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2. April 2020 | Verfahrenstechnik aktuell

Styropor-Recycling: Kleine Perlen, großes Potenzial

Expandiertes Polystyrol (EPS), besser bekannt unter dem Handelsnamen Styropor, besteht zu 98 Prozent aus Luft und zu 2 Prozent aus recycelbaren Feststoffen. Beste Voraussetzung für eine nachhaltige werkstoffliche Verwertung. Das Werk der RDB plastics GmbH in Aschersleben hat sich auf das Recycling der vielseitigen Kunststoffkügelchen spezialisiert: Hier entstehen aus Verpackungsabfällen Polystyrol-Regranulate und Mahlgüter – unter anderem für den Einsatz in der Dämmstoff-Industrie und im Baugewerbe.

Als Dämmstoff, als Verpackungsmaterial für Möbel, Elektronikgeräte oder Lebensmittel: Expandiertes Polystyrol ist allgegenwärtig – und lässt sich nach dem Gebrauch zu Recyclingrohstoffen von gleichbleibend hoher Qualität verarbeiten. „Eine große Herausforderung stellten in der Vergangenheit Kontaminierungen durch das Flammschutzmittel HBCD dar, dessen Einsatz in der EU seit 2016 verboten ist“, erläutert Maximilian Gessner, Sales Manager für Polystyrol-Regranulate sowie EPS-Mahlgüter bei RDB plastics. Heute ist das für die Spezialisten in Aschersleben kein Problem mehr: „Zum einen achten wir bereits beim Einkauf auf einwandfreie Ware, zum anderen überprüfen wir sowohl das Eingangsmaterial als auch unsere Produkte mithilfe der Röntgenfluoreszenz-Methode. Damit sind unsere Kunden auf der sicheren Seite.“

Polystyrol-Regranulat aus dem Extruder

Das Unternehmen der ALBA Group verfügt über langjährige Erfahrung: Bereits seit 2003 recycelt der Betrieb in Sachsen-Anhalt EPS-Verpackungsabfälle. „Heute können praktisch alle Formen von EPS verarbeitet werden, egal ob unverpresste EPS-Formteile, leichter verpresste sogenannte Ballenware oder maximal komprimiertes EPS in Form von Stangen oder Briketts. Lediglich Bauabfälle, die stärker durch Fremdstoffe verunreinigt sind, nehmen wir nicht an“, so Maximilian Gessner. Die Anlage verfügt über zwei Aufbereitungslinien und einen leistungsfähigen, modernen Extruder zur Herstellung von Polystyrol-Regranulat. Im ersten Schritt wird der Ausgangsstoff von Störstoffen wie Metall, Holz oder Pappe befreit und anschließend im Schredder zerkleinert. Über Förderbänder gelangt das geschredderte Material dann in die Aufnahme des Extruders. Durch die Wärme, die im Extruder erzeugt wird, schmilzt das EPS; die Förderschnecke des Extruders homogenisiert und verdichtet es. Durch einen Laserfilter wird die Schmelze von letzten Verunreinigungen befreit, durch eine Düse gedrückt und von Granuliermessern in Linsenform geschnitten. Das Produkt – das durchsichtige Polystyrol-Regranulat – dient den Kunden von RDB plastics vor allem zur Herstellung von Dämmplatten aus extrudergeschäumtem Polystyrolschaumstoff (XPS).

Nachhaltig bauen mit EPS-Mahlgut

Ein weiteres Standbein der Anlage in Aschersleben ist die Verarbeitung von losen EPS-Formteilen zu Mahlgut – ein Produkt, das im wahrsten Sinne des Wortes auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist. Dazu wird unter anderem die so genannte Branchenware, die RDB plastics vom Dualen System Interseroh erhält, im Schredder auf eine Korngröße von 1 bis 8 mm zerkleinert. „Mit einer nachgeschalteten Feinmühle sind auch Korngrößen von 2 bis 4 mm möglich“, erklärt Maximilian Gessner. Anschließend passiert das Mahlgut ein Puffersilo und wird in einem Schneckenförderer nach Bedarf computergesteuert mit einer Katalysatorflüssigkeit vermischt, die dem Material spezifische Verarbeitungseigenschaften verleiht.

Je nach Größe des vermahlenen EPS-Korns und je nach Umfang der nachgelagerten Behandlung eignet sich das Produkt für verschiedene Anwendungen. Ziegelhersteller beispielsweise greifen in der Regel auf das unbehandelte feinere Mahlgut zurück, um es der ungebrannten Tonmasse beizumischen. Beim Brennen der Ziegel verdampft das EPS vollständig und hinterlässt kleine Hohlräume im Stein, die wiederum für einen guten Wärmedämmeffekt sorgen. Auch das vergleichsweise grobe Mahlgut mit der Korngröße 1 bis 8 mm leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen: Estrich- und Fliesenleger mischen es der sogenannten Ausgleichsschüttung bei. Insbesondere bei der Sanierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien müssen häufig unebene Untergründe ausgeglichen werden, bevor der Estrich aufgebracht werden kann. Der EPS-Leichtbeton wird vor Ort auf der Baustelle als zementgebundene Ausgleichsschüttung angemischt. Das Produkt verbessert die Wärmedämmung im Fußboden – und stellt eine ebenso hochwertige wie wirtschaftliche Lösung dar.

Zurzeit sorgen in Aschersleben 15 Beschäftigte dafür, dass beim EPS-Recycling alles rund läuft – in der Produktion und im Büro genauso wie im hauseigenen Labor, in dem das Material kontinuierlichen Qualitätskontrollen unterzogen wird. „Die Kapazität der Anlage liegt bei rund 3.200 Tonnen Polystyrol-Regranulat sowie 20.000 m³ EPS-Mahlgut pro Jahr“, so Maximilian Gessner. „Die Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Baustoffen ist jedoch so groß, dass wir unsere Mahlgut-Produktion demnächst erweitern werden.“ (KTH)

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(Fotos: RDB plastics)

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