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9. Juni 2020 | Prof. Dr. Günther Bachmann im Dialog mit Markus Müller-Drexel

„Wir müssen Kreislaufwirtschaft neu denken“

Immer noch werden zu viele Materialien produziert, die nicht im Kreislauf geführt werden können. Um das ganze Klimaschutzpotenzial der Kreislaufwirtschaft zu nutzen, müssen bestehende Denkstrukturen aufgebrochen werden, ist Prof. Dr. Günther Bachmann überzeugt. Der renommierte Nachhaltigkeitsexperte war von 2007 bis März 2020 Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Mehr ökonomische Anreize, damit die Kreislaufwirtschaft endlich Fahrt aufnimmt, fordert der Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH Markus Müller-Drexel. Ein Zwiegespräch, das heute in der aktuellen Ausgabe des jährlichen Nachhaltigkeitsmagazins von Interseroh erschienen ist.

Was bedeutet Kreislaufwirtschaft und welchen Beitrag kann sie zum Klimaschutz leisten?

Markus Müller-Drexel: Bei der Kreislaufwirtschaft geht es darum, Abfälle zu vermeiden, Produkte möglichst lange zu nutzen und Rohstoffe am Ende eines Lebenszyklus vollständig zu recyceln. Damit ist sie eine wirksame Möglichkeit, um dem Klimawandel zu begegnen: Rohstoffe aufzubereiten und wiederzuverwenden, ist nur etwa halb so CO2­-intensiv wie der Einsatz von Primärrohstoffen.

Herr Bachmann, 2016 haben Sie die These „Deutschland hat keine Kreislaufwirtschaft“ aufgestellt. Sehen Sie das heute immer noch so?

Prof. Dr. Günther Bachmann: Ja, das sehe ich leider immer noch so. In den 1980er- und 1990er-Jahren sind wir mit der Kreislaufwirtschaft groß gestartet, jedoch hat sich seitdem nicht viel getan. Die gesellschaftliche Projektion, wir seien die Weltmeister im Recycling, stimmt so nicht. Zwar gewinnt das Thema in der Industrie schon an Fahrt. Aber das vorherrschende Denken muss durchbrochen werden. Es reicht eben nicht, Recyclingpapier zu kaufen – wir müssen viel größer denken.

Markus Müller-Drexel: Ich gebe Herrn Bachmann Recht, es dürfte noch viel mehr passieren. Allerdings sind wir heute schon erheblich weiter als noch vor 30 Jahren – alleine dank neuer Technologien, die der Kreislaufwirtschaft dienen. Jedoch werden viele Materialien noch ungeeignet produziert. So muss schon am Anfang darüber nachgedacht werden, ob und wie die Rohstoffe am Ende der Nutzung recycelt werden können. Hier liegt noch viel Potenzial.

Wo sehen Sie den größten Hebel, damit die Kreislaufwirtschaft an Fahrt gewinnt?

Markus Müller-Drexel: Wir müssen mehr Anreize schaffen, damit Rohstoffe wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Lithium­-Ionen-­Akkus zum Beispiel bestehen aus wertvollen Rohstoffen. Es wäre Verschwendung, sie nicht weiter zu nutzen. Eine Lösung dafür könnte ein Pfandsystem sein. Wir spüren, dass der Verbraucher Bereitschaft zeigt, sein Verhalten zu ändern – aber vieles weiß er schlichtweg nicht. Deswegen können unter anderem ökonomische Anreize zur Motivation helfen.

Prof. Dr. Günther Bachmann: Das ist richtig. Den entscheidenden Punkt sehe ich darin, dass Rohstoffe wieder in den Kreislauf gelangen. Denn das ist die Voraussetzung, um sie anschließend weiterzuverarbeiten und in neuen Produkten nutzen zu können. Dafür brauchen wir aber bessere Infrastrukturen. Und wir müssen auf ein vollständiges Rückführen von Plastikprodukten hinarbeiten. Das ist jedoch keine alleinige Aufgabe der Recyclingwirtschaft – hier müssen Industrie und Politik eng zusammenarbeiten.

Von der Industrie bis zum Verbraucher sind an der Kreislaufwirtschaft viele Akteure beteiligt. Wie können Lösungen umgesetzt werden, die für alle funktionieren?

Markus Müller-Drexel: Damit die Kreislaufwirtschaft ernsthaft angegangen wird, brauchen wir gesetzliche Vorgaben, um die „Level Playing Fields“ zu definieren – also Rahmenbedingungen, die für alle gleichermaßen gültig sind. Schlussendlich muss aber jeder seinen Teil beitragen: von der Wirtschaft über Politik und Wissenschaft bis zur Gesellschaft.

Prof. Dr. Günther Bachmann: Alle Beteiligten müssen in den Prozess der Lösungsfindung mit einbezogen werden. Natürlich gibt es unterschiedliche Interessen, wie überall. Aber zurzeit ist mir zu viel Beharrung im System. Für einen konstruktiven Austausch müssen sich alle gemeinsam an einen Tisch setzen. Aber genauso wichtig ist es, wieder vom Tisch aufzustehen und ins Handeln zu kommen. Nur dann können wir die Kreislaufwirtschaft wirksam voranbringen.

Herr Prof. Dr. Bachmann, Herr Müller-Drexel, vielen Dank für das Gespräch.

Das ganze Gespräch ist auch als Podcast-Folge kostenlos unter www.interseroh.de/podcast zu hören. (SB)

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