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22. September 2020 | Interview mit Markus Müller-Drexel

„Wir brauchen ökonomische Anreize für den Rezyklateinsatz“

Wie gelingt der Umbau zu einer klima- und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft? Für das Verpackungsrecycling sind derzeit verschiedene Lösungsmodelle in der Diskussion. Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer des Umweltdienstleisters Interseroh, beleuchtet im Gespräch mit recyclingnews die Option eines Recyclingfonds. Aus seiner Sicht könnte das Modell geeignet sein, alle Verantwortlichen ins Boot zu holen und Anreize zur recyclinggerechten Optimierung von Verpackungen zu schaffen.

Das Verpackungsgesetz schreibt seit Anfang 2019 höhere Recyclingquoten für Verpackungen vor. Hersteller sollen außerdem dafür belohnt werden, wenn sie die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen verbessern. Ziel ist es, das werkstoffliche Recycling zu forcieren und mehr Transparenz und Fairness im Wettbewerb zu schaffen. Wie erfolgreich ist die bisherige Strategie aus Ihrer Sicht?

Markus Müller-Drexel: Von höheren Recyclingquoten profitiert letztlich die gesamte Wirtschaft, denn gebrauchte Verpackungen sind wertvolle Rohstoffe. Dennoch stellen die Vorgaben natürlich eine Herausforderung dar. Qualitativ hochwertiges Recycling erfordert Investitionen in Hightech-Sortierung und hochwertige Aufbereitung. Industrie, Abfüller, Handel, Recycler – alle müssen Verantwortung übernehmen. Und die Akteure der Wertschöpfungskette stehen auch bereits im Dialog, denn die Ziele lassen sich nur gemeinsam erreichen. Allerdings kann die Zusammenarbeit noch deutlich ausgebaut werden.

Welche Schritte sind jetzt notwendig, um die praktische Umsetzung voranzutreiben? Eine mögliche Lösung, mit der sich auch die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) befasst, wäre ein Recyclingfonds. Wie bewerten Sie einen solchen Ansatz und welche Potenziale sehen Sie?

Markus Müller-Drexel: Anreize für ein recyclingfreundlicheres Design können in jedem Fall sinnvoll und notwendig sein. Dennoch: Der Markt muss die Chance haben, sich entsprechend aufzustellen und die Innovationskraft des Wettbewerbs wirken zu lassen. Nach Paragraf 21 des Verpackungsgesetzes müssen duale Systeme ihren Kunden Vorteile gewähren, wenn diese recyclingfähige Verpackungen einsetzen. Über die Entgelte an die dualen Systeme konnte nach unserer Wahrnehmung jedoch bislang keine ausreichend starke Lenkungswirkung erzielt werden. Ein Recyclingfonds, der entweder von der Gemeinschaft der dualen Systeme oder von der ZSVR betrieben wird, wäre hier sicherlich die logische Weiterentwicklung. Wichtig ist allerdings eine eindeutige Regelsetzung.

Welche Auswirkungen hätte die Einführung eines solchen Fonds auf die Hersteller?

Markus Müller-Drexel: Im Moment ist das alles noch Spekulation. Grundsätzlich basiert eine Fondslösung auf der Idee, dass alle Unternehmen zur Einzahlung in den Fonds verpflichtet werden. Wenn sie allerdings nachweisen können, dass ihre Verpackungen gut recyclingfähig sind, erhalten sie eine Auszahlung. Diese kann sogar höher sein als die vorher geleistete Einzahlung. Das heißt: Wer konsequent in die Kreislaufwirtschaft investiert, gewinnt. Das wäre ein starker finanzieller Anreiz für Innovationen und die ökologische Optimierung der Verpackungen. Für die Hersteller ist es dann umso wichtiger, das Recycling von vornherein mitzudenken, also schon bei der Gestaltung der Verpackung auf Recyclingfähigkeit zu achten. Die Umstellung ist natürlich in vielen Fällen erst einmal „teurer“ und erfordert entsprechende Unterstützung. Wir als duales System können die Industrie – in Ergänzung zur Lizenzierung – mit unserer Expertise beraten und bei der Umsetzung begleiten.

Was bedeutet das konkret? Wie kann Interseroh die Hersteller bei ihren Aufgaben unterstützen?

Markus Müller-Drexel: Wir beraten die Unternehmen ganz praktisch dabei, wie sie ihre Verpackungen optimal recyclingfähig gestalten und zugleich ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen können. Mit unserem Service „Made for Recycling“ testen wir die Recyclingfähigkeit nach wissenschaftlichen Kriterien und unter realen Bedingungen. Das Bewertungssystem haben wir gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und durch das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV überprüfen lassen. Ist eine Verpackung noch nicht optimal recyclingfähig, stehen wir den Unternehmen bei allen Schritten zur Verpackungsoptimierung beratend und unterstützend zur Seite. Die Methode liefert wertvolle Anhaltspunkte für ein nachhaltiges Verpackungsdesign – und nicht zuletzt ist das Siegel „Made for Recycling“ ein anerkanntes Signal im Dialog mit den Verbrauchern. Die Konsumenten können sich beim Einkauf bewusst für nachhaltige Produkte entscheiden.

Ein möglicher neuer Fonds würde wohl eine Änderung des Verpackungsgesetzes erfordern. Welche weiteren Hebel könnten bzw. sollten angesetzt werden, um die Marktchancen für Rezyklate zu verbessern?

Markus Müller-Drexel: Aktuell steht ja die „Plastiksteuer“ zur Umsetzung an. Noch ist offen, ob und wie durch eine Abgabe auf nicht recycelten Kunststoff eine Lenkungswirkung erreicht werden kann. Entscheidend ist doch, dass Rezyklate mehr Abnehmer finden. Selbstverständlich haben qualitativ hochwertige Recyclingrohstoffe ihren Preis und stehen immer im Wettbewerb zu Neumaterial. Auch die Umweltkosten sollten allerdings immer mitgedacht werden: Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts UMSICHT haben ergeben, dass die Nutzung von Rezyklaten im Vergleich zu Neuware über 50 Prozent Treibhausgasemissionen einspart – bei unserem Recyclingkunststoff Recythen sind es sogar 60 Prozent weniger klimaschädliche Emissionen. Daher sind dringend ökonomische Anreize notwendig, um die Nachfrage nach Recyclingmaterial und den Einsatz von Rezyklaten zu steigern. Nur so wird ein funktionierender Recyclingrohstoffmarkt gelingen. (KTH)

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(Foto: ALBA Group)

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