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15. April 2020 | Strategiepapier EASAC

Wissenschaftler fordern EU-weit mehr Kunststoffrecycling

Um ihre Klimaziele zu erreichen und nachhaltiges Wachstum zu sichern, setzt die Europäische Union auf den Ausbau der Kreislaufwirtschaft. Führenden europäischen Wissenschaftlern gehen die bisherigen Maßnahmen jedoch nicht weit genug. Beispiel Kunststoffe: Die Europäischen Akademien der Wissenschaften (EASAC) fordern grundlegende Reformen, um den Übergang zu einer europaweiten Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Unter anderem empfehlen sie ein Exportverbot für Kunststoffabfälle und die steuerliche Begünstigung von Recyclingkunststoffen.

Sammlung, Sortierung, Rezyklatherstellung – bei der Kreislaufführung von Kunststoffen zählt Deutschland zu den Vorreitern. In vielen anderen EU-Mitgliedsstaaten steckt das Recycling jedoch noch in den Kinderschuhen. Was muss passieren, damit der Kunststoff-Kreislauf in ganz Europa in Schwung kommt und sein Potenzial in puncto Klima- und Ressourcenschutz voll entfalten kann? Das European Academies Science Advisory Council (EASAC) fordert in seinem Report „Packaging Plastics in a Circular Economy“ einen grundlegenden Systemwandel. Das noch immer häufig praktizierte lineare Wirtschaftsmodell, nach dem fossile Rohstoffe zu Kunststoffprodukten verarbeitet und oft nach nur einer Benutzung als Abfall entsorgt werden, ist nach Ansicht des EASAC „fundamental fehlerhaft“. Um die weltweite „Plastik-Krise“ zu bewältigen, seien Reformen entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig. Die europäischen Gesetzgeber sollten Regeln und Anreize verabschieden, um den Übergang zu einer zirkulären Kunststoffabfallwirtschaft zu beschleunigen, fordern die Autorinnen und Autoren. „Wir müssen Kunststoffprodukte und -verpackungen wiederverwenden, unser Recycling drastisch verbessern und vor allem dafür sorgen, dass kein Abfall in die Umwelt gelangt“, so Professor Michael Norton vom EASAC.

Der Rat setzt sich aus Wissenschaftsakademien der EU-Länder sowie der Schweiz und Norwegen zusammen und entwickelt Empfehlungen zu wichtigen Fragen der EU-Politikgestaltung. In dem seit März 2020 vorliegenden Papier formulieren die Autorinnen und Autoren insgesamt sieben Empfehlungen für einen funktionierenden Kunststoff-Kreislauf in Europa:

Export von Kunststoffabfällen verbieten

Kunststoffabfälle, die in Europa anfallen, sollten grundsätzlich auch dort verwertet werden. Die Wissenschaftsakademien fordern ein Exportverbot in Länder außerhalb der EU – auch weil diese unter Umständen weniger gut in der Lage seien, damit umzugehen.

Deponierung verhindern, Verbrauch reduzieren, Einwegverwendung minimieren

Die Deponierung von Kunststoffabfällen sollte in allen EU-Staaten eingestellt werden – „Zero Waste“ lautet die Forderung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch die Reduzierung des Verbrauchs sollte als explizites Ziel formuliert werden. Eine wichtige politische Maßnahme zur Senkung des Einwegverbrauchs sei zudem die Ausweitung direkter Rücknahmesysteme.

Herstellerverantwortung ausweiten, Recyclingkunststoffe steuerlich begünstigen

Unverzichtbar ist nach Ansicht des EASAC ein EU-weit geltendes Verursacherprinzip für Kunststoffhersteller und Einzelhändler. Empfohlen werden ehrgeizige Gebühren für großvolumige Kunststoffverpackungen sowie relevante Steuerermäßigungen für recycelte Kunststoffe. So könnten Anreize zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit geschaffen werden.

Irreführung in Bezug auf biobasierte Alternativen beenden

Biologisch abbaubare Kunststoffe haben nach Ansicht des EASAC nur ein begrenztes Potenzial. „Bio“ bedeute zudem nicht automatisch eine geringere Umweltbelastung. Sinnvoll sei ein verbindliches und einheitliches europäisches Kennzeichnungssystem.

Fortschrittliche Recyclingtechnologien stärken

Wenn – wie vom EASAC empfohlen – der Export von Kunststoffabfällen aus der EU sowie die Deponierung in sämtlichen EU-Ländern gestoppt werden, ist es unerlässlich, das hochwertige Kunststoffrecycling in ganz Europa weiter auszubauen. Geschlossene Kreisläufe wie etwa beim Bottle-to-Bottle-Recycling von PET-Flaschen sollten dabei an erster Stelle stehen, die energetische Verwertung lediglich ein letzter Ausweg sein.

Additive in Kunststoffprodukten begrenzen, Recyclingfähigkeit verbessern

Die Wissenschaftsakademien sprechen sich dafür aus, bei der Herstellung von Kunststoffprodukten weniger Additive einzusetzen und die Anzahl der verwendeten Polymere zu reduzieren. Selbst Multi-Layer-Verpackungen ließen sich heute aus Monomaterialien herstellen und damit deutlich besser recyceln, betonen die Wissenschaftler.

Kunststoffsteuer bzw. Mindestquoten für Rezyklate einführen

In den Kunststoffpreisen seien die Kosten für Umwelt und Gesellschaft bislang nicht berücksichtigt, so die Experten des EASAC. In den Augen der Wissenschaftsakademien ist dies „ein „Marktversagen und ein grundlegendes Hindernis für eine größere Nachfrage nach recycelten Materialien“. Dem Bericht zufolge spricht dies dafür, eine Kunststoffsteuer oder Mindestquoten für den Einsatz recycelter Materialien einzuführen. (KTH)

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(Foto: ALBA Group/Amin Akhtar)

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