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3. März 2022 | Zahl des Monats März 2022

12,8 Prozent: EU-Staaten verwenden mehr Recyclingmaterialien

Der Ausbau des Recyclings gehört zu den wichtigsten Bausteinen des europäischen Green Deal. Und das aus guten Gründen: Eine effektive Kreislaufführung sichert Rohstoffe für die EU-Wirtschaft und reduziert zugleich den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Doch wo stehen die EU-Staaten auf dem Weg zur nachhaltigen Circular Economy? Eine wichtige Kennzahl ist die sogenannte EU-Kreislaufwirtschaftsquote oder auch zirkuläre Materialnutzungsquote. Seit 2004 ermittelt die europäische Statistikbehörde Eurostat den Anteil der in der EU verwendeten Materialressourcen, der aus recycelten Abfällen stammt. Im Jahr 2020 lag die Quote laut Statistik bei 12,8 Prozent – und damit 0,8 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Seit dem ersten Erhebungsjahr hat der Einsatz von Recyclingmaterialien in der EU demnach stetig zugenommen. Allerdings gibt es nach wie vor enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten. Die Spanne reicht von einem bis 31 Prozent. Insgesamt wurden nach Angaben von Eurostat im Jahr 2020 EU-weit 7,72 Milliarden Tonnen Rohstoffe zur Herstellung von Produkten oder zur Gewinnung von Energie verarbeitet.

Das statistische Amt der Europäischen Union unterscheidet bei den Erhebungen zur EU-Kreislaufwirtschaftsquote vier Hauptmaterialien: Metalle, nichtmetallische Mineralien (einschließlich Glas), Biomasse und fossile Brennstoffe. Mit 25,3 Prozent fiel die zirkuläre Materialnutzungsquote bei den Metallen und Erzen am höchsten aus. Die nichtmetallischen Mineralien lagen mit 15,8 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Biomasse inklusive Holz und Papier (9,6 Prozent) und fossilen Energieträgern (3,2 Prozent).

Im Ranking der EU-Mitgliedsländer erreichten die Niederlande im Jahr 2020 laut Statistik die höchste Kreislaufwirtschaftsquote: 30,9 Prozent der insgesamt verbrauchten 553 Millionen Tonnen Ressourcen stammten aus recycelten bzw. verwerteten Abfallmaterialien. Die Plätze zwei und drei belegten Belgien und Frankreich mit Quoten von 23 und 22 Prozent. Deutschland – der EU-Staat mit dem höchsten Gesamtressourcenverbrauch von 1,78 Milliarden Tonnen – kommt demnach auf einen Recycling- bzw. Verfüllungsanteil von 13,4 Prozent. Nachholbedarf gibt es noch in vielen ost- und südeuropäischen Ländern sowie zum Teil in Nordeuropa. So nutzten etwa Rumänien und Bulgarien 2020 lediglich 1,3 bzw. 2,6 Prozent Materialien aus Abfallstoffen. Irland kam Eurostat zufolge auf eine Kreislaufwirtschaftsquote von 1,8 Prozent, die baltischen Staaten Lettland und Litauen auf jeweils rund vier Prozent.

Insgesamt gibt es bei der Nutzung von Recyclingrohstoffen in der EU also noch deutlich Luft nach oben. Wie wichtig die Kreislaufwirtschaft für einen nachhaltigen Ressourcenschutz und das Erreichen der EU-Klimaziele ist, belegt unter anderem eine Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT im Auftrag der ALBA Group: Demnach konnte die ALBA Group 2020 durch die Kreislaufführung von 4,8 Millionen Tonnen Wertstoffen 28,8 Millionen Tonnen Primärressourcen schonen, die nicht der Umwelt entnommen, bewegt und weiterverarbeitet werden mussten. Gleichzeitig wurden 3,5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart. Dies entspricht dem Klimaschutzeffekt eines 349.823 Hektar großen Mischwalds mit fast 49 Millionen Bäumen. (Karin Thissen)

Quelle: EUWID Recycling 49/21, eurostat

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