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16. Januar 2019 | BDSV-Präsident Andreas Schwenter im Interview

Ausblick Stahl: „Digitalisierung steht ganz oben auf der Agenda“

Die Folgen der US-Zollpolitik, zunehmende internationale Handelskonflikte, eine hohe Staatsverschuldung wichtiger Abnehmerländer für Stahlschrott – die Stahlrecyclingbranche sieht sich derzeit mit zahlreichen Unsicherheitsfaktoren konfrontiert. Dennoch erwartet Andreas Schwenter, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), für 2019 eine insgesamt zufriedenstellende Entwicklung. Im Interview mit recyclingnews spricht er außerdem über Herausforderungen durch den Fachkräftemangel, Defizite bei der Verkehrsinfrastruktur und die digitale Transformation aller Arbeitsschritte.

Mit welchen Erwartungen blicken Sie auf das Jahr 2019 und wie schätzen Sie die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich Stahl und Stahlrecycling ein?

Andreas Schwenter:Trotz zahlreicher Unsicherheitsfaktoren gehen wir davon aus, dass die Branche in diesem Jahr zwar eine konjunkturelle Delle zu meistern haben wird; die Gefahr einer Rezession sehen wir aber nicht. Voraussehbar sehr stark bleiben wird vor allem der Baubereich, der bekanntermaßen stahlintensiv ist. Insgesamt stellen wir uns beim Stahlrecycling auf eine hinreichend befriedigende geschäftliche Weiterentwicklung ein. Stahl wird seine Stellung als weltweit wichtigster Werkstoff weiter ausbauen. An die überragende Recyclingfähigkeit von Stahl reicht ohnehin kein anderer Werkstoff heran.

Worin liegen aus Ihrer Sicht aktuell die größten Herausforderungen?

Andreas Schwenter: Herausfordernd sind vor allem der Fachkräftemangel und die schlechte Verkehrsinfrastruktur, die wir mittlerweile in Deutschland haben. In personeller Hinsicht bringen die vom Gesetzgeber angeschobenen Verbesserungen für das Anwerben von Fachkräften aus dem Nicht-EU-Raum womöglich Entlastungen. In der BDSV arbeiten wir deshalb weiter daran, das Image der Arbeitsplätze zu verbessern: Unsere Betriebe sind Bestandteil der Umweltwirtschaft; sie helfen, natürliche Rohstoffe zu schonen und Emissionen klimaschädlicher Gase deutlich zu reduzieren. In verkehrlicher Hinsicht wollen wir gemeinsam mit den Unternehmen der Güterbahn – vor allem mit der DB Cargo – zu konkreten Fortschritten gelangen. Die Güterbahn ist ökologisch vorteilhaft, muss sich jedoch hinsichtlich Flexibilität und Preiswürdigkeit deutlich verbessern.

Wenn wir so weitermachen, werden wir in unserer Branche einen kurzfristigen Verkehrskollaps erleben. Unsere Betriebe könnten sofort einen weiteren erheblichen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten. Die Bahn braucht mehr Unterstützer aus der Politik und vor allem mehr finanzielle Mittel, um den Strukturwandel zu schaffen.

Als größter Stahlrecycling-Verband in Europa: Welche Wünsche haben Sie an die europäische Politik? Was könnte sich durch die Europawahl im Mai 2019 bewegen?

Andreas Schwenter: Die europäische Politik hat sich bekanntlich besonders dem Klimaschutz verschrieben. Dies ist gut und richtig, wenn wir unsere Zukunft sichern wollen. Wir handeln jedoch „mit Steinen“, wenn wir in Europa effiziente Klimaschutz-Instrumentarien, wie etwa den Handel mit Luftreinhaltezertifikaten, einführen, während Stahlproduzenten in anderen Teilen der Erde unvermindert weiterproduzieren und so in die entstandene Produktionslücke in Europa hineinspringen können. Was wir von den EU-Institutionen fordern, ist die stetige Beachtung eines weltweiten Maßstabs. Darüber hinaus muss die EU aktiv daran mitwirken, dass die global bestehenden Stahl-Überkapazitäten abgebaut werden.

Ob die Europawahl im kommenden Mai zu den genannten Themen Verbesserungen bringen wird, können wir nur hoffen. Für nicht ausgeschlossen halten wir es aber indessen auch, dass der vermehrte Einzug von Abgeordneten europakritischer Parteien in das EU-Parlament und der zu bewältigende Brexit zu einer noch größeren Blockade wichtiger Entscheidungen auf europäischer Ebene führt. Gerade aus diesem Grund ist es dringend erforderlich, dass die europäische Politik vom Dogma der Einstimmigkeit wegkommt und vermehrt Mehrheitsentscheidungen zulässt.

Welche Initiativen stoßen Sie an, um das Stahlrecycling weiter zu verbessern und auszubauen? Wo sehen Sie die größten Chancen?

Andreas Schwenter: Die digitale Transformation aller Arbeitsschritte in der Stahlrecyclingwirtschaft hat einen überragenden Stellenwert. Im vergangenen Jahr haben wir einen „Fachausschuss Digitalisierung“ eingerichtet. Jetzt geht es darum, dass der Verband den Mitgliedsunternehmen konkrete Orientierung im gesamten Digitalisierungsbereich bietet. Wir werden deutlich machen, dass die digitale Transformation nicht nur Unternehmen ab einer bestimmten Größe betrifft. Bekanntlich wird unsere Branche von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Auch diese können und müssen sich dem Thema stellen. (KTH)

(Foto: BDSV)

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