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30. Juni 2021 | Berufe in der Abfallwirtschaft

Berufsporträt: Mit Kompetenz und Leidenschaft – für eine Welt ohne Abfall

Ein Berufsporträt in Zusammenarbeit mit RECYCLING magazin

Umweltschutz und Recycling sind globale Aufgaben – und bieten spannende internationale Karriereperspektiven. Genau das Richtige für Sandra Sajen (29): Bei ALBA in Singapur gestaltet die junge Ingenieurin den Aufbau der Kreislaufwirtschaft vor Ort kreativ mit. Als „Assistant Sustainability Manager“ entwickelt sie innovative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit, im technischen Bereich genauso wie in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

Kerala, Dubai, Berlin, Singapur … Sandra Sajen hat bereits an den unterschiedlichsten Orten gelebt und gearbeitet. „Die verschiedenen Kulturen, Menschen und Begegnungen bedeuten für mich Inspiration“, sagt die gebürtige Inderin, die ihre vielfältigen Erfahrungen vor allem für ein Ziel einbringen möchte: „Wir haben nicht mehr viel Zeit, um diesen Planeten zu retten. Und ich möchte zeigen, dass es möglich ist, die Welt zu einem besseren Ort zu machen – Recycling kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

In Indien gründete die engagierte Umweltschützerin bereits eine NGO „For a Better Cause“ und organisierte unter anderem Müllsammel-Aktionen. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens und einem Master in Energie- und Umwelttechnik sammelte sie dann in Singapur erste Berufserfahrung im Bereich Wasser- und Abfallmanagement. Zu ALBA führte sie eher ein Zufall, als sie sich in Dubai für einen anderen Job beworben hatte: „Der Chef des Unternehmens meinte, dass ich aufgrund meiner Leidenschaft und bisherigen Ausrichtung besser zu seinem Ex-Arbeitgeber ALBA passen würde.“ Er berichtete von neuen Projekten in Asien, von einem jungen internationalen Team – und weckte spontan ihre Begeisterung.

Abenteuer Singapur: Aufbau einer völlig neuen Entsorgungsstruktur

Im Rahmen eines Praktikums in Berlin tauchte Sandra Sajen 2017 erstmals in die ALBA-Welt ein. Schnell erhielt sie eine Festanstellung, wirkte an der Vorplanung der neuen PET-Recyclinganlage von ALBA in Hongkong mit und war an der Ausschreibung für das erste Projekt des internationalen Recyclingspezialisten in Singapur beteiligt. Im Oktober 2019 erhielt die ALBA Group den Zuschlag – und damit begann das bislang größte Abenteuer im Berufsleben von Sandra Sajen. Die Herausforderung: Für den Stadtbezirk Jurong mit seinen 500.000 Einwohnern sollte ein digitalisiertes System mit hohem Umweltstandard die Abfuhr und Behandlung von rund 170.000 Tonnen Abfall jährlich sicherstellen.

„Das war eine extrem spannende und aufregende Zeit“ sagt Sandra Sajen, die im Januar 2020 mit zwei weiteren Kollegen nach Singapur umzog. Innerhalb kürzester Zeit galt es, nicht nur den ALBA-Standort in Singapur aufzubauen, sondern zugleich eine vollkommen neue Entsorgungsstruktur an den Start zu bringen. „Was nicht gerade geholfen hat, war der Beginn von Covid-19.“ Liefertermine platzten, die Einstellung lokaler Arbeitskräfte wurde erschwert – trotzdem schaffte es das Team. „Als wir am 1. April sahen, dass alles lief und unsere Lkw ordentlich auf dem Platz standen, fühlten wir uns wie stolze Eltern.“

Nachhaltige Initiativen: Von der Recycling-App bis zur Solarmatte für Lkw

Nachhaltigkeit ist seitdem Sandras Fulltime-Job: In ihrer Position als Sustainability Manager hat sie bereits zahlreiche Initiativen an den Start gebracht, um die Getrenntsammlung von Wertstoffen und die Recyclingraten in Singapur zu verbessern, aber auch den ökologischen Fußabdruck im eigenen Unternehmen zu senken. Eine Rolle an der Schnittstelle zwischen Technik, Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die sie mit Sachverstand und Kreativität ausfüllt. So hat sie beispielsweise die „STEP Up-App“ konzipiert. Mit der mobilen Anwendung können die Nutzer*innen verfolgen, wie viel CO2 sie durch Recycling einsparen, und erhalten entsprechende Bonuspunkte. „Anders als in Deutschland sind es die Menschen in Singapur nicht gewöhnt, Abfälle im Haushalt zu trennen. Es gibt eine blaue Tonne für alle Wertstoffe, die aber oft ungünstig platziert ist. Unsere App hilft dabei, die nächstgelegenen Recycling-Tonnen zu finden und gibt darüber hinaus Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil.“

Um die Klimabilanz und Energieeffizienz der eigenen Fahrzeugflotte zu verbessern, brachte Sandra Sajen die Idee ins Spiel, Solarmatten auf den Dächern der ALBA-Lkw zu installieren. Die gewonnene Energie wird für die Stromversorgung der Zusatzgeräte an Bord verwendet – einschließlich Nebenaggregate, Telematik und On-Board-Kameras. Das Team hat aber auch weitere Ideen umgesetzt. „So haben wir spezielle Feinstaubfilter, so genannte Dust Eater, installiert, um der Luftverschmutzung in Singapur entgegenzuwirken, und nutzen die Lkw-Flächen, um mittels e-Ink-Displays über Recycling und Umweltschutz aufzuklären.“

Vertrauen in die Zukunft – und viel persönlicher Einsatz

Aktuell ist sie bereits wieder in neue Ausschreibungen involviert und ist Teil des Kern-Teams für das neue Sammelsystem für Elektroschrott, das am 1. Juli 2021 in Singapur an den Start geht. „Es ist toll, in einem Umfeld zu arbeiten, wo ich eigene Ideen einbringen kann und die volle Unterstützung des Managements hinter mir weiß“, so die erfolgreiche Sustainability-Expertin. „ALBA möchte in Singapur führend in Sachen Nachhaltigkeit sein – dazu braucht es finanzielle Investitionen, aber auch Vertrauen in die Zukunft und Menschen, die sich persönlich einsetzen.“ So wie sie selbst. „Ich arbeite für das, woran ich glaube“, sagt Sandra Sajen, „und bei ALBA habe ich das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag zu einer Welt ohne Abfall leisten zu können.“ Eine Mission, die sie auch in ihrer Freizeit verfolgt: Gemeinsam mit ihrem Partner hat sie kürzlich das Projekt „Kajak for the Better“ gestartet, um beim Paddeln nebenbei die Ufer von Abfällen zu befreien. (Karin Thissen)

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(Foto: ALBA W&H Smart City Pte Ltd. )

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