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16. Dezember 2021 | 150 Teilnehmer*innen diskutieren in Hybridveranstaltung

Wie lässt sich der Rezyklateinsatz steigern?

An diesem Dienstag, 14. Dezember 2021, fand die 4. Jahreskonferenz zur „Recyclingfähigkeit und Sekundärrohstoffeinsatz bei Verpackungen“ in Berlin mit rund 150 Teilnehmer*innen statt. Neben neuesten Trends bei der Sortiertechnik wurden vor allem der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung und die darin skizzierten Vorhaben im Bereich der Kreislaufwirtschaftspolitik diskutiert. Eingeladen hatten drei Verbände: Die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU), der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) und der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE).

Als Keynote-Speakerin führte die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, ins Thema ein. Ziel der neuen Bundesregierung sei es, zu qualitativ besseren Verpackungen zu kommen. Das im Koalitionsvertrag vorgesehene Ziel einer Senkung des Primärrohstoffverbrauchs müsse nun konsequent verfolgt werden. Der Recyclingfonds sei eine „spannende Lösung“, die das Duale System mit neuen Impulsen versorgen und zu besserem Verpackungsdesign führen könne. Sie habe sich außerdem gefreut, dass das chemische Recycling nun als Verwertungsoption ins Verpackungsgesetz mit aufgenommen werden soll. Es sei in der neuen Bundesregierung sehr viel Expertise im Bereich Kreislaufwirtschaft vorhanden. Die im Koalitionsvertrag enthaltene Umlegung der europäischen Plastiksteuer auf die Hersteller sah sie kritisch.

Axel Steffen aus dem Umweltministerium des Landes Brandenburg berichtete aus der Sonderarbeitsgruppe „Rezyklateinsatz stärken – RESAG“, die von der Umweltministerkonferenz ins Leben gerufen wurde und in Kürze ihren Endbericht vorlegen will. Den Einsatz von Rezyklaten müsse man nach seiner Auffassung verknüpfen mit dem Thema Klimaschutz. Das Potenzial für Treibhausgaseinsparungen durch Rezyklate liege in Deutschland heute zwischen rund drei und sechs Millionen Tonnen. 120 Expert*innen haben in den letzten Monaten 70 konkrete Forderungen aufgestellt, um den Rezyklatemarkt zu fördern. Dazu gehörten unter anderem die Forderung nach CO2-Gutschriften für den Einsatz von PCR-Materialien (Post-Consumer-Rezyklaten) sowie die europaweite Einführung von Mindestrezyklateinsatzquoten. Steffen zeigte sich überzeugt davon, dass „jetzt losgelegt werden muss, wenn die Transformation der Wirtschaft ernst gemeint“ sei.

Nach der Veranschaulichung von Best Practice-Beispielen der Unternehmen Schwarz-Gruppe (RESet Plastic) und Melitta (Fair Recycled Plastic) wurden im zweiten Teil der Veranstaltung technische Themen diskutiert. Björn Schwich, Betriebsleiter der ALBA Recycling GmbH in Berlin, ging dabei auf die praktischen Herausforderungen bei der Sortierung von Leichtverpackungen ein. Es sei wichtig, zukünftig noch stärker auf das Verpackungsdesign und die Recyclingfähigkeit der Verpackungen zu achten. Nur wenn das Material, das an den Anlagen ankommt, hochwertig und gut zu trennen sei, könnten auch hochwertige Rezyklate daraus entstehen, die mit Primärrohstoffen mithalten. „Die Quoten des Verpackungsgesetzes sind ambitioniert, aber erreichbar“, erläuterte Schwich. Außerdem wies er auf die allgegenwärtige Brandgefahr in den Sortieranlagen durch falsch weggeworfene und unsachgemäß entsorgte Lithium-Ionen-Batterien hin. In einer Sortieranlage führen die Erschütterungen immer wieder zu gefährlichen Bränden und Explosionen. Anschließend wurden Innovationen im Recyclingprozess wie digitale Wasserzeichen und chemische Tracer für Verpackungen diskutiert. (Martin Schröder)

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(Foto: BDE)

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