Prozent Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Primärkunststoffen.

Für Wolfgang Hofer, Entwickler der ReOil® Technologie und technischer Berater bei OMV, ist das chemische Recycling „die perfekte Ergänzung zum mechanischen Recycling“. Denn damit lassen sich auch gemischte Kunststoffe verarbeiten, die werkstofflich nur schwer zu recyceln sind. Auf der Fachtagung brachte der Experte den Teilnehmenden das Verfahren näher. Vereinfacht ausgedrückt wird dabei Kunststoff in flüssiges synthetisches Rohöl umgewandelt, das in der Raffinerie zur Herstellung von Kraftstoffen oder als Grundstoff für die Produktion neuer Kunststoffe verwendet werden kann. Laut Wolfgang Hofer ein wichtiger Beitrag, um Kunststoffkreisläufe zu schließen.

Dies war auch der Tenor der anschließenden Podiumsdiskussion. Im spannenden Austausch zwischen Wolfgang Hofer, Dr. Manica Ulcnik-Krump, Reinier de Graaf (Eastman) und Dr. Christian Mani (Evonik) wurde klar: Chemisches und mechanisches Recycling stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich im Sinne einer umfassenden Kreislaufwirtschaft.

Kleine Stoffe mit großer Wirkung: Recyclingfreundlicher Einsatz von Druckfarben

Zum Abschluss der Veranstaltung stand noch ein lange unterschätztes Thema auf dem Programm: die Auswirkungen von Druckfarben auf das Recycling von Kunststoffen. Annett Kaeding-Koppers von der Initiative PrintCYC appellierte an die Industrie, Druckfarben bereits in der Designphase recyclingfreundlich zu gestalten. Dr. Anne Vos von polycirq (Siegwerk) erläuterte die Potenziale von Deinking als Teil eines modernen mechanischen Recyclings. Der Prozess baut auf der beim PET-Recycling etablierten Heißwäsche auf und kann Druckfarben, Kontaminationen und Gerüche entfernen. Ein weiterer spannender Lösungsansatz, um das Recycling weiterzuentwickeln und gebrauchte Kunststoffe fit für neue, hochwertige Anwendungen zu machen. (Karin Thissen)

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