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22. Januar 2019 | EU-Projekt: Konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik

20-prozentige Rückgewinnungsquote für kritische Metalle angepeilt

Elektro- und Elektronikaltgeräte sind unverzichtbare Rohstofflager. Während es für Massenmetalle wie Eisen und Kupfer längst etablierte Kreislaufsysteme gibt, werden kritische Rohstoffe noch nicht in nennenswertem Umfang zurückgewonnen. Das soll sich künftig ändern. Ein von der EU-Kommission gefördertes Projekt hat untersucht, was im privaten und öffentlichen Sektor geschehen muss, um die kosteneffektive Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen und Edelmetallen sicherzustellen. Eine Erkenntnis des Expertengremiums: Einheitliche Erfassungssysteme und finanzielle Anreize für Bürger tragen dazu bei, die Sammelmengen europaweit zu steigern.

Alle drei Jahre veröffentlicht die EU-Kommission im Rahmen ihrer Rohstoffinitiative eine Liste mit kritischen Rohstoffen. Und diese wird von Mal zu Mal länger. Auf der aktuellen Liste von 2017 sind bereits 27 solcher „Critical Raw Materials“ (CRM) aufgeführt. Als kritisch gelten Rohstoffe, die einerseits von hoher ökonomischer Bedeutung sind, andererseits einem zunehmenden Versorgungsrisiko unterliegen. Ob Indium, Gallium, Tantal, Tellur oder die Metalle der seltenen Erden – mit dem rasant zunehmenden Elektronikabsatz steigt auch der Bedarf an solchen Rohstoffen. Tellur beispielsweise wird bei der Herstellung von Solarzellen, Indium für LED- und Flachbildschirme und Gallium für Laserdioden benötigt.

So begehrt und zugleich selten diese Metalle sind – ein Recycling ist nur in wenigen Fällen etabliert. Vor allem die Wiedergewinnung der wertvollen Sondermetalle aus Consumer-Produkten gestaltet sich schwierig, da hier häufig eine Vielzahl von Werkstoffen stark vernetzt nebeneinander vorliegen. Nur etwa 1 Prozent der in Elektro- und Elektronikaltgeräten eingesetzten kritischen Rohstoffe werden derzeit in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Hier setzt das von der EU-Kommission mit 2,1 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt Critical Raw Material Recovery (CRM Recovery) an. Im Herbst 2015 gestartet, haben sich die Projektbeteiligten unter Leitung des britischen Waste and Resources Action Programme (WRAP) ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2020 soll die Rückgewinnungsquote kritischer Rohstoffe und Edelmetalle aus E-Schrott auf fünf Prozent, bis 2030 sogar auf 20 Prozent steigen. Das Besondere: Das Projekt verbindet die Evaluierung bestehender Sammelmethoden mit der Analyse gängiger Verwertungsverfahren und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Politik ab.

Dazu wurden in Großbritannien, Italien, der Tschechischen Republik und Deutschland signifikante Mengen ausrangierter Smartphones, Laptops, PCs sowie kleiner Elektroaltgeräte inklusive Batterien gesammelt. Die Erfassung erfolgte über unterschiedliche Kanäle – angefangen bei kommunalen Abgabestellen über Rücknahmesysteme im Handel bis zu speziellen Sammelaktionen in Unternehmen, an Schulen und Universitäten. Im nächsten Schritt erforschten die Projektbeteiligten in den einzelnen Ländern, wie sich die Materialkomponenten im E-Schrott effizient zerlegen und kritische Rohstoffe sowie Edelmetalle bestmöglich zurückgewinnen und dem Markt kosteneffizient wieder zuführen lassen. Der Fokus lag auf der Rückgewinnung von Kobalt, Antimon, Graphit, Tantal, Seltenen Erden sowie Gold, Silber und Platin. Analysiert wurden unterschiedliche manuelle und chemische Demontagetechniken sowie elektrochemische Verfahren.

Mittlerweile sind die Testläufe abgeschlossen, im März 2019 legt das Expertengremium ihren Abschlussbericht der EU-Kommission vor. Einige Teilergebnisse wurden bereits im Vorfeld veröffentlicht. Danach plädieren die Experten für eine stärkere Vereinheitlichung von Sammelsystemen. Durch eine standardisierte Infrastruktur könnten Fehlwürfe vermieden werden und darüber hinaus Informations- und Aufklärungskampagnen besser greifen. Positive Effekte auf die Sammelmengen versprechen sich die Projektpartner auch von möglichen finanziellen Anreizen für Bürger, die ihre hochwertige Altgeräte in guter Qualität abgeben. Um das Investitionsrisiko für die Entsorgungswirtschaft zu senken, sollten inbesondere solche Unternehmen finanziell unterstützt werden, die innovative Verwertungsverfahren und Geschäftsmodelle auf den Weg bringen. Kritik üben die Experten an den derzeitigen Sammel- und Recyclingzielen für Elektro- und Elektronikaltgeräte. Allgemeine und lediglich auf das Gesamtgewicht bezogene Quoten führten dazu, das vor allem Großgeräte erfasst werden, die in der Regel nur geringe Konzentrationen an kritischen Rohstoffen enthalten. Die Politik müsse dies, so die Experten, bei der Vorgabe von Zielen und Maßnahmen künftig stärker berücksichtigen. (SB)

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(Foto: ALBA Group/Amin Akhtar)

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