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12. Januar 2021 | Im Interview: Marius Baader, Geschäftsführer Gesamtverband der Aluminiumindustrie

Ausblick Aluminium: Silberstreif im neuen Jahr

Aluminium ist und bleibt ein Enabler für Leichtbau, Effizienz und Klimaschutz. Die Pandemie hat der Branche zwar einen schmerzhaften Dämpfer versetzt. Marius Baader, Geschäftsführer des Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA), zeigt sich im Interview aber optimistisch, dass 2021 für das Leichtmetall wieder ein gesünderes Jahr wird.

Wie kam die deutsche Aluminiumindustrie bisher durch die Krise?

Marius Baader: Nicht ohne Spuren, das ist klar. Aber sie ist nicht in ihrem Überleben bedroht.

Und die einzelnen Teilmärkte?

Marius Baader: Beim Automobil läuft die Produktion wieder fast wie vor der Krise. Davon profitieren auch die Recyclingunternehmen, die Sekundärmaterial vor allem für den Aluminiumformguss liefern. Baubranche und Verpackungsindustrie sind erstaunlich gut durch die Krise gekommen. Die Flugzeugproduktion allerdings liegt am Boden – wann und wie es da zur Erholung kommt, kann derzeit niemand sagen. Über das ganze Jahr 2020 gesehen erwarten wir einen Produktionsrückgang von rund zehn Prozent.

Deutlich mehr Menschen als vor der Krise lassen sich ihr Essen und andere Produkte liefern – hat das ein Plus bei Alu-Verpackungen gebracht?

Marius Baader: An der einen oder anderen Stelle könnten Aluminium-Schalen oder Haushaltsfolie vom Liefer-Boom profitiert haben. Bedeutender ist, dass sich viele Menschen in der Krise zu Hause verpflegen. Dies hat zu einem größeren Absatz an Verpackungen für Lebensmittel geführt, wovon auch Aluminium profitiert.

Ganz unabhängig von der Pandemie fordern Sie für die Branche eine politische Vorwärtsstrategie. Was meinen Sie?

Marius Baader: Die Handelspolitik macht uns Sorgen. Das Bild vom liberalen, globalen Handel ist verschwunden. Stattdessen errichten Länder Handelshemmnisse, um ihre eigenen Industrien zu stärken. Eine der ersten Amtshandlungen von US-Präsident Trump war, Zölle auf Aluminium und Stahl aus Europa zu erhöhen. Eine seiner letzten Amtshandlungen waren Zölle auf Aluminiumbleche aus Deutschland.

Wie hoch sind die Zölle?

Marius Baader: Zwischen 50 und 350 Prozent. Das macht unser Material unbezahlbar.

Die EU erhebt seit Oktober Anti-Dumpingzölle auf Alu-Profile aus China …

Marius Baader: … was wir sehr begrüßen! Die Aktivitäten der Chinesen mit europäischen Metallhändlern sind seither spürbar zurückgegangen. Für bestimmte Walzprodukte, die den größten Teil der Aluminiumimporte aus China ausmachen, prüft die EU-Kommission derzeit ähnliche Zölle. Solche Maßnahmen helfen nicht nur der Branche, sondern auch dem Klima: Eine Tonne Aluminium erzeugt bei der Produktion in China etwa 20 Tonnen CO2, in Europa dagegen nur sieben Tonnen.

Aluminium ist also wichtig für den Klimaschutz?

Marius Baader: Ja, und zwar ganz unabhängig von China. Das Recycling verbraucht bis zu 95 Prozent weniger Energie als die Primärerzeugung, und in Deutschland wird Aluminium aus Verpackung, Bau und Verkehr zu über 90 Prozent recycelt. Außerdem ist der Werkstoff für energieeffiziente Gebäude und Nullenergiehäuser unverzichtbar. Und er ermöglicht den Leichtbau von Autos und Flugzeugen, die weniger Kraftstoff brauchen und damit weniger Emissionen ausstoßen. Daher ist Aluminium ein Enabler auch für viele Ziele des Green Deal der EU.

Hat die Krise das Recycling beeinträchtigt?

Marius Baader: Wenn weniger Alminium verarbeitet wird, sinkt logischerweise auch die Nachfrage nach Schrotten. Einen tiefgreifenden Shutdown gab es nicht, weil die Recyclingbranche als systemrelevant eingestuft wurde.

Hochwertiges Recycling erfordert eine exakte Sortierung von Sorten – wie gut gelingt das beim Alu?

Marius Baader: Saubere Produktionsabfälle werden in Deutschland und Europa schon lange weitgehend in geschlossenen Kreisläufen recycelt. Bei Schrotten aus End-of-Life-Abfällen ist es schwieriger. Ich sehe hier die technologische Aufgabe, bei Demontage und Sortierung noch besser zu werden, um unterschiedliche Legierungen zu trennen. Für das Autorecycling sind wir beispielsweise mit Audi im Dialog, um die Sortierung der Bauteile und Sorten zu optimieren.

Der Verband AUF organisiert gemeinsam mit Unternehmen, dazu gehört auch ALBA, das Recycling von Aluminium aus dem Fenster- und Fassadenbau.

Marius Baader: Ja, das ist ein weiteres Beispiel für bereits gut funktionierende Stoffkreisläufe.

Ihre Prognose für die kommenden Jahre?

Marius Baader: Die Alu-Nachfrage wird global weiter zunehmen und auch in Deutschland bleibt der Bedarf hoch. Durch Entwicklungen wie Elektromobilität erhöhen sich die Fertigungstiefe und der Anspruch an die Werkstoffe, was europäischen Unternehmen mit hoher technologischer Kompetenz entgegenkommt. Aber wir brauchen in Deutschland und der EU eine politische Strategie, die länger hält als eine Tageszeitung. Wenn alle paar Wochen die klimapolitischen Ziele verschärft werden, gibt es keine Planbarkeit für unsere Unternehmen.

Erinnern Sie sich noch, wie sich Kaffeetrinken mit Kollegen anfühlt?

Marius Baader: Klar! Wir werden künftig zwar im Verband so manches Meeting online abhalten statt ins Flugzeug oder Auto zu steigen. Aber in Jogginghose vor dem Computer zu arbeiten, ist nur für eine bestimmte Zeit nett und bequem. Ich jedenfalls freue mich sehr auf persönliche Treffen mit Kollegen, Partnern und Kunden.

Wann könnte das sein?

Marius Baader: Ich gehe davon aus, dass die große Aluminiummesse im kommenden Mai wieder ein normales Treffen wird. Die Messe Düsseldorf hat ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Sollten die Infektionszahlen dann immer noch hoch sein, gehe ich eben mit Maske hin. (Christa Friedl)

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(Foto: GDA)

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