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19. Juni 2019 | LVP-Sortierung

Künstliche Intelligenz im Praxistest

In der LVP-Sortieranlage der ALBA Group in Leipzig hat die Zukunft bereits begonnen. Mit hoher Präzision trennt ein Roboter-Greifarm hier Silikon-Kartuschen von gebrauchten Kunststoffverpackungen. Automatisierte Prozesse, eine verbesserte Sortiertiefe – der Einsatz der intelligenten Technologie könnte auch in anderen Bereichen der Recyclingwirtschaft für ein Plus an Effizienz und Qualität sorgen.

Blitzschnell greift er zu. Zielsicher, unermüdlich. Bis zu 4.000 Mal pro Stunde – mehr als einmal pro Sekunde – entfernt er Störstoffe aus dem Strom der Leichtverpackungen auf dem Sortierband. Die Rede ist vom so genannten Fast Picker, einem sensorgestützten Roboter-Greifarm, der sich seit November 2018 bei ALBA in Leipzig im Test-Einsatz befindet. „Automatisierung und künstliche Intelligenz – das sind auch in der Abfallwirtschaft wichtige Zukunftsthemen“, sagt René Ottlinger, technischer Leiter bei ALBA. „In der LVP-Sortieranlage in Leipzig geht die ALBA Group mit der neuen Technik einen weiteren Schritt in diese Richtung.“ Zunächst mit dem Ziel, Silikon-Kartuschen von Verpackungen aus Polyethylen (PE) zu unterscheiden und sicher auszusortieren. Und das kann der Fast Picker eindeutig besser als herkömmliche Geräte.

Alles im Blick

„Die Kartuschen bestehen aus dem gleichen Kunststoff wie beispielsweise Shampooflaschen“, erklärt Ottlinger. „Nahinfrarot-Geräte (NIR-Trenner), die in den meisten Sortieranlagen heute Standard sind, können das so nicht unterscheiden.“ Da die Kartuschen aber Silikon enthalten, dürfen sie nicht in die PE-Sortierfraktion gelangen. Ansonsten verursache dies erhelbliche Qualitätsprobleme bei der weiteren Verarbeitung des Recyclingkunststoffs, so der Fachmann. Mit der Roboter-Technik will ALBA auf Nummer sicher gehen – und die Anforderungen der Kunden an sortenreine Recycling-Rohstoffe möglichst effizient erfüllen.

Der Fast Picker schafft dies mithilfe einer Kamera und der dahinterliegenden künstlichen Intelligenz – sprich: einer Software, die in der Lage ist, sämtliche Abbfallarten zu unterscheiden. Zunächst scannt eine über dem Sortierband angebrachte Sensoreinheit die ankommenden Abfälle und erkennt ihre Beschaffenheit. Das „digitale Gehirn“ des Roboters verarbeitet die Sensordaten in Echtzeit, anstatt einer vorprogrammierten Routine zu folgen. Die Info geht an den Roboterarm weiter, der das Zielobjekt schließlich greift und in den richtigen Behälter befördert. „Das System ist lernfähig – und damit auch für neue Herausforderungen gerüstet“, so Ottlinger. „Im besten Fall sind wir mit dieser Technologie in der Lage, flexibel auf Veränderungen im Materialfluss und im gesamten Recyclingprozess zu reagieren.“

Künstliche Intelligenz – ein Baustein

Nach dem ersten Halbjahr im Praxistext fällt die Bilanz in Leipzig insgesamt positiv aus: Der Fast Picker kann die gewünschten Objekte mit hoher Genauigkeit aussortieren, gleichzeitig sinkt der Aufwand in der manuellen Sortierung. „Der Einsatz moderner Technik in Verbindung mit künstlicher Intelligenz, die selbst lernt, mit unterschiedlichen Abfallarten umzugehen, ist aus meiner Sicht der konsequente nächste Schritt in unserer Branche“, sagt René Ottlinger. „Um die Sortierung weiter zu optimieren, die geforderten Quoten aus dem Verpackungsgesetz und die Anforderungen der Industrie zu erfüllen, brauchen wir intelligente Technologien – als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Systemen wie beispielsweise NIR-Trennern. Nur wenn es gelingt, hohe Qualität automatisiert zu erzeugen, können wir nachhaltig wertschöpfend tätig sein.“

Der Roboter-Greifarm aus Leipzig erlaubt einen Ausblick auf die intelligente Abfallwirtschaft von morgen. Das Potenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit dem finnischen Hersteller Zen Robotics, aber auch mit anderen Anbietern, ist das Unternehmen im Gespräch über innovative Möglichkeiten, um die Abfallsortierung weiter zu verbessern. „Das ist längst nicht nur für die Leichtverpackungen aus der Gelben Tonne interessant, sondern beispielsweise auch für Gewerbeabfälle. Künstliche Intelligenz ist ein Baustein, um sich am Markt zu behaupten und gleichzeitig die besten Ergebnisse für ein umweltschonendes Recycling zu erzielen.“ (KTH)

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(Foto: ALBA Group)

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