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7. April 2021 | Kreislaufwirtschaft studieren

TU Braunschweig: Know-how für eine globale Circular Economy

Um das Modell der Kreislaufwirtschaft international zu etablieren, braucht es moderne Technologien – und vor allem entsprechende Kompetenzen. Die Technische Universität Braunschweig setzt sich im Bereich „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ in besonderem Maße für die Internationalisierung der Ausbildung und einen offenen Know-how-Transfer ein. In unserer Serie „Kreislaufwirtschaft studieren“ stellen wir das nachhaltige Bildungsangebot der Hochschule vor.

Klimawandel, Littering, Verunreinigung der Meere – drängende Herausforderungen, die ein Studium im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling zunehmend interessant machen. An der TU Braunschweig etwa ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren stark gestiegen: „Mittlerweile betreuen wir jedes Jahr 50 bis 70 Bachelor-Kandidat*innen. Das ist schon eine beachtliche Zahl“, sagt Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Leiter der Abteilung Abfall- und Ressourcenwirtschaft des Leichtweiß-Instituts für Wasserbau. Angehende Umwelt- und Bauingenieur*innen können sich hier mit modernen Fragen der Abfallbewirtschaftung auseinandersetzen, Vorlesungen unter anderem zu Kreislaufwirtschaft, Ökobilanzen und Klimaschutz, Deponietechnik und Altlastensanierung hören sowie ihre Bachelor- und Masterarbeiten schreiben. „Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt bei uns auf biologischen Technologien in der Abfallwirtschaft – auch im Zusammenhang mit Energieerzeugung, zum Beispiel durch die Entwicklung neuer Vergärungsverfahren“, sagt Prof. Fricke.

Im Fokus: Internationaler Know-how- und Technologietransfer

Was viele Studierende darüber hinaus anspricht, ist die internationale Ausrichtung des Fachbereichs. „Abfall und Ressourcenschutz sind globale Themen – und nicht ohne gemeinsame Anstrengungen für eine nachhaltige Abfall- und Ressourcenwirtschaft zu bewältigen.“ Insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern gebe es enormen Handlungsdruck. „Aus meiner Sicht haben wir hier als westliche Industriestaaten, die den Klimawandel maßgeblich verursacht haben, eine gewisse moralische Verpflichtung“, so der Wissenschaftler. Gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden engagiert er sich in internationalen Netzwerkprojekten, um mit Partner*innen vor Ort passende technische Lösungen im Bereich Abfall und Abwasser zu entwickeln.

Teach4waste – Wissen global verfügbar machen

Eine entscheidende Voraussetzung für den erfolgreichen Technologietransfer sei allerdings der Know-how-Transfer. Prof. Fricke und seine Mitstreiter*innen setzen auf das Internet, um das Wissen im Bereich Abfall- und Ressourcenwirtschaft global verfügbar zu machen und die Ausbildung fachlicher Kompetenzen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern. Vor ein paar Jahren brachten sie die frei zugängliche E-Learning-Plattform „tech4waste“ an den Start. Die Idee: Umfassende Informationen und Lehrmaterialien werden als „Open Educational Resources (OER)“ bereitgestellt und können auch von Hochschulen in anderen Ländern genutzt werden. Die Initiative stößt auf positive Resonanz; derzeit werden die Inhalte in Kooperation mit brasilianischen Partnern ins Portugiesische übersetzt.

Für die Studierenden eröffnet das weltoffene Engagement spannende Möglichkeiten – von der Beteiligung an Praxisprojekten im Ausland über den Erwerb interkultureller Kompetenzen bis zu internationalen Job-Perspektiven. „Wir möchten, dass die Studierenden ihren Horizont erweitern“, sagt Prof. Fricke. „Wer einmal vor Ort erlebt hat, unter welch schlimmen Bedingungen etwa die Waste Picker in Brasilien auf Deponien nach Brauchbarem fischen, setzt sich anschließend meist deutlich ernsthafter mit der notwendigen internationalen Kooperation auseinander und erkennt: Nur darin liegt die Lösung.“

Weg vom „End of the Pipe“-Denken

Nicht nur über Ländergrenzen hinweg, sondern auch interdisziplinär müssten Wissenschaftler*innen künftig enger zusammenarbeiten, meint Prof. Fricke. Eine isolierte ,End of the Pipe´-Betrachtung der Abfallwirtschaft werde es in 20 Jahren nicht mehr geben, vielmehr müssten Expert*innen für Abfallwirtschaft und Produktentwicklung enger zusammenrücken. „Wir brauchen ganzheitliche Konzepte zur Abfallvermeidung, zur Wiederverwendung, für Produkte, die von vornherein langlebig und recyclingfähig gestaltet sind.“ Darüber hinaus müsse die gesellschaftliche Akzeptanz gezielt gefördert werden. „Wie lässt sich die Bevölkerung dazu motivieren, nachhaltige Produkte zu kaufen und ihre Abfälle besser zu trennen? Vor allem auch in Ländern, in denen bislang nur ein begrenztes Umweltbewusstsein vorhanden ist? Auch solche Fragestellungen werden Ingenieur*innen künftig interdisziplinär bearbeiten, zum Beispiel mit Fachleuten aus Soziologie und Pädagogik. Die Umstellung auf eine Cicular Economy, die Klima und Ressourcen schont, kann eben nur mit vereinten Kräften gelingen.“ (Karin Thissen)

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(Foto: Marek Kruszewski/TU Braunschweig)

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